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Kabel, Adapter und der Onlinehandel an und für sich

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Monthly Archives: August 2010

WD TV: Eine nicht-standardisierte Belegung der 4-poligen Klinke

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Vorgestern habe ich ja in diesem Beitrag erfreut darüber berichtet, dass unser Android-Tablet adaptare en route über die 4-polige Klinkenbuchse auch Composite-Video ausgibt. Der erfolgreiche Test war mir mit dem 4-poligen Klinke-AV-Cinch-Kabel aus unserem Sortiment gelungen.

Heute wird mir dagegen klar, dass wir ziemlich großes Glück haben, dass das en route und das Kabel eine identische Belegung des 4-poligen Klinkensteckers verwenden.

Denn kürzlich hat ein Kunde dieses Kabel als defekt reklamiert und eine Retoure angemeldet. Ich habe ihm das geglaubt (das war der erste Fehler) und deswegen einen bezahlen DHL-Paketschein für die Rücksendung spendiert (das war der zweite und teure Fehler). Er erhielt daraufhin ein neues Kabel von uns (das war ein weiterer Fehler) und reklamierte schon wieder, weil auch das neue Kabel defekt sei (da war endlich Schluss mit Fehlern). Denn bei einem Artikel, der bislang noch nie Probleme bereitet hatte, mochte ich nun nicht mehr an einen Defekt glauben und fragte nach, für welche Zwecke der Kunde das Kabel denn einsetzt.

Die Antwort lautete, zum Verbinden eines WD TV Mediaplayers mit einem analogen Fernseher. Inzwischen schien sich der Kunde aber auch schon selbst auf Informationssuche begeben zu haben und so konnten wir sehr schnell die Ursache feststellen, warum das Kabel nicht für den WD TV geeignet ist.

Schaltplan des Kabels

Schaltplan des Kabels

Rechts sehen wir den Schaltplan für unser Klinke-Cinch-Kabel. Die Belegung der vier Kontakte des Klinkensteckers von der Spitze nach oben gelesen, also nach dem TRRS-Schema (Tip, Ring, Ring, Sleeve) lautet Audio Links, Video, Masse, Audio Rechts.

Unser Kunde konnte hingegen die davon abweichende Pinbelegung des Klinkenausgangs des WD TV sowie des mitgelieferten, aber recht kurzen Kabels in Erfahrung bringen. Sie lautet Video, Audio Links, Audio Rechts, Masse.

Hier passt natürlich überhaupt nichts zusammen, wenn unser Kabel in die Buchse des WD TV eingesteckt wird und man sieht und hört überhaupt nichts.

Nun wollte ich an dieser Stelle ganz großspurig verkünden, dass wir eben ein Standardkabel verkaufen und dass das en route natürlich auch einen Standardausgang hat und Western Digital, wie so viele andere Hersteller auch, ihr eigenes Süppchen kochen, indem sie abweichende Pinbelegungen verwenden, um ihr eigenes überteuertes Zubehör zu verkaufen. Nur leider stimmt davon lediglich, dass unser Kabel mit dem en route kompatibel ist, was ja schon einmal sehr erfreulich ist, aber die Sache mit dem Standard ist dann doch ein wenig komplexer.

Denn die Wikipedia betrachtet weder unsere Pinbelegung noch die von Western Digital als standardkonform. Hier lautet der Standard Audio Links, Audio Rechts, Video, Masse mit der Option, Masse und Video zu vertauschen. Im Text werden auch noch abweichende Belegungen erwähnt, bei der die Zusatzfunktion an der Steckerspitze anliegt, wie es ja beim WD TV der Fall ist, aber die einzige Pinbelegung, die ich im ganzen Artikel nirgendo erwähnt finde, ist die Beschaltung unseres Kabels und unseres Tablets.

Aber wie auch immer der Standard sei: Unser Kabel und unser Tablet vertragen sich, und das ist auf jeden Fall die erfreuliche Botschaft der ganzen Geschichte. Und da die Reklamationsquote für dieses Kabel im Promillebereich liegt, scheint es auch mit den meisten anderen Geräten kompatibel zu sein, an denen unsere Kunden es einsetzen.

Aug 21, 2010

adaptare enroute: Composite-Video

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Unser Tablet adaptare enroute hat einen HDMI-Ausgang, was großartig und mehr als die Standardausrüstung eines Tablets in dieser Preisklasse ist. Doch die Spezifikationen sprechen auch von einem Composite-Ausgang, den wir bisher vor lauter HDMI-Euphorie vollkommen vernachlässigt haben. HDMI ist großartig, aber längst nicht jeder potenzielle enroute-Käufer hat einen Fernseher mit HDMI zuhause stehen. Sind diese Käufer gezwungen,  <Flachwitz> in die Röhre zu schauen?</Flachwitz>

Ich habe mich deshalb heute auf die Suche nach der Composite-Funktion begeben. Allzuviele Möglichkeiten gibt es ja nicht, und da ich weder eine Cinch- noch eine S-Video-Buchse am enroute finde, hatte ich die Kopfhörerbuchse im Verdacht. Doch Kopfhörerbuchse wäre in diesem Fall der falsche Ausdruck, denn ich vermutete, dass es in Wahrheit eine vierpolige Klinkenbuchse ist, die also neben Stereo-Audio auf dem vierten Pol auch noch ein Composite-Videosignal liefert.

AV-Klinke-Cinch-Kabel

AV-Klinke-Cinch-Kabel

Um diese These zu überprüfen, bin ich dem enroute mit dem AV-Klinke-Cinch-Kabel aus unserem Sortiment auf den Pelz gerückt. Dies ist nicht nur ein Rot-und-Weiß-Stereo-Kabel, sondern es hat noch eine zusätzliche Leitung, die vom vierten Kontakt des Klinkensteckers zum gelben Video-Cinchstecker führt.

Dieses Kabel habe ich genommen und auf reinen Verdacht hin die Klinkenbuchse des Tablets mit dem rot-weiß-gelben AV-Cinch-Eingang des Fernsehers verbunden. Zunächst wollte es nicht so richtig funktionieren, doch das lag lediglich daran, dass noch immer der HDMI-Output in den Einstellungen aktiviert war. Als das enroute nun aber einen Klinkenstecker bemerkt hat, erschien dort auf einmal eine weitere Option namens Composite. Dies also ausgewählt, dazu noch eine Zeile tiefer von NTSC auf PAL gewechselt und schon erhielt ich ein sauberes Bild und Ton. Alles weitere seht Ihr im Video.

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Aug 19, 2010

adaptare en route – es geht in die heiße Phase

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Wie Sie ja wahrscheinlich mit verfolgt haben ist der Test von unserem adaptare en route benannten Tablet in die heiße Phase gegangen.

Es sind noch ein paar Details zu klären (so z.B. welche Alternativen für die Google Apps und den Android Market wir aus lizenzrechtlichen Gründen verwenden) sowie Tests mit Android 2.2 Froyo zu machen (ich denke wir gehen alle konform das Froyo sinnvoller ist als Eclair), so dass wir derzeit davon ausgehen, dass das adaptare en route spätestens ab 15. September in unserem Onlineshop bestell- und lieferbar ist.

Wie schon vorher mitgeteilt werden Vorbesteller natürlich bevorzugt beliefert werden.

Bitte verfolgen Sie auch den Twitterstream zum Tablet unter http://twitter.com/adaptareenroute sowie die Blogbeiträge unter http://www.cyberfux.de/blog/category/tablet/ sowie http://www.adaptare.de/blog/category/adaptare-tablet/ um auf dem laufenden zu bleiben

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Aug 15, 2010

Der U.FL-Pigtail im Einsatz: WLAN-Tuning am EeePC

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Wir haben da ja so einen neuen komischen Pigtail mit der Artikelnummer 60310 ins Sortiment aufgenommen, der an einem Ende den winzigen Antennenstecker namens Hirose U.FL hat und auf der anderen Seite eine gewöhnliche RP-SMA-Kupplung.

U.FL-Pigtail

U.FL-Pigtail

Was fängt man damit an? U.FL ist ein Anschluss, den man nur selten zu Gesicht bekommt, der aber dennoch sehr weit verbreitet ist, denn über ihn werden die internen WLAN-Antennen in Laptops oder Routern angeschlossen.

Bei allen Geräten, die WLAN nutzen, aber keine externen Antennen haben, ist U.FL im Einsatz. So auch bei sämtlichen EeePC und deswegen hat Kollege cyberfux eine kleine Bastelstunde eingelegt, den Bohrer angesetzt und seinem 1005P eine RP-SMA-Buchse verpasst, an die er nun eine externe WLAN-Antenne anschließt und einen deutlich verbesserten Empfang feststellen kann.

Unser Pigtail übernimmt dabei die Übertragung der Signale von der Antenne zum internen WLAN-Modul.

Die gesamte Dokumentation des Umbaus sowie die Messergebnisse gibt es im cyberfux-Blog.

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Aug 13, 2010

Demnächst neu: Klinkenadapter für LG GD510 Pop

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Es tut sich mal wieder etwas im Produktsegment, mit dem wir einmal unseren Handel begonnen haben: Kopfhöreradapter für Handys. Dies sind kurze Adapterkabel, die als Ausgang  immer eine 3,5-mm-Klinkenkupplung haben und am anderen Ende einen proprietären Stecker für die Anschlüsse, die von dem jeweiligen Hersteller für Headset, Daten- und manchmal auch das Ladekabel verwendet werden. Der Sinn dieser Adapter ist es natürlich, vernünftige Kopfhörer mit 3,5-mm-Klinkenstecker an einem Handy zu verwenden, das von Haus aus keinen Klinkenanschluss hat. Der Markt für diese Adapter schrumpft natürlich inzwischen aufgrund der steigenden Zahl der Handymodelle, die mit 3,5-mm-Klinkenbuchse ausgeliefert werden.

Manche Hersteller verwenden viele verschiedene Anschlüsse an ihren Modellen, aber nicht LG, die bislang immer nur einen einzigen Stecker kannten. Zuletzt haben sich jedoch mehrere Kunden gemeldet, die im Vertrauen auf diese Einheitlichkeit den LG-Adapter für ihr GD510 Pop gekauft hatten und sodann aber feststellen mussten, dass er doch nicht nicht zu diesem beliebten Modell passt. Das GD510 steht zwar nicht auf der Liste der kompatiblen Modelle, aber es war in der Vergangenheit eben Verlass darauf, dass LG keine neuen Stecker erfindet.

Doch LG ist inzwischen auf den neuen Kurs eingeschwenkt, laut dem der Handy-Einheitsstecker künftig Mikro-USB Typ B sein soll. Doch mit Mikro-USB am Handy ist es so eine Sache, denn frühe Versuche in diese Richtung brachten vollkommen unterschiedliche Pinbelegungen hervor. Wir haben noch ein paar Restbestände eines Klinkenadapters für das Nokia 8600 luna am Lager, die tatsächlich nur an diesem einen Modell funktionieren und noch nicht einmal an irgendeinem anderen Nokiamodell mit Mikro-USB. Auch der Adapter für Motorolas RAZR²-Reihe lässt sich nirgendwo anders verwenden.

Nun scheint allerdings endlich eine Einheitlichkeit in Sicht zu sein. Wir haben heute Klinkenadapter mit Mikro-USB-Stecker bestellt, die laut Aussage unseres Lieferanten am LG GD510 und auch am ebenso beliebten Samsung S8300 funktionieren sollen. Auch Samsung hat sich also inzwischen vom proprietären Stecker verabschiedet.

Deswegen ist ein Mikro-USB-Adapter, der sich an Telefonen von zwei verschiedenen Herstellern einsetzen lässt, ein bedeutender Schritt in Richtung eines einheitlichen Handyanschlusses. Wir sind schon einmal sehr gespannt auf diesen Adapter, denn er könnte der große Verkaufsschlager werden als der Kopfhöreradapter für sehr viele kommende Handys, die ohne Klinkenbuchse ausgeliefert werden.

Filed under Handy
Aug 11, 2010

adaptare-Tablet von innen

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Gestern gab es erste Eindrücke vom Tablet, aber ganz ehrlich: Wir sind Geeks, nicht wahr? Wir wollen das Innenleben sehen. Die Rückwand wird nur von vier Schrauben gehalten und wenn man die zwei Hälften des Tablets aufklappt, bietet sich folgender Anblick.

Innenansicht

Innenansicht

Die rechte Hälfte wird natürlich komplett vom Touchscreen ausgefüllt. Links sehen wir oben das Akkupaket und links daneben die WLAN-Antenne. Darunter liegt das Mainboard, von dem man blöderweise nur die Unterseite zu sehen bekommt. Man müsste also das Mainboard ebenfalls abschrauben, um an CPU und NAND-Flash zu gelangen. Dazu hatte ich heute keine Lust mehr, das folgt irgendwann einmal später.

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Aug 10, 2010

Unboxing and Hands On: Das adaptare-Tablet

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Heute war es endlich soweit und UPS lieferte am Vormittag die sehnlichst erwartete erste Ladung unser Tablets. Die ersten Eindrücke teilen wir natürlich gleich mit euch.

Tablet frisch aus dem Karton

Tablet frisch aus dem Karton

Der erste Eindruck ist durchaus positiv. Natürlich ist es kein iPad, aber auch kein absolutes Billig-Plastik-Tablet. Der Rücken ist aus Kunststoff, aber ein Metallrand vermittelt dann doch eine gewisse Wertigkeit. Neben dem Display finden wir die drei Return-, Home- und Menü-Buttons.

Wertiger Gesamteindruck

Wertiger Gesamteindruck

Anschlussfreudig ist das Tablet aber in jedem Fall. Von links nach rechts sehen wir USB, mini-HDMI, mini-USB, Netzstecker und Kopfhörer. Die große USB-Buchse ist mit Host beschriftet und die kleine mit OTG. Die beiden USB-Anschlüsse erfüllen also unterschiedliche Zwecke und welche genau das sind, müssen wir erst noch herausfinden. Ein Test mit einem UMTS-Stick am großen USB hat leider nicht funktioniert, denn der Stick oder vielmehr die SIM-Karte wurde nicht erkannt.

Außerdem scheint es so, als wenn das Tablet keinen Lagesensor hätte. In den Einstellungen befindet sich zwar der Menüpunkt zum Aktivieren der Autorotation, doch dies hat lediglich ein gewisses Chaos zur Folge. So reagiert das Tablet nicht aufs Drehen, schaltet aber in die vertikale Ausrichtung, wenn der Twitter-Client gestartet wird. Aus dieser Ausrichtung lässt sich das Display auch erst wieder in die Horizontale bewegen, wenn die Autorotation deaktiviert ist. Bei abgeschalteter Autorotation bleibt das Display dann aber permanent in der horizontalen Landscape-Ausrichtung.

Das Display schreit leider nach einem Stylus. Mir gelang es heute nicht, mich mit den Fingern ähnlich sicher auf dem Tablet zu bewegen wie auf dem kapazitiven Touchscreen meines Milestone. Vielleicht lässt sich das mit der Zeit noch lernen, aber die Nachteile der resistiven Technik sind deutlich zu spüren, wenn man Erfahrungen mit kapazitiven Displays hat. Pinch-and-Zoom und andere Multitouch-Techniken sucht man ebenfalls vergebens, zumindest sind sie mir nicht gelungen. Mit einem Stylus bewegt man sich zwar sehr sicher, aber bei einem Gesamtpreis von unter 200€ müssen leider doch ein paar Abstriche gemacht werden und der deutlichste Abstrich ist der resistive Touchscreen.

Anschlüsse

Diverse Anschlüsse

Aber jetzt zum erfreulicheren Teil, denn das ist ganz eindeutig der Zugang zu Apps. Wir fanden zu unser alle Überraschung einen installierten Android Market vor, der auch funktioniert und die App-Grundausstattung aus Adobe Reader, Facebook-, Twitter- und Dropbox-Client sowie dem Dolphin HD-Browser problemlos installiert hat. Ein kleiner Wermutstropfen ist höchstens, dass die Market-App nach erfolgter Installation regelmäßig abstürzt. Doch dies ist wirklich nur ein kosmetischer Fehler, denn die gewünsche App ist zum Zeitpunkt des Absturzes bereits komplett heruntergeladen und auch installiert.

Der Android Market ist eine praktische Sache für uns, um zu Testzwecken schnell und einfach eine Menge Apps zu installieren, doch da wir ganz sicher nicht die Erlaubnis von Google bekommen werden, ein Tablet mit Google Mail, Android Market und allen anderen Google-Programmen zu vertreiben, werden wir uns für die finale Softwareausstattung leider, leider nach einem alternativen Market umsehen müssen. So bleibt die Google-Software des chinesischen Herstellers auf unsere Vorab-Testgeräte beschränkt und wird nicht in den freien Handel gelangen.

Android-Market

Android-Market

Ein weitere erfreuliche Kleinigkeit, die ein paar Euro beim Zubehörkauf erspart, ist der Schacht für SD-Karten, und zwar große SD. Unser Tablet erfordert keine microSD, sondern begnügt sich mit dem großen Format, dass bei gleicher Kapazität immer etwas günstiger ist als die kleinen Handy-Speicherkarten. Der Einschub befindet sich leicht zugänglich an der äußeren Gehäusekante und die Karte kann ohne jedes Rumgefrickel ausgetauscht werden.

SD-Karten-Einschub

SD-Karten-Einschub

Soweit die ersten Eindrücke nach einem halben Tag mit dem Tablet. Morgen gehen dann bereits die ersten Geräte hinaus an den erlesenen Kreis der schnellsten Besteller, von denen wir weiteres wertvolles Feedback erwarten und dies dann natürlich auch veröffentlichen werden

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Aug 9, 2010

Klammergate noch einmal abgewendet: iPad-Klemmhalter doch kein Produktionsfehler

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In den vergangenen zwei Wochen kam der Verkauf unseres iPad-Klemmhalters recht ordentlich in Gang und wir durften uns schon darüber freuen, aus der Masse der vielen iPad-Halter mit unserem Modell ein wenig herauszuragen.

iPad-Klemmhalter

iPad-Klemmhalter

iPad im Halter

iPad im Halter (Kundenfoto)

Doch als nun der Verkauf anlief, erreichte uns auch sehr bald die erste Beschwerde, dass der Halter zu groß sei, um ein iPad auch wirklich festhalten zu können. Als es nur eine einzige Beschwerde dieser Art war, glaubten wir noch an einen Einzelfall, denn ein bisschen Schwund gibt es bekanntlich immer.

Doch sehr bald darauf meldete sich auch schon der nächste Kunde und berichtete ebenfall von Klammern, die zu weit auseinanderliegen, als dass ein iPad einrasten würde. Als dann die Einschläge immer näher und immer häufiger kamen, befürchteten wir bereits, unser eigenes kleines Klammergate erleben zu müssen. Da niemand im Hause adaptare zum Kreis der Apple-Jünger zählt, hätten wir erst im Bekanntenkreis ein iPad leihen müssen, um die Lagerbestände der Halter durchzutesten.

Doch dies ist dann noch nicht notwendig, denn das Ergebnis dieser Überprüfung ist nun schon vorab bekannt: Sämtliche Halter sind zu groß. Doch das ist auch so gewollt, wie eine Anfrage bei unserem chinesischen Lieferanten ergeben hat. Die Auflösung lautet nämlich, dass dieser Klemmhalter vorn vornherein darauf ausgelegt ist, zusammen mit einer Silikon-, Leder- oder sonstigen Hülle verwendet zu werden. Ein blankes iPad rastet in der Tat nicht ein und soll es auch gar nicht.

iPad mit Schutzhülle in Klemmhalter

iPad mit Hülle in Klemmhalter (Lieferantenfoto)

Das hätte man uns ja mal vorher sagen können! Aber wenigstens ist uns Klammergate dann wohl doch erspart geblieben, obwohl es ja doch eine Parallele zu Antennagate gibt, denn in beiden Fällen liegt die Lösung darin, das Gehäuse mit ein bisschen Silikon abzupolstern.

Wir haben selbstverständlich bereits die Artikelbeschreibungen in unserem eigenen Shop sowie bei ebay und amazon um den Hinweis ergänzt, dass der Halter für die gemeinsame Benutzung mit einer Schutzhülle konzipiert und deswegen zu groß ist, um ein iPad ohne Hülle aufnehmen zu können.

Bleiben nur noch die Kunden, die den Halter ohne diesen Hinweis gekauft haben. Natürlich ist es für uns am einfachsten, wenn Sie Ihr iPad mit einer Schutzhülle in den Halter einspannen. Sollten Sie aber eine Abneigung gegen Hüllen haben und auch ganz einfach davon ausgegangen sein, einen Halter zu kaufen, der sich ohne Hülle verwenden lässt und deshalb jetzt auch so einen Halter haben möchten, dann nehmen wir den Halter natürlich zurück und erstatten Ihnen den Kaufpreis. Wenn Sie noch innerhalb der 14-tägigen Frist widerrufen, dann ist dies keine besondere Kulanz unsererseits, sondern lediglich Ihr gutes Recht. Sollten Sie aber einen solchen Halter gekauft haben und die Widerrufsfrist ist bereits abgelaufen, dann nehmen wir ihn auch jetzt noch zurück.

Filed under Apple
Aug 7, 2010

Warum die Warensendung ein Fall von TINA ist

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Wer ist TINA? Es handelt sich bei TINA nicht um eine adaptare-Mitarbeiterin, sondern um ein Akronym, das in voller Länge There is no alternative heißt (Es gibt keine Alternative). TINA wurde als apodiktische Begründung oft und gerne von Mrs Thatcher für ihren neoliberalen Umbau der britischen Gesellschaft verwendet und erlebte in Deutschland zuletzt unter Kanzler Schröder ihre Blütezeit, wenn es darum ging, die Agenda 2010 zu begründen.

Die Überschrift soll also zum Ausdruck bringen, dass es keine Alternative zum Versand unserer Kleinpreisartikel als Warensendung gibt. Auch jetzt im Sommer erreichen über 80 Prozent der von uns verschickten Warensendung ihren Empfänger innerhalb von zwei Werktagen, aber die 2-3 Prozent Problemfälle bleiben erhalten, in denen die Post sich eine Woche und länger genehmigt. Fast immer sind dann Kunden darunter, die aus allen Wolken fallen, wenn wir ihnen mitteilen müssen, dass ihre Bestellung in Höhe von €1,89 inklusive Versand überhaupt keine Nummer zur Sendungsverfolgung hat. Durch die Kundenvorwürfe, warum wir so einen miesen Versandservice ausgewählt haben, entsteht mit der Zeit ein gewisser Rechtfertigungsdruck, dem wir unter anderem mit diesem Beitrag begegnen.

Die Wahl unseres Versandservices fällt ganz einfach auf denjenigen, dessen Kosten unsere Kunden zu zahlen bereit sind. Sofern wir diese über die Umsätze decken können, verschicken wir auch gerne einen Centartikel als versichertes Paket. Wenn eine Antennen-Doppelkupplung dadurch verfolgbar wird und nach einem Tag beim Kunden eintrifft, kriegt sie den allerbesten Versand von uns – sofern der Kunde die Kosten hierfür zu zahlen bereit ist.

Da wir es schon einmal ausprobiert haben, brauchen wir auch nicht über die Bereitschaft hierfür zu spekulieren, sondern können auf unsere eigenen Erfahrungen zurückgreifen. Als wir unser Geschäft begonnen haben, fand der meiste Umsatz auf ebay statt, was wohl bei den meisten Anfängern der Fall sein wird. Bis vor ungefähr drei Jahren hatten wir hierbei die Strategie verfolgt, nicht zu den billigsten Anbietern zu gehören, sondern besseren Service zu etwas höheren Preisen zu bieten. Der bessere Service bestand ganz konkret darin, dass wir sämtliche Kleinteile als Briefsendungen verschickt haben. Das Angebot an potenzielle Kunden lautete also: Bezahl bei adaptare ein paar Cent mehr, dafür lassen sie dich nicht lange auf eine Warensendung warten, denn du hast die Briefsendung am nächsten Tag in der Post. Dieses Alleinstellungsmerkmal hatten wir auch durchaus auffällig in unseren ebay-Angeboten beworben.

Der Erfolg blieb aus. Als wir dann irgendwann unsere ersten Versuche mit dem Versand als Warensendung zu einem kleineren Preis durchführten, spürten wir sofort ein deutliches Umsatzwachstum. Der Anstieg unserer Verkäufe war dermaßen groß, dass wir sehr schnell alle unsere Angebote auf die Kalkulation mit den niedrigeren Kosten der Warensendung umgestellt haben. Wir verkauften nun billiger, dafür aber mit dem Risiko einer längeren Lieferzeit, und wurden hierfür mit einem kräftigen Umsatzplus belohnt.

Es ist nur logisch, dass wir diese Strategie beibehalten haben. Hier schließt sich dann der Kreis und wir kehren zurück zu Mrs Thatcher, die ja auch immer predigte, dass der Markt stets Recht hat und prinzipiell die richtigen Entscheidungen trifft. Und der Markt hatte nun einmal seine Entscheidung zugunsten der Warensendung getroffen.

Dieser kleine Rückblick zeigt, dass wir nicht von Anfang an zu den Freunden der Warensendung gehörten. Was wir allerdings bis heute beibehalten haben, ist die Option, sich für €2,– Aufpreis von der Gefahr der langen Laufzeit bei einer Warensendung zu befreien.

Filed under Allgemeines
Aug 5, 2010

Tablet: Mehr Bilder und das Handbuch

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Um uns sowie allen anderen Interessierten die Wartezeit bis zum Eintreffen das Tablets zu verkürzen, hat unser Lieferant uns heute neue Bilder geschickt, die wir natürlich der Öffentlichkeit nicht vorenthalten wollen.

adaptare-Tablet

adaptare-Tablet

adaptare-Tablet

adaptare-Tablet

Außer dem Tablet selbst zeigen die beiden Bilder das umfangreiche Zubehör, das den Lieferumfang komplettiert:

  1. Netzteil für deutsche Schuko-Steckdosen
  2. Kopfhörer
  3. Stylus
  4. Ledertasche
  5. USB-Kabel
  6. mini-HDMI-Kabel

Zusätzlich zu den Bildern haben wir auch noch das Handbuch zugeschickt bekommen, das wir ebenfalls bereits jetzt als PDF zur Verfügung stellen. Es ist noch in dem typischen Handbuch-Englisch mit starkem chinesischen Akzent verfasst, das wir unseren späteren Käufern nicht unbedingt zumuten möchten. Bis zum offiziellen Verkaufstart wird es deshalb eine Fassung in leichtverständlichem und fehlerfreien Deutsch geben.

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Aug 4, 2010

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