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Samsung Galaxy Tab: der teure Weg zu HDMI

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AV-Kabel Samsung Galaxy TabAm Dienstag nach Ostern brachte der UPS-Mann unsere Art.-Nr. 96021: Das Composite-AV-Kabel für das Samsung Galaxy Tab. Wir können dieses nachgebaute, dabei aber sehr hochwertige Kabel erheblich billiger als das Originalkabel anbieten.

Was ich mich aber nun gefragt habe: So ein Composite-Kabel ist ja ganz gut und schön. Aber wenn ich mir ein nicht ganz billiges Gerät wie das Galaxy Tab zulege, hätte ich schon ganz gerne auch einen HDMI-Ausgang. Gibt es also nicht auch ein HDMI-Kabel oder wenigstens einen HDMI-Adapter wie für das iPad?

Die Antwort: Ja, gibt es, aber nur als Dockingstation für €49,90. Wie man an der ungewöhnlich großen Box hinter der Halterung erkennen kann, ist die komplette HDMI-Elektronik in die Dockingstation verlegt worden. Das Galaxy Tab alleine dürfte damit nicht in der Lage sein, HDMI auszugeben.

Das finde ich eigentlich ziemlich enttäuschend. Selbst preiswerte Eclair-Tablets wie unser adaptare en route sowie aktuelle und 300€ preiswertere Honeycomb-Modelle wie das Acer Iconia A500 haben einen HDMI-Ausgang. Und ein Spitzengerät wie das Galaxy Tab kann ohne externe Hilfe nur Composite ausgeben?

Oder benötigt HDMI dermaßen viel Platz, dass sich die Elektronik hierfür nicht in einem 7-Zoll-Gerät unterbringen lässt? Ich lasse mich in der Hinsicht gerne belehren.

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Mai 1, 2011

4-polige Klinke: 3 neue Kabel

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Wir haben mal wieder in China eingekauft und diesmal den Schwerpunkt auf Kabel mit 4-poligem Klinkenstecker gelegt. Kabel für die 4-polige Klinke erfreuen sich unverändert einer guten Nachfrage und dann ist da natürlich noch unser Android-Tablet adaptare en route, das, wie wir hier hier mit einem Video zeigen, Composite-Video und Stereo-Audio über den 4-poligen Kopfhöreranschluss ausgibt. Außerdem gibt es noch einige Marktlücken in diesem Segment. Findet irgendjemand auf Anhieb eine 4-polige 3,5-mm-Verlängerung? Es scheint, als würde niemand so etwas anbieten.

Bekommen haben wir diesmal zwei Verteilerkabel sowie ein Klinke-Cinch-Kabel, die alle drei im typisch weißen und eleganten Apple-Design gehalten sind. Da die 4-polige Klinke natürlich nicht nur von Apple benutzt wird, fallen diese Kabel deswegen noch längst nicht unter die Kategorie iPod-/iPhone-Zubehör. Dennoch stellen sich zwei ganz wichtige Fragen.

Welche Pinbelegung hat das Klinke-Cinch-Kabel? Wir verkaufen bisher ein AV-Klinke-Cinch-Kabel, dessen Pinbelegung passend für das en route ist. Doch wie wir hier berichten, ist dieses Kabel nicht kompatibel mit den Mediaplayern der WD TV-Reihe und inzwischen wissen wir auch aus einigen Kundenrückmeldungen, dass Samsung-Handys wie das Wave oder das Galaxy eine abweichende Pinbelegung verwenden.

Sind die Kupplungen der Verteilerkabel ebenfalls 4-polig? Diese Frage ist keineswegs so abwegig, wie sie vielleicht auf Anhieb klingen mag. Denn beide Verteilerkabel haben den typischen schlanken 4-poligen Klinkenstecker, mit dem sie auch am ersten iPhone verwendet werden können. Das Ur-iPhone hatte ja bekanntlich noch keinen Standard-Klinkenanschluss, sondern eine Buchse, die einige Millimeter ins Gehäuseinnere versetzt war. Hierdurch wurden Standard-Klinkenstecker inkompatibel und wir konnten uns zum Jahresende 2007 über den reißenden Absatz des iPhone-Klinkenadapters freuen.

Deshalb müssen wir auch bei den beiden Verteilerkabeln nicht unbedingt 4-polige Kupplungen vorfinden. Es kann stattdessen auch sein, dass es ganz normale 3-polige Stereo-Verteilerkabel sind, die lediglich ein schickes Apple-Design verpasst bekommen haben sowie einen Klinkenstecker, mit dem sie auch am ersten iPhone benutzt werden können. Unter Umständen sind es also zwei 3-polige Kupplungen mit einem 4-poligen Stecker.

Bei der Beantwortung dieser Fragen wird mir das adaptare en route helfen sowie ein Fernseher mit AV-Cinch-Eingang. Neben dem HDMI-Ausgang gibt das en route auch noch Composite-Video über den 4-poligen Klinkenanschluss aus, der, von der Spitze zum Schaft gelesen, nach dem Schema Audio Links, Video, Masse, Audio Rechts belegt ist.

Das Klinke-Cinch-Kabel

iPod-AV-KabeliPod-AV-KabelKabel

iPod-AV-Kabel

Mit diesem Kabel lässt sich dem en route lediglich ein lautes Massebrummen entlocken sowie ein verzerrtes Bild, wenn der Klinkenstecker ganz tief in die Buchse hineingesteckt wird.

Wir wissen, dass es eine Vielzahl von unterschiedlichen Pinbelegungen für den 4-poligen Klinkenstecker gibt und Apple verwendet offenbar ein anderes Schema als unser en route. Wie das Design schon erkennen lässt, besitzt dieses Kabel die Belegung derjenigen iPods, die ein Audio-Video-Signal über die Klinkenbuchse ausgeben.

Eine spannende Frage, die noch zu klären bleibt, ist die nach der Kompatibilität mit Samsung-Handys. Sofern Samsung die gleiche Pinbelegung wie Apple verwenden sollte, wäre dieses Kabel auch für die AV-Ausgabe am Samsung Wave und Galaxy geeignet.

Unterm Strich trifft es sich aber ganz gut, dass dieses Kabel nicht zum en route passt, denn nun haben wir zwei AV-Klinke-Cinch-Kabel im Sortiment, die auch noch unterschiedlich belegt sind. Dadurch haben wir jetzt für jedes Gerät das passende Kabel.

Die Klinkenverteilerkabel

Bei den beiden Verteilerkabeln gab es eine Überraschung, denn eines der beiden hat 4-polige Kupplungen, während das andere Kabel nur 3-polige Kupplungen aufweisen kann.

Nur 3-polige Kupplungen

Nur 3-polige Kupplungen

Das kurze Verteilerkabel, bei dem die beiden Kupplungen in einem Bauteil untergebracht sind, produzierte am en route nur ein Massebrummen auf den Fernseher. An einem MP3-Player hingegen lieferte es sauberen Klang auf die Kopfhörer, woraus wir schließen, dass die beiden Kupplungen lediglich 3-polige Stereobuchsen sind.

Der 4-polige Klinkenstecker führt hier also etwas in die Irre, aber sein Zweck liegt wohl tatsächlich darin, das Verteilerkabel auch für den Gebrauch am ersten iPhone zu befähigen. Von daher ist das Kabel durchaus zu empfehlen: Für jeden beliebigen MP3-Player oder ein Handy mit 3,5-mm-Anschluss ist es ein eleganter Verteiler und auch wer noch das erste iPhone hat und mit dessen proprietärer Klinke immer in die Röhre schaut, kann hier zugreifen und gleich zwei Kopfhörer verwenden.

Aber der wahre Höhepunkt unseres Einkaufs ist natürlich das 20 cm lange weiße Verteilerkabel, das tatsächlich außer dem 4-poligen Stecker zwei ebenfalls 4-polige Kupplungen hat.

Hier gibt's 4-polige Kupplungen

Hier gibt's 4-polige Kupplungen

Ein solches Kabel war unseres Wissens nach bisher schwer zu finden und so waren wir schon ein wenig überrascht, als wir ein sauberes Videobild und beide Audiokanäle durch das Kabel hindurch auf den Fernseher bekamen. Ein Irrtum war ausgeschlossen: Alle drei Leitungen wurden übertragen und der Verteiler ist durchgängig 4-polig.

Natürlich ist die AUX-Leitung nicht auf Video beschränkt. Wer das Kabel am Handy einsetzt, wird die Mikrofonfunktion weiter nutzen können oder auch die Steuerung des MP3-Players. Ganz egal, wozu das jeweilige Telefonmodell oder das AV-Gerät den AUX-Kanal auch verwendet: Er bleibt erhalten.

Unser Ausbau der Produktschiene Kabel mit 4-poliger Klinke geht übrigens weiter. Unser Lieblingsgroßhändler aus Deutschland hat versprochen, Verlängerungen zu liefern. Wir sind gespannt, ob er das schafft.

Sep 17, 2010

WD TV: Eine nicht-standardisierte Belegung der 4-poligen Klinke

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Vorgestern habe ich ja in diesem Beitrag erfreut darüber berichtet, dass unser Android-Tablet adaptare en route über die 4-polige Klinkenbuchse auch Composite-Video ausgibt. Der erfolgreiche Test war mir mit dem 4-poligen Klinke-AV-Cinch-Kabel aus unserem Sortiment gelungen.

Heute wird mir dagegen klar, dass wir ziemlich großes Glück haben, dass das en route und das Kabel eine identische Belegung des 4-poligen Klinkensteckers verwenden.

Denn kürzlich hat ein Kunde dieses Kabel als defekt reklamiert und eine Retoure angemeldet. Ich habe ihm das geglaubt (das war der erste Fehler) und deswegen einen bezahlen DHL-Paketschein für die Rücksendung spendiert (das war der zweite und teure Fehler). Er erhielt daraufhin ein neues Kabel von uns (das war ein weiterer Fehler) und reklamierte schon wieder, weil auch das neue Kabel defekt sei (da war endlich Schluss mit Fehlern). Denn bei einem Artikel, der bislang noch nie Probleme bereitet hatte, mochte ich nun nicht mehr an einen Defekt glauben und fragte nach, für welche Zwecke der Kunde das Kabel denn einsetzt.

Die Antwort lautete, zum Verbinden eines WD TV Mediaplayers mit einem analogen Fernseher. Inzwischen schien sich der Kunde aber auch schon selbst auf Informationssuche begeben zu haben und so konnten wir sehr schnell die Ursache feststellen, warum das Kabel nicht für den WD TV geeignet ist.

Schaltplan des Kabels

Schaltplan des Kabels

Rechts sehen wir den Schaltplan für unser Klinke-Cinch-Kabel. Die Belegung der vier Kontakte des Klinkensteckers von der Spitze nach oben gelesen, also nach dem TRRS-Schema (Tip, Ring, Ring, Sleeve) lautet Audio Links, Video, Masse, Audio Rechts.

Unser Kunde konnte hingegen die davon abweichende Pinbelegung des Klinkenausgangs des WD TV sowie des mitgelieferten, aber recht kurzen Kabels in Erfahrung bringen. Sie lautet Video, Audio Links, Audio Rechts, Masse.

Hier passt natürlich überhaupt nichts zusammen, wenn unser Kabel in die Buchse des WD TV eingesteckt wird und man sieht und hört überhaupt nichts.

Nun wollte ich an dieser Stelle ganz großspurig verkünden, dass wir eben ein Standardkabel verkaufen und dass das en route natürlich auch einen Standardausgang hat und Western Digital, wie so viele andere Hersteller auch, ihr eigenes Süppchen kochen, indem sie abweichende Pinbelegungen verwenden, um ihr eigenes überteuertes Zubehör zu verkaufen. Nur leider stimmt davon lediglich, dass unser Kabel mit dem en route kompatibel ist, was ja schon einmal sehr erfreulich ist, aber die Sache mit dem Standard ist dann doch ein wenig komplexer.

Denn die Wikipedia betrachtet weder unsere Pinbelegung noch die von Western Digital als standardkonform. Hier lautet der Standard Audio Links, Audio Rechts, Video, Masse mit der Option, Masse und Video zu vertauschen. Im Text werden auch noch abweichende Belegungen erwähnt, bei der die Zusatzfunktion an der Steckerspitze anliegt, wie es ja beim WD TV der Fall ist, aber die einzige Pinbelegung, die ich im ganzen Artikel nirgendo erwähnt finde, ist die Beschaltung unseres Kabels und unseres Tablets.

Aber wie auch immer der Standard sei: Unser Kabel und unser Tablet vertragen sich, und das ist auf jeden Fall die erfreuliche Botschaft der ganzen Geschichte. Und da die Reklamationsquote für dieses Kabel im Promillebereich liegt, scheint es auch mit den meisten anderen Geräten kompatibel zu sein, an denen unsere Kunden es einsetzen.

Aug 21, 2010

adaptare enroute: Composite-Video

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Unser Tablet adaptare enroute hat einen HDMI-Ausgang, was großartig und mehr als die Standardausrüstung eines Tablets in dieser Preisklasse ist. Doch die Spezifikationen sprechen auch von einem Composite-Ausgang, den wir bisher vor lauter HDMI-Euphorie vollkommen vernachlässigt haben. HDMI ist großartig, aber längst nicht jeder potenzielle enroute-Käufer hat einen Fernseher mit HDMI zuhause stehen. Sind diese Käufer gezwungen,  <Flachwitz> in die Röhre zu schauen?</Flachwitz>

Ich habe mich deshalb heute auf die Suche nach der Composite-Funktion begeben. Allzuviele Möglichkeiten gibt es ja nicht, und da ich weder eine Cinch- noch eine S-Video-Buchse am enroute finde, hatte ich die Kopfhörerbuchse im Verdacht. Doch Kopfhörerbuchse wäre in diesem Fall der falsche Ausdruck, denn ich vermutete, dass es in Wahrheit eine vierpolige Klinkenbuchse ist, die also neben Stereo-Audio auf dem vierten Pol auch noch ein Composite-Videosignal liefert.

AV-Klinke-Cinch-Kabel

AV-Klinke-Cinch-Kabel

Um diese These zu überprüfen, bin ich dem enroute mit dem AV-Klinke-Cinch-Kabel aus unserem Sortiment auf den Pelz gerückt. Dies ist nicht nur ein Rot-und-Weiß-Stereo-Kabel, sondern es hat noch eine zusätzliche Leitung, die vom vierten Kontakt des Klinkensteckers zum gelben Video-Cinchstecker führt.

Dieses Kabel habe ich genommen und auf reinen Verdacht hin die Klinkenbuchse des Tablets mit dem rot-weiß-gelben AV-Cinch-Eingang des Fernsehers verbunden. Zunächst wollte es nicht so richtig funktionieren, doch das lag lediglich daran, dass noch immer der HDMI-Output in den Einstellungen aktiviert war. Als das enroute nun aber einen Klinkenstecker bemerkt hat, erschien dort auf einmal eine weitere Option namens Composite. Dies also ausgewählt, dazu noch eine Zeile tiefer von NTSC auf PAL gewechselt und schon erhielt ich ein sauberes Bild und Ton. Alles weitere seht Ihr im Video.

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Aug 19, 2010

adaptare en route – es geht in die heiße Phase

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Wie Sie ja wahrscheinlich mit verfolgt haben ist der Test von unserem adaptare en route benannten Tablet in die heiße Phase gegangen.

Es sind noch ein paar Details zu klären (so z.B. welche Alternativen für die Google Apps und den Android Market wir aus lizenzrechtlichen Gründen verwenden) sowie Tests mit Android 2.2 Froyo zu machen (ich denke wir gehen alle konform das Froyo sinnvoller ist als Eclair), so dass wir derzeit davon ausgehen, dass das adaptare en route spätestens ab 15. September in unserem Onlineshop bestell- und lieferbar ist.

Wie schon vorher mitgeteilt werden Vorbesteller natürlich bevorzugt beliefert werden.

Bitte verfolgen Sie auch den Twitterstream zum Tablet unter http://twitter.com/adaptareenroute sowie die Blogbeiträge unter http://www.cyberfux.de/blog/category/tablet/ sowie http://www.adaptare.de/blog/category/adaptare-tablet/ um auf dem laufenden zu bleiben

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Aug 15, 2010

adaptare-Tablet von innen

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Gestern gab es erste Eindrücke vom Tablet, aber ganz ehrlich: Wir sind Geeks, nicht wahr? Wir wollen das Innenleben sehen. Die Rückwand wird nur von vier Schrauben gehalten und wenn man die zwei Hälften des Tablets aufklappt, bietet sich folgender Anblick.

Innenansicht

Innenansicht

Die rechte Hälfte wird natürlich komplett vom Touchscreen ausgefüllt. Links sehen wir oben das Akkupaket und links daneben die WLAN-Antenne. Darunter liegt das Mainboard, von dem man blöderweise nur die Unterseite zu sehen bekommt. Man müsste also das Mainboard ebenfalls abschrauben, um an CPU und NAND-Flash zu gelangen. Dazu hatte ich heute keine Lust mehr, das folgt irgendwann einmal später.

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Aug 10, 2010

Unboxing and Hands On: Das adaptare-Tablet

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Heute war es endlich soweit und UPS lieferte am Vormittag die sehnlichst erwartete erste Ladung unser Tablets. Die ersten Eindrücke teilen wir natürlich gleich mit euch.

Tablet frisch aus dem Karton

Tablet frisch aus dem Karton

Der erste Eindruck ist durchaus positiv. Natürlich ist es kein iPad, aber auch kein absolutes Billig-Plastik-Tablet. Der Rücken ist aus Kunststoff, aber ein Metallrand vermittelt dann doch eine gewisse Wertigkeit. Neben dem Display finden wir die drei Return-, Home- und Menü-Buttons.

Wertiger Gesamteindruck

Wertiger Gesamteindruck

Anschlussfreudig ist das Tablet aber in jedem Fall. Von links nach rechts sehen wir USB, mini-HDMI, mini-USB, Netzstecker und Kopfhörer. Die große USB-Buchse ist mit Host beschriftet und die kleine mit OTG. Die beiden USB-Anschlüsse erfüllen also unterschiedliche Zwecke und welche genau das sind, müssen wir erst noch herausfinden. Ein Test mit einem UMTS-Stick am großen USB hat leider nicht funktioniert, denn der Stick oder vielmehr die SIM-Karte wurde nicht erkannt.

Außerdem scheint es so, als wenn das Tablet keinen Lagesensor hätte. In den Einstellungen befindet sich zwar der Menüpunkt zum Aktivieren der Autorotation, doch dies hat lediglich ein gewisses Chaos zur Folge. So reagiert das Tablet nicht aufs Drehen, schaltet aber in die vertikale Ausrichtung, wenn der Twitter-Client gestartet wird. Aus dieser Ausrichtung lässt sich das Display auch erst wieder in die Horizontale bewegen, wenn die Autorotation deaktiviert ist. Bei abgeschalteter Autorotation bleibt das Display dann aber permanent in der horizontalen Landscape-Ausrichtung.

Das Display schreit leider nach einem Stylus. Mir gelang es heute nicht, mich mit den Fingern ähnlich sicher auf dem Tablet zu bewegen wie auf dem kapazitiven Touchscreen meines Milestone. Vielleicht lässt sich das mit der Zeit noch lernen, aber die Nachteile der resistiven Technik sind deutlich zu spüren, wenn man Erfahrungen mit kapazitiven Displays hat. Pinch-and-Zoom und andere Multitouch-Techniken sucht man ebenfalls vergebens, zumindest sind sie mir nicht gelungen. Mit einem Stylus bewegt man sich zwar sehr sicher, aber bei einem Gesamtpreis von unter 200€ müssen leider doch ein paar Abstriche gemacht werden und der deutlichste Abstrich ist der resistive Touchscreen.

Anschlüsse

Diverse Anschlüsse

Aber jetzt zum erfreulicheren Teil, denn das ist ganz eindeutig der Zugang zu Apps. Wir fanden zu unser alle Überraschung einen installierten Android Market vor, der auch funktioniert und die App-Grundausstattung aus Adobe Reader, Facebook-, Twitter- und Dropbox-Client sowie dem Dolphin HD-Browser problemlos installiert hat. Ein kleiner Wermutstropfen ist höchstens, dass die Market-App nach erfolgter Installation regelmäßig abstürzt. Doch dies ist wirklich nur ein kosmetischer Fehler, denn die gewünsche App ist zum Zeitpunkt des Absturzes bereits komplett heruntergeladen und auch installiert.

Der Android Market ist eine praktische Sache für uns, um zu Testzwecken schnell und einfach eine Menge Apps zu installieren, doch da wir ganz sicher nicht die Erlaubnis von Google bekommen werden, ein Tablet mit Google Mail, Android Market und allen anderen Google-Programmen zu vertreiben, werden wir uns für die finale Softwareausstattung leider, leider nach einem alternativen Market umsehen müssen. So bleibt die Google-Software des chinesischen Herstellers auf unsere Vorab-Testgeräte beschränkt und wird nicht in den freien Handel gelangen.

Android-Market

Android-Market

Ein weitere erfreuliche Kleinigkeit, die ein paar Euro beim Zubehörkauf erspart, ist der Schacht für SD-Karten, und zwar große SD. Unser Tablet erfordert keine microSD, sondern begnügt sich mit dem großen Format, dass bei gleicher Kapazität immer etwas günstiger ist als die kleinen Handy-Speicherkarten. Der Einschub befindet sich leicht zugänglich an der äußeren Gehäusekante und die Karte kann ohne jedes Rumgefrickel ausgetauscht werden.

SD-Karten-Einschub

SD-Karten-Einschub

Soweit die ersten Eindrücke nach einem halben Tag mit dem Tablet. Morgen gehen dann bereits die ersten Geräte hinaus an den erlesenen Kreis der schnellsten Besteller, von denen wir weiteres wertvolles Feedback erwarten und dies dann natürlich auch veröffentlichen werden

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Aug 9, 2010

Tablet: Mehr Bilder und das Handbuch

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Um uns sowie allen anderen Interessierten die Wartezeit bis zum Eintreffen das Tablets zu verkürzen, hat unser Lieferant uns heute neue Bilder geschickt, die wir natürlich der Öffentlichkeit nicht vorenthalten wollen.

adaptare-Tablet

adaptare-Tablet

adaptare-Tablet

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Außer dem Tablet selbst zeigen die beiden Bilder das umfangreiche Zubehör, das den Lieferumfang komplettiert:

  1. Netzteil für deutsche Schuko-Steckdosen
  2. Kopfhörer
  3. Stylus
  4. Ledertasche
  5. USB-Kabel
  6. mini-HDMI-Kabel

Zusätzlich zu den Bildern haben wir auch noch das Handbuch zugeschickt bekommen, das wir ebenfalls bereits jetzt als PDF zur Verfügung stellen. Es ist noch in dem typischen Handbuch-Englisch mit starkem chinesischen Akzent verfasst, das wir unseren späteren Käufern nicht unbedingt zumuten möchten. Bis zum offiziellen Verkaufstart wird es deshalb eine Fassung in leichtverständlichem und fehlerfreien Deutsch geben.

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Aug 4, 2010

7-Zoll-Tablet-PC mit Android 2.1 und HDMI

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Auch wenn einem der Volksmund gutgemeinte Ratschläge auf den Weg gibt wie Schuster, bleib bei deinen Leisten, so ist dennoch das Dasein als Kabel- und Adapterhändler ein wenig, nun ja, unglamourös. Zwar lieben wir unser Sortiment von ganzem Herzen, keine Frage, nur kann diese Liebe zu unspektakulärem Elektronikzubehör von den wenigsten Mitmenschen nachvollzogen werden. Von den Medien werden wir ebenfalls kaum beachtet, denn was gibt es über Kabel und Adapter schon nennenswertes zu berichten? Sogar wenn wir eine echte Weltneuheit präsentieren wie unlängst unser Y-Stromkabel für Grafikkarten, dann mag darüber nicht ein Blog berichten, denn letzlich ist es ja nur ein langweiliges Kabel.

Aber mein Gejammer will hier sicherlich niemand lesen und ich sollte es mir besser für zukünftige Therapeuten aufsparen. Stattdessen erweitern wir lieber unser langweiliges Sortiment und präsentieren ein in Kooperation mit cyberfux ein Android-Tablet. Es gibt auf dem chinesischen Markt bereits eine schwer durchschaubare Fülle von unterschiedlichen Geräten, doch schließlich haben wir uns für ein Gerät im oberen Marktsegment entschieden.

adaptare-Tablet

adaptare-Tablet

Die technischen Details unseres Tablets können sich sehen lassen:

  • Prozessor: 800 Mhz
  • Betriebssystem: Android 2.1
  • Bildschirm: 7 Zoll resistiver Touchscreen
  • Auflösung: 800 x 480
  • RAM: 256 MB DDR2
  • Speicher: 4GB NAND Flash
  • WLAN: 802.11 b/g Atheros
  • Akku: 2600 mAh
  • Anschlüsse: 1x USB 2.0, 1x mini-HDMI 1.3
  • Speichermedium: SD

Das sind solide Daten eines Tablets, das technisch auf der Höhe der Zeit ist. Durch den USB-Anschluss lässt sich per Stick der UMTS-Zugang nachrüsten, der von Haus aus nicht vorhanden ist. Allerdings bietet dieses Gerät mit dem HDMI-Anschluss auch noch etwas, das eindeutig über der Standardausstattung solcher Tablets liegt und das auch das iPad als Referenzgerät nicht bietet. Der HDMI-Ausgang ist gewissermaßen das Sahnehäubchen obendrauf.

Wir haben jetzt erst einmal nur eine kleinere Lieferung des Tablets in Auftrag gegeben, da wir es natürlich zunächst gründlich testen müssen. Diese Vorabmodelle sind für €199 zzgl. €4,95 Versand erhältlich, aber natürlich nur in geringer Stückzahl vorhanden. Da cyberfux deren Verkauf organisiert, bei Interesse bitte bei ihm melden.

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Jul 30, 2010

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