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Sony-Fernseher und WLAN-Stick: Teuer oder Billig?

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WLAN-StickIn dieser Woche kam ein Kunde bei uns in den Laden marschiert, der ein ganz konkretes Projekt im Kopf hatte: Sein neuer und großer Sony-Flachbildfernseher sollte netzwerkfähig werden.

Er hatte auch die Bedienungsanleitung des Gerätes dabei, dessen genaue Bezeichnung mir leider entfallen ist. Auf jeden Fall ist der Fernseher von sich aus noch nicht netzwerkfähig, kann jedoch per USB-Adapter mit WLAN ausgerüstet werden.

Die Anleitung riet selbstverständlich dazu, den Sony UWA-BR100 zu nehmen, den es schon ab günstigen 59€ zu kaufen gibt. Der Kunde hatte sich nun schon den schicken Flachbild-TV von seiner kleinen Rente abgespart und wollte nun viel lieber einen billigen Allerwelts-Stick verwenden, den es bei uns für 10€ gibt, sofern man ihn selbst abholt und wir deswegen die Versandkosten abziehen können.

Die Frage lautete nun: Akzeptiert der Sony-Fernseher unseren WLAN-Stick? Für den UWA-BR100 gibt es eine Funktionsgarantie, aber was ist mit unserem Adapter? Schließlich kann man auf dem Fernseher nicht einfach so einen Treiber installieren. Der Kunde hatte sich hierüber schon schlau gemacht mit dem Ergebnis, dass ein Mitarbeiter der Sony-Hotline ihm gesagt hatte, dass auch andere WLAN-Sticks gingen, während der Media-Markt-Verkäufer ihm hingegen versichert hatte, dass von diesem Fernseher einzig und allein der teure Sony-Adapter akzeptiert werden würde.

Ich würde in dem Fall ja eher auf den Sony-Mitarbeiter hören und der Kunde sah dies ähnlich. Als wir ihm für den Fall der Fälle die unkomplizierte Rücknahme garantierten, nahm er dann unseren Stick mit. Ich muss ehrlich sagen, dass mich die Sache sehr interessiert und ich schon gespannt darauf bin, wie sich der Fernseher verhalten wird.

Oder stand schon mal jemand vor dem gleichen Problem und weiß, ob es beim Sony-TV unbedingt der teure Sony-Stick sein muss?

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Apr 20, 2011

Kaum zu glauben: SAT-Receiver ins LAN eingebunden per seriellem Kabel

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Konsolenkabel

Konsolenkabel

Wir haben ja ein Kabel im Angebot, das ein günstiger Nachbau des Cisco-Konsolenkabels mit der P/N 72-3383-01 ist und das es bei uns mit einer Länge von 1,8 und 3 m gibt.

Dieses Kabel hat am einen Ende einen RJ-45-Stecker, mit dem es an den Netzwerk-Switch angeschlossen wird, und am anderen Ende einen 9-poligen RS-232-Stecker für die Verbindung zum PC über die serielle Schnittstelle. Es ist also ein ziemlich spezielles Kabel, das nur von Administratoren großer, das heißt, strukturierter Netzwerke benötigt wird, um Wartungs- und Konfigurationsarbeiten an Switches durchzuführen.

Natürlich ist dieses Kabel deswegen nicht gerade einer der Artikel, die wir zehnmal pro Tag rausschicken, denn für den Einsatz am heimischen PC oder Router ist dieses Kabel eigentlich nicht geeignet. Da selbst der durchgeknallteste Nerd sich eher selten ein Riesen-LAN aus diversen Patchfeldern in seiner Zwei-Zimmer-Wohnung einrichtet, wird dieses Kabel nur von IT-Abteilungen großer Unternehmen oder Behörden und Universitäten gekauft.

Jetzt hat aber ein wahrhaft genialer Kunde aus Österreich genau dieses Kabel bei sich zuhause genutzt, um seinen SAT-Receiver ins LAN einzubinden. Er schreibt dazu in seiner Produktrezension bei amazon:

Beruflich kannte ich die Cisckabel schon und war begeistert. Bei mir sind SAT-Receiver mit HD und PC ca 20m auseinander. Hatte es schon mit USB Harddisk, LAN-Cat5-Kabel geschafft und mit WLAN aber der Nachteil das es nicht während des normalen Fernsehbetriebes geht blieb. Erst als ich den COM Anschluß endeckte konnte ich erfolgreich den SAT-Empfänger ins LAN mit Hilfe des Stromkreises einbinden und kann jetzt kopieren wann ich will.

Genial, oder? Natürlich passt das alles mechanisch zusammen, aber ich hätte nun wirklich nicht gedacht, dass der Receiver über seine serielle Schnittstelle eine Netzwerkverbindung aufbauen würde. Meines Wissens nach haben SAT-Receiver den COM-Port nur für ein Firmware-Upgrade und die Konfiguration und sind ansonsten die letzte Bastion des RS-232-Standards außerhalb von Messintrumenten und Kassensystem. Aber an eine Ethernetverbindung per COM-Port hätte ich nun wirklich nicht gedacht.

Zwei Fragen bleiben noch offen und vielleicht kontaktieren wir den Kunden nochmal deswegen: Welchen Receiver hat er, denn ich glaube kaum, dass alle Receiver das unterstützten. Und dann ist da noch die Sache mit der Geschwindigkeit, denn es bleibt trotz allem eine serielle Schnittstelle, und somit frage mich ich: Wie lange dauert es eigentlich, einen 700 MB-Spielfilm per serieller Schnittstelle vom PC auf den Receiver zu kopieren?

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Nov 21, 2010

Der U.FL-Pigtail im Einsatz: WLAN-Tuning am EeePC

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Wir haben da ja so einen neuen komischen Pigtail mit der Artikelnummer 60310 ins Sortiment aufgenommen, der an einem Ende den winzigen Antennenstecker namens Hirose U.FL hat und auf der anderen Seite eine gewöhnliche RP-SMA-Kupplung.

U.FL-Pigtail

U.FL-Pigtail

Was fängt man damit an? U.FL ist ein Anschluss, den man nur selten zu Gesicht bekommt, der aber dennoch sehr weit verbreitet ist, denn über ihn werden die internen WLAN-Antennen in Laptops oder Routern angeschlossen.

Bei allen Geräten, die WLAN nutzen, aber keine externen Antennen haben, ist U.FL im Einsatz. So auch bei sämtlichen EeePC und deswegen hat Kollege cyberfux eine kleine Bastelstunde eingelegt, den Bohrer angesetzt und seinem 1005P eine RP-SMA-Buchse verpasst, an die er nun eine externe WLAN-Antenne anschließt und einen deutlich verbesserten Empfang feststellen kann.

Unser Pigtail übernimmt dabei die Übertragung der Signale von der Antenne zum internen WLAN-Modul.

Die gesamte Dokumentation des Umbaus sowie die Messergebnisse gibt es im cyberfux-Blog.

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Aug 13, 2010

Und mehr davon: WLAN-Antennenadapter für RP-SMA und RP-TNC

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Der Pigtail von U.FL zu RP-SMA hat uns auf die Idee gebracht, gleich mehrere Adapter für WLAN-Antennen einzukaufen. In diesem Segment ist das Angebot in Deutschland erstaunlich gering und auch die großen Importeure und Distributoren zeigen eine große Zurückhaltung, was RP-SMA-Adapter betrifft. Der einzig nennenswerter Händler in diesem Bereich ist WiMo, auf den wir hier sehr gerne verlinken, denn sowohl das Angebot als auch die Informationen zu Antennentechnik sind unübertroffen. Der Shop basiert noch auf Frames, aber das macht überhaupt nichts, denn man sieht es jeder einzelnen Seite an, dass hier jemand in die Artikel, die er verkauft, regelrecht verliebt bis versessen ist.

Die Zurückhaltung der Großhändler lässt sich vermutlich darauf zurückführen, dass dem Modifizieren von WLAN-Routern eine gewisse Halblegilität anhaftet. Immerhin haben sich die Hersteller beim Beginn der WLAN-Ära auf die proprietären Reverse-Formate geeinigt, damit dem wilden Experimentieren mit unterschiedlichen Antennen ein Riegel vorgeschoben wird. Innerhalb weniger Jahre zogen Millionen von zusätzlichen Sendestationen in die Privathaushalte ein und damit hierdurch nicht das große Chaos ausbricht, musste bei jedem einzelnen Router die Sendeleistung der Antenne begrenzt werden. Dies wurde durch die Steckerformate RP-SMA und RP-TNC erreicht, die es zuvor nicht gegeben hatte und für die es auch bis heute keine leistungsstarken Antennen gibt.

Aus diesem Grund sind Adapter von den Reverse-Anschlüssen auf die klassischen Steckverbinder potienziell gefährliche Gegenstände, mit denen ein gewisser Schaden angerichtet werden kann. Wir halten allerdings nicht viel von Verkaufsverboten, sondern glauben an das Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen. Es dürfte klar sein, dass man in ländlichen Gebieten stärkere Antennen betreiben kann, als man es in großstädtischen Ballungszentren tun sollte.

Und so haben wir nun die folgenden zehn Adapter eingekauft:

RP-SMA männlich / SMA männlich
RP-SMA männlich / SMA weiblich
RP-SMA weiblich / SMA männlich
RP-SMA männlich / RP-SMA weiblich Winkeladapter
RP-SMA männlich / RP-TNC weiblich
RP-SMA weiblich / RP-TNC männlich
RP-SMA weiblich / U.FL männlich 20 cm Pigtail
RP-SMA weiblich / N männlich
RP-SMA männlich / N weiblich
RP-TNC männlich / N weiblich

Es wird vermutlich ein wenig dauern, bis sie alle mit Bildern versehen und im Shop gelistet sein werden. Aber ab der übernächsten Woche werden sie sukzessive in der WLAN-Kategorie unseres Shop auftauchen.

Jul 23, 2010

Demnächst bei uns: Pigtail von Mini-PCIe / Hirose U.FL auf RP-SMA

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Unsere nächste Produktneuheit wurde durch Kollege cyberfux initiiert, der einen kleinen Umbau seines eeePC plant. Wie das am Ende einmal aussehen soll, ist hier bei einem anderen Bastler zu sehen.

eeePC mit WLAN-Antenne

eeePC mit WLAN-Antenne

Der WLAN-Empfang des eeePC wird nämlich mächtig besser, wenn eine kräftigen externe WLAN-Antenne ans Gehäuse geschraubt wird. Dies gilt natürlich nicht nur für den eeePC, sondern dieser Umbau ist prinzipiell mit jedem Notebook möglich.

Es ist hierfür erforderlich, die schmächtige interne Antenne vom Mini-PCIe-WLAN-Modul zu lösen und an dessen Anschluss einen Pigtail anzustecken, der über die RP-SMA-Kupplung nach außen geführt wird.

Um nach diesem Pigtail zu fragen, mussten wir zunächst herausfinden, wonach wir eigentlich suchen. Wie heißt denn bloß dieser winzige Steckverbinder, den man so selten zu Gesicht bekommt, weil er fast nur für interne WLAN-Antennen verwendet wird? Die englische Wikipedia ist hier ihrer deutschen Schwester ein Stück voraus und führt einen Eintrag zu Hirose U.FL, denn so heißt der fragliche Antennenanschluss.

U.FL-Pigtail

U.FL-Pigtail

Eine Anfrage bei meinem Lieblingschinesen (zum Einkaufen) brachte dann auf gleich die erhoffte Antwort: Ja, sie haben diesen Pigtail. Natürlich wird er fester Bestandteil unserer nächsten Importbestellung sein.

Denn man kann ja noch viele andere schöne Sachen mit ihm machen. Zum Beispiel hübsche, aber unpraktische Router aufmotzen: Ich selbst bin auf die schnittige Optik reingefallen und nutze privat den Netgear WNDR3300. Das Teil sieht toll aus, hat aber keine externe Antenne und auch nirgendwo einen Anschluss, um eine Antenne nachzurüsten.

Das war bislang nie ein Problem, aber nun ist die alte Dame in der Wohnung über mir ins Altersheim umgezogen. Die Nachmieter sind Studenten und somit gibt es das eine entscheidende WLAN mehr im Haus, wegen dem ich manchmal keine Verbindung mehr zu meinem Router bekomme. Wenn ein Nachbar und ich gerade zufällig den gleichen Kanal nutzen, funkt der Nachbar anscheinend stärker. Eine kräftige Antenne am WNDR3300 würde das Problem lösen, doch dies ist von Netgear nicht vorgesehen.

Und genau hier kommt der Pigtail ins Spiel. Ich werde eine der internen U.FL-Antennen abklemmen und dem Router dann per RP-SMA eine externe Antenne verpassen, damit mein WLAN wieder die höchste Signalstärke in meiner Wohnung hat. Alternativ könnte ich auch mehr Zeit im adaptare-Laden verbringen – Wir sitzen im Erdgeschoss einer Seniorenwohnanlage für Betreutes Wohnen. Das bedeutet: Weit und breit kein anderes WLAN und ein freier Funkraum, wie man ihn in Städten nur noch selten findet. Herrlich.

Aber natürlich sind wir immer für angefahrene Moddings wie den Antennen-eeePC zu haben. Der besagte U.FL-/RP-SMA-Pigtail ist bislang auch noch nicht nennenswert auf dem deutschen Markt aufgetaucht, doch diese Nische füllen wir gerne aus.

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Jul 19, 2010

Wie funktioniert der Crossover-Adapter

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Es ist mal wieder Zeit, einen Artikel aus unserem Sortiment etwas näher zu erklären. Heute soll der Crossover-Adapter für Netzwerkkabel an der Reihe sein.

Crossover-Adapter

Crossover-Adapter

Dieser Adapter wird auf ein Ende eines Patchkabels aufgesteckt, wodurch dieses Kabel in ein Crossover-Kabel umgewandelt wird. So weit, so gut – Nur was bedeutet das?

Ein Netzwerkkabel in der seit vielen Jahren verwendet Form eines Patchkabels ist nach der Twisted-Pair-Methode aufgebaut: Die insgesamt acht Kontakte bilden vier Adernpaare, die jeweils miteinander verdrillt (twisted) sind. Erst mit Gigabit-LAN werden alle vier Paare verwendet, denn 100 MBit-LAN begnügt sich mit zwei Adernpaaren. Diese Paare werden von den Adern 1-2 und 3-6 gebildet. Die Adernpaare 4-5 und 7-8 sind zwar in jedem Patchkabel vorhanden, aber bei einer 100 Mbit-Verbindung schlicht und einfach überflüssig.

Diese Technik ist erstaunlich simpel, denn ein Adernpaar dient zum Senden und das andere Paar zum Empfangen von Daten. Wenn PCs über Hubs und Switches miteinander verbinden sind, werden von allen Computern die gleichen Adernpaare zum Senden und Empfangen verwendet.

Es gibt aber natürlich auch die Möglichkeit, das kleinstmögliche Netzwerk zu bilden, indem man zwei Computer direkt miteinander verwindet, ganz ohne Hub oder Switch. Dies funktioniert aber nicht mit den gleichen Patchkabeln, die für eine Verbindung zwischen PC und Hub verwendet werden. Warum nicht?

Crossover-Pinbelegung

Crossover-Pinbelegung

Man kann sich ein vieradriges Patchkabel wie eine vierspurige Autobahn vorstellen, wo bekanntlich auch zwei Spuren eine Fahrtrichtung bilden. Nehmen wir an, diese Autobahn verbindet zwei Städte miteinander und es gibt keine Ausfahrt zwischen den beiden Städten. Was würde passieren, wenn in beiden Städten die Autos auf identischen Spurpaaren losfahren würden? Richtig, es gäbe eine Massenkarambolage. Und genau das passiert, wenn zwei PCs eine Direktverbindung mit einem normalen Patchkabel bekommen und beide Computer ihre gesendeten Daten auf das gleiche Adernpaar schicken.

Diese Datenkarambolage verhindert eine Crossover-Pinbelegung, indem die Sendeadern des einen PCs an die Empfangskontakte des Netzwerkanschlusses des jeweils anderen Computers geführt werden. Diese überkreuzten Adern erhält man mit einem Crossover-Kabel, des es entweder schon in dieser Form zu kaufen gibt oder dass sich mit einem Crossover-Adapter aus einem normalen Patchkabel herstellen lässt. Wie an der links abgebildeten Pinbelegung erkennen lässt, tauscht der Adapter die relevanten Adernpaare 1-2 und 3-6 am Stecker miteinander aus.

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Apr 25, 2010

Günstiger Nachbau: Konsolenkabel RJ-45 / DB-9 für Cisco-Router

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Die Cisco-Router der Baureihen 600, 800, 1600 und 1700 werden mit einem speziellen Kabel angesteuert, das sich Konsolenkabel oder Managementkabel nennen. Dieses Kabel hat am einen Ende einen RJ-45-Stecker für den Router und am anderen Ende einen weiblichen DB-9-Stecker, mit dem er an eine serielle Schnittstelle angeschlossen wird. So wird über die serielle Schnittstelle die Verbindung zwischen Computer und Router hergestellt, um Konfigurations- und Wartungsarbeiten vornehmen zu können.

Wie es Original-Zubehör vom Hersteller meistens an sich hat, so ist auch das Konsolenkabel aus dem Hause Cisco  recht teuer. Google Shopping verzeichnet Preise von rund 17 bis 24 Euro.

Konsolenkabel

Konsolenkabel

Hier kommen wir ins Spiel und senken die Netzwerkkosten mit einem günstigen Nachbau des Konsolenkabels. Wir haben große Stückzahlen des Kabels auf Lager und bieten außerdem noch eine Variante mit 3 Meter Länge an.

Also: Nutzen Sie die Gelegenheit und reduzieren Sie die Kosten für die Wartung Ihres Netzes, indem Sie zu günstigem Fremdzubehör von adaptare greifen.

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Mrz 27, 2010

RJ45-Adapter für USB-Modems: Sehr praktisch, aber keine Zauberei

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Bei manchen Kundenanfragen muss man schmunzeln und sie sind es wert, an dieser Stelle wiedergegeben zu werden. Das ist überhaupt nicht böse gemeint und soll nicht höhnisch wirken: Anfragen von technisch nicht ganz so versierten Kunden sind ungemein wertvoll für uns, um unsere Produkte noch besser erklären zu können und wirken der Gefahr der Betriebsblindheit entgegen.

RJ45-/USB-Adapter

RJ45-/USB-Adapter

Konkret geht es um diesen Adapter, den wir seit einigen Wochen anbieten und den wir von unserem chinesischen Lieblingslieferanten gekauft hatten, ohne dass wir zunächst wussten, was genau man damit anfangen kann. Der Adapter hat einen RJ45-Ethernet-Stecker und eine USB-Buchse Typ A. Kann man sich damit aus einem USB-Kabel ein Netzwerkkabel basteln? Ja, das ginge theoretisch, aber wozu sollte man das tun? Ein USB-Kabel sowie zwei Adapter kosten mehr als ein Patchkabel der gleichen Länge und in welche Cat dieses Kabel einzuordnen wäre, vermag ich nicht zu sagen. Vermutlich ist es eine Cat, die es schon längst nicht mehr regulär zu kaufen gibt.

Nein, dieser Adapter dient dazu, ein DSL-Modem mit USB-Anschluss an eine Ethernet-Buchse anzuschließen. Das ist ja auch durchaus wünschenswert, denn wozu sollte das Modem einen der möglicherweise knappen USB-Ports des Computers blockieren, wenn gleichzeitig der Netzwerkanschluss ungenutzt bleibt. Sinnvoller ist es doch, stattdessen die Ethernetbuchse ihrer ureigensten Aufgabe nachgehen zu lassen und die USB-Anschlüsse für andere Geräte freizuhalten.

Rein technisch stellt die Umwandlung eines USB- in einen RJ45-Anschluss überhaupt kein Problem dar. USB verfügt lediglich über zwei Datenleitungen,während ein Patchkabel vier Adern beziehungsweise zwei Adernpaare besitzt. Der Adapter leitet also lediglich die zwei USB-Datenadern auf eines der beiden Ethernet-Adernpaare weiter. Das zweite Adernpaar nimmt dann die zwei USB-Stromadern auf und genau hier liegt dann der kleine Schönheitsfehler dieses Adapters: Natürlich liegt am Ethernetanschluss kein Strom an, der in das USB-Kabel eingespeist werden könnte. Das USB-Modem muss also mit einem externem Netzteil betrieben werden können. Wenn das Modem seinen Strom ausschließlich aus dem USB-Kabel bezieht, wird ihm mit diesem Adapter schlicht und einfach der Saft fehlen.

Um abschließend auf die eingangs erwähnte Kundenanfrage zurückzukommen: Der Kunde wollte den Adapter nutzen, um seinen Drucker an den Router anzuschließen und damit netzwerkfähig zu machen. Das wäre natürlich genial, wenn dieser kleine Adapter ohne jegliche eigene Elektronik der kleinste und biligste Printserver der Welt wäre. Doch leider führt um den Kauf eines echten Printservers weiterhin kein Weg vorbei, wenn man einen Drucker am Netz freigeben möchte, der keinen eigenen Netzwerkanschluss besitzt.

Wenn es so einfach wäre, wie der Kunde es sich gedacht hatte, würden wir Google bereits entpsrechend mit Anzeigen fluten.

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Feb 6, 2010

Wie funktioniert der LAN-Verteiler?

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Es ist angebracht, einige erläuternde Worte über einen Artikel zu verlieren, der zwar sehr nützlich ist, dessen Funktionalität aber auch häufig fehlinterpretiert wird: Den RJ45-Netzwerk-Verteiler.

LAN-Verteiler

LAN-Verteiler

Aus einigen Rückmeldungen lesen wir heraus, dass diese Kunden falsche Vorstellungen von der Funktionsweise dieses Verteilers haben. Offenbar wird manchmal ein Produkt erwartet, dass ähnlich arbeitet wie beispielsweise ein Klinkenverteiler oder auch wie eine Mehrfachsteckdose, also ein Verteiler, den man einfach in einen Netzwerkanschluss steckt, um zwei Geräte anzuschließen. Das ist zwar nicht vollkommen falsch, aber ganz so einfach geht es dann doch nicht.

Während elektrischer Strom sowie Audio- und Videosignalen problemlos auf mehrere Endgeräte verteilt werden können, ist dies bei einer Netzwerkverbindung anders. Ein Computer, NAS-Laufwerk, Printserver etc. müssen angemeldet sein und eine Netzwerkadresse erhalten. Man kann also nicht einfach aus einem Anschluss zwei machen und dann erwarten, dass beide Geräte ans Netz angeschlossen sind.

Wozu gibt es dann diesen Verteiler? Ein RJ-45-Stecker hat 8 Pins, die 4 Adernpaare haben. Diese Paare bestehen aus zwei verdrillten Adaptern, daher der Name Twisted Pair. Im Normalfall sind bei allen RJ-45-Steckern und -Buchsen alle 8 Adern vorhanden, obwohl eine Ethernetverbindung bis 100 Mbit/s nur 2 Paare, also 4 Adern nutzt. Dies heißt dann wiederum, dass die anderen 4 Adern ungenutzt sind und für einen zweiten Anschluss zur Verfügung stünden. Und genau so teilt der Verteiler den RJ-45-Anschluss auf, wie die Skizze der Pinbelegung verdeutlicht.

Pinbelegung LAN-Verteiler

Pinbelegung LAN-Verteiler

Üblicherweise nutzt ein Ethernet-Anschluss die Pins 1,2,3 und 6. Diese vier Pins werden an die rechte Buchse weitergeleitet, also durchgeschleift. Die ungenutzen Pins 4,5,7 und 8 aber werden an die Pins 1,2,3 und 6 der linken Buchse geführt, wodurch die Voraussetzung für einen zweiten Netzwerkport geschaffen wird.

Die Betonung liegt auf Voraussetzung, den hiermit allein ist noch kein zusätzlicher Port geschaffen. Netzwerkkomponenten für den Heimgebrauch, also vor allem DSL-Router, können damit nicht viel anfangen und richten keinen neuen Port ein. Neue Ports können hier nur mit einem Switch geschaffen werden. Unser Verteiler hingegen benötigt eine strukturierte Verkabelung, damit an der zweiten Buchse ein Port eingerichtet werden kann. Anders gesagt: Sie können den Verteiler in Ihrem Büro an die Netzwerkdose anschließen, an der Ihr PC hängt und müssten dann aber noch einen Netzwerkadministrator dazu bringen, den zweiten Port einzurichten. An Ihrem heimischen DSL-Router aber wird lediglich der vorhandene Port durchgeschleift und die zweite Buchse des Verteiler bleibt tot.

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Dez 4, 2009

Alternative zu WLAN: Fensterdurchführung

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Neulich kam mir beim Blick auf unser Koaxial-Segment endlich die Lösung für ein Hardware-Problem in den Sinn, dass ich vor rund 8 Jahren hatte. Die erforderlichen Komponenten hätte es damals schon gegeben, aber manchmal braucht der Verstand leider etwas länger.

Es war im Jahr 2001 und wir als Studenten-WG hatten uns eine 768-kbit-DSL-Leitung zugelegt. Das war damals noch etwas ganz Besonderes. Router waren noch selten anzutreffen, hätten unser Budget gesprengt uns deshalb hing im Flur ein ausrangierter Pentium-90-PC im Desktopgehäuse, der mit vier Wandhaltern für Autoreifen befestigt war. Auf diesem Rechnerschätzchen lief eine Routing-Software, über die wir uns die DSL-Leitung teilen konnten. Die Einrichtung eines Netzwerks war unter Windows noch richtig schwierig und außerdem hatten wir uns für BNC-Kabel entschieden. Da ich das mittlere Zimmer bewohnte, führten zwei Kabel an meinen PC. Meine Nachbarn am Ende der Kabelkette hatten es da besser und durften die Terminatoren an ihren Netzwerkkarten anbringen.

Spätestens mit der ersten Stromabrechnung wurde uns natürlich klar, dass dieser Software-Router nicht wirklich die preisgünstigere Alternative zu einem richtigen Router war. Doch das ist ein anderes Thema. Als unser Netz funktionierte, wollten wir die Kosten auf noch mehr Personen teilen und die Nachbar-WG im Stockwerk über uns einbinden. Ein paar Jahre später haben wir natürlich einfach einen WLAN-Router aufgestellt, aber 2001 war das noch Zukunftsmusik. Die Decke mit einer Hilti zu durchbohren hätte früher oder später Ärger mit der Hausverwaltung bedeutet und der Weg durch die Fenster war auch nur im Sommer möglich, denn  den Winter wollten wir ungern bei offenen Fenstern verbringen.

Das Ende vom Lied war also, dass wir scheiterten und es gelassen haben. Mit meinem heutigen technischen Wissen fiel mir nun aber mit acht Jahren Verspätung die Lösung ein: mit zwei Fensterdurchführungen für SAT-Kabel hatten wir unsere Netzwerkkabel ohne Bohren von einem Stockwerk ins andere verlegen können. Mit heutigen Patchkabeln ginge es nicht, aber wir hatten ja die gute alte koaxiale BNC-Technik benutzt und hätten deshalb auf beide Enden der Fensterdurchführungen einen Adapter mit F-Stecker und BNC-Kupplung aufstecken können. Das schöne an Koaxialkabeln ist ja, dass man problemlos die Steckertypen wechseln kann.

Wer also Internetzugang in mehreren Stockwerken des Hauses braucht und Probleme oder Bedenken wegen WLAN hat: Mit BNC-Netzwerkkabeln und Koax-Fensterdurchführungen gibt es eine Alternative.

Nov 25, 2009

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