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Zu verschenken: Missratene ATX-PCIe-Kabel

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Neulich beim Umzug in unser neues Lager haben wir mehrere hundert Kabel gefunden, die leider damals eine Fehlproduktion unseres chinesischen Lieferanten waren.

Kabel-Fehlproduktion

Kabel-Fehlproduktion

Das Beispielbild zeigt den Aufbau, wie er eigentlich gedacht war, denn es sollten Grafikkarten-Stromadapter von einem 6- auf einen 8-poligen Anschluss sein. Dummerweise ist nur statt des 8-poligen PCI-Express-Steckers ein EPS-/P8-Mainboard-Stecker verbaut worden.

Man bekommt den Stecker also nicht in den Anschluss einer Grafikkarte hinein, weil die Anordnung von eckigen und runden Polen nicht passt. Stattdessen kann man die Kabel in einen 8-poligen Mainboard-Anschluss stecken, sollte dies aber keinesfalls tun, weil der Stecker PCIe-konform 5-mal Masse und 3-mal 12V führt. Ein Mainboard erwartet aber beides jeweils 4-mal.

Die Kabel sind also nicht zu gebrauchen und sogar hochgradig gefährlich für Mainboards. Auseinandergebaut sind aber die 6-polige PCI-Express-Kupplung und der 8-polige Mainboard-Stecker als Bauteile hervorragend verwendbar.

Es liegen also mehrere hundert dieser Kabel bei uns rum, die wir loswerden wollen und verschenken. Ob Ihr 10 Kabel wollt oder 300, ist uns egal, denn die Dinger nehmen Platz weg und müssen raus. Wir wollen lediglich die Versandkosten erstattet bekommen. Für die Kabel selbst verlangen wir  keinen einzigen Cent.

Also wer ein paar Kabel möchte, einfach eine Mail an kontakt@adaptare.de senden oder auch unten einen Kommentar hinterlassen.

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Apr 4, 2010

PCIe-Stromkabel: Ein oder zwei Molex-Anschlüsse?

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Diese Woche erreichte uns eine interessante Kundenanfrage zu unserem PCI-Express-Stromadapter für Grafikkarten.

6-pin-PCIe-Kabel

6-pin-PCIe-Kabel

Wir bieten diese Kabel ausschießlich in der klassischen Ausführung mit zwei Molex-Anschlüssen an. Inzwischen sind aber auch Kabel erhältlich, bei denen nur ein Anschluss vorgesehen ist wie bei diesem Modell von Hama.

Die Frage des Kunden war nun, welches Kabel er nehmen soll. Warum brauchen unsere Kabel und die vieler anderer Anbieter zwei Molex-Stecker wenn doch auch einer auszureichen scheint? Muss man also gleich zwei Molex-Anschlüsse opfern und tut es auch nur einer?

Diese Frage kann man nur mit einem klaren Kommt drauf an beantworten. Genauer gesagt kommt es auf das Netzteil an, oder noch genauer auf die 12-Leitung oder auch -Leitungen des Netzteils.

Ein PC-Netzteil liefert ja unterschiedliche Spannungen auf getrennten Leitungen. Schauen wir uns einmal den klassichen vierpoligen Molex-Stecker an, so finden wir in der Mitte zwei schwarze Adern, die Masse, englisch Ground, daher die Abkürzung GND. Die beiden äußeren Pole sind einmal rot, das ist die 5V-Leitung, und einmal gelb, die 12V-Leitung. Mit diesen vier Adern wurden über viele Jahre IDE-Laufwerke mit Strom versorgt.

Die CPU benötigt ebenfalls 12V und 5V. Die dritte Spannung, 3,3V, fristet vergleichsweise ein Schattendasein. Traditionell wurde sie nur über den Mainboardanschluss hinausgeführt, um den Arbeitsspeicher zu versorgen. Heute ist sie aber auch Teil des SATA-Stromanschlusses, was einer der Gründe dafür ist, warum die Zahl der Pole beim Übergang von IDE zu SATA von vier auf 15 explodiert ist. In einem originär am Netzteil verbauten SATA-Stromstecker sind auch die 3,3V-Pole belegt. Die Festplattenhersteller verzichten bislang aber auf die Nutzung dieser Spannung, denn andernfalls würden die Laufwerke nicht anspringen, wenn man sie mittels eines Stromadapters versorgt. Da der Molexstecker keine 3,3V führt, können diese bei einem Adapter nicht belegt werden.

Aber uns interessieren ja die stromhungrigsten aller Komponenten, die Grafikkarten. Eine Grafikkarte braucht 12V, und zwar nur 12V und davon gerne auch mal sehr reichlich. Deshalb sollte die erste Frage immer lauten: Ist mein Netzteil überhaupt in der Lage, meine Grafikkarte stabil zu versorgen? Sie sagen jetzt vielleicht: Na sicher, ich habe doch ein 400W-Netzteil. Doch diese 400W sagen erst einmal gar nichts, denn es kommt drauf an, wie sie sich berechnen.

Erinnern wir uns also an den Physikunterricht in der neuten oder zehnten Klasse. Was ist Leistung? Leistung wird in Watt gemessen und ist das Produkt aus Stärke, gemessen in Ampere, und Spannung, gemessen in Volt. P=U x I, wir erinnern uns. Für die Gesamtangabe der Leistung eines Netzteil führt man diese Rechnung für jede der drei Spannungen aus und die Summe daraus ergibt die Gesamtleistung.

Da ein heutiger Gaming-PC sehr viel Leistung aus 12V-Spannung benötigt, sehr wenig 5V und noch weniger 3,3V, können wir zwischen nützlicher und unnützer Leistung unterschieden. Es wurden schon Altbestände von Netzteilen auf den Markt geworfen, die sagenhaft starke 5V-Leitungen hatten, dafür aber extrem schwachbrüstige 12V-Schienen. In der Summe kamen die Hersteller auf 380W, aber trotzdem brach das System zusammen, wenn eine High-End-Grafikkarte zu versorgen war.

Heutige Oberklasse-Netzteile bringen manchmal drei 12V-Schienen zu je 25A mit sich. Hier bricht nie etwas zusammen, aber wenn Sie einen Adapter brauchen, um den 6-poligen PCIe-Stecker nachzurüsten, haben Sie vermutlich ein älteres Netzteil, das auch nicht in erster Linie für Gamer konzipiert wurde.

Aus dem 6-poligen Anschluss holt die Grafikkarte sich bis zu 75W Leistung. 75W / 12V = 6,25 Ampere Stärke, mit denen die Grafikkarte unter Volllast das Netzteil beansprucht. Nur die Grafikkarte und auch nur über den 6-pin-Anschluss. Weitere 75W, also noch einmal 6,25A, bezieht sie über den PCI-Express-Slot des Mainboards. Hängt die Grafikkarte also auf einer einzigen 12V-Leitung, beansprucht sie diese mit 12,5A. Dazu kommen noch die CPU und die Laufwerke. Fazit: Das wird knapp.

Deshalb sollten Sie die Leistungsverbraucher in Ihrem System gut verteilen. Hat das Netzteil zwei oder gar drei 12V-Leitungen mit 20A Stärke oder mehr, können Sie eine Leitung nur für die Grafikkarte reservieren und, wenn der PCIe-Stecker fehlen sollte, auch ohne Bedenken mit einem Adapterkabel mit nur einem Molex-Anschluss betreiben.

Meistens findet man aber nicht eine solche Ausgangslage vor. In diesen Fällen ist es ratsam, die Last der Grafikkarte auf zwei 12V-Schienen aufzuteilen, um nicht eine Leitung über Gebühr zu belasten. Und genau dafür nimmt man dann besser ein Adapterkabel mit zwei Molex-Steckern, die gemeinsam die Grafikkarte versorgen.

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Apr 2, 2010

Praktisch: SATA-Strom und -daten-Anschluss in einem Kabel

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Auch wenn wir vom Verkauf von Kabeln leben, finden wir es dennoch eine praktische Sache, wenn man statt zwei Kabeln nur noch eines benötigt. So etwas ist bei SATA-Kabeln problemlos möglich, denn der Abstand und die Anordnung des Daten- und Stromanschlusses ist an den Laufwerken inzwischen de facto normiert.

SATA-Kombikabel

SATA-Kombikabel

Deshalb ist es naheliegend, einen gemeinsamen 7+15-poligen Kombistecker zu verbauen, aus dem dann natürlich zwei unterschiedliche Kabel herausführen: Ein Datenkabel zum Mainboard und ein Stromkabel zum Netzteil.

Das Kombikabel kostet €2,39 und ist somit günstiger als die Kombination von separaten Daten- und Stromkabeln.

Apr 1, 2010

In Arbeit: 6-pin PCIe-Y-Kabel für Grafikkarten

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Wir meinen eine Marktlücke im Bereich der Grafikkarten-Stromkabel entdeckt zu haben. Die nVidia- und AMD-Boliden der neueren Generationen begnügen sich längst nicht mehr mit einem einzigen 6- oder 8-poligen Stromstecker, sondern benötigen gleich zwei davon. Wenn das Netzteil nur einen Stecker hat, muss der zweite üblicherweise mit einem Kabel nachgerüstet werden, das zwei Molex-Stecker verbraucht. Richtig fies wird es aber erst, wenn man ein modernes Netzteil hat, an dem überhaupt keine Molex-Stecker mehr vorhanden sind. Hier kommt mir gleich die nächste Idee in den Sinn. Es müsste eigentlich auch Bedarf geben für Stromadapter, die PCIe-Grafikkartenstecker an einem SATA-Stromstecker nachrüsten. Sehe ich das richtig? Sollen wir so etwas mal fertigen lassen?

Doch zurück zu dem Kabel, über das ich berichten wollte. Wir werden ein klassiches Y-Kabel herstellen lassen, das einen vorhandenen 6-pin-Stecker verdoppelt. Wenn die 12V-Leitung des Netzteils kräftig genug ist, stellt ein kein Problem dar, mit einem Y-Kabel eine Grafikkarte zu versorgen, die zwei 6-polige Anschlüsse hat.

Danach ist dann noch ein weiteres Y-Kabel geplant, dass einen 6-poligen-Stecker um einem 8-poligen Anschluss ergänzt. Mit diesem Kabel kann man dann einen 6-pin-Stecker nehmen, um eine Grafikkarte zu versorgen, die einen 6-poligen und und einen 8-poligen Anschluss benötigt.

Und danach: Ein Stromadapter von SATA zu 6-pin und 8-pin? Sollen wir? Feedback, bitte.

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Mrz 28, 2010

Totgesagte leben länger: Die Renaissance des 20-pin-ATX-Steckers durch mini-ITX

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Vor längerer Zeit hatte ich mal einen Kunden am Telefon, der sich nach ATX-Stromverlängerungen erkundigte. Auf meine Rückfrage, ob es 20- oder 24-poligel Kabel sein sollen, antwortete er sehr entschieden: “Natürlich 24-polige, was denn sonst. 20-pin, sowas hat doch heute keiner mehr.”

Weit gefehlt: Der 20-polige Mainboardanschluss ist wieder da, und zwar auf mini-ITX-Boards. Bei Mini-ITX handelt es sich um das Mainboard-Format der kleinen Nettop-PCs, also der Mini-Computer mit Intel Atom-Prozessor und neuerdings mit nVidia Ion-Chipsatz, die sich so hervorragend als Multimedia-Zentrale im Wohnzimmer eignen. Viele mini-ITX-Mainboards wie um Beispiel von Zotac begnügen sich wieder mit dem 20-poligen Stecker, dessen Zeit eigentlich schon abgelaufen war.

Wer beim Komponentenkauf nicht richtig aufgepasst hat und beim Zusammenbauen bemerkt, dass er ein Gehäuse mit 24-poligem Stecker am Netzteil zu seinem Mainboard mit 20-pin-Anschluss gekauft hat, dem können wir mit diesem Adapterkabel helfen. Der Adapter reduziert den 24-poligen Anschluss um die vier 5V- und Masseadern, wodurch man einen 20-poligen Stecker erhält. Übrigens hatten wir ihn schon in zwei Ausführungen, wobei in der einen Variante die vier Zusatzpole einfach nicht weitergeführt wurden, während das andere Kabel die vier Adern auf eine passende Leitung der 20 verbliebenen Pole leitete. Die zweite Variante ist sicherlich die elegantere Lösung, aber auch die erste Methode läuft genauso stabil wie die zweite.

Ich hätte schwören können, dass niemand für ein winziges Nettop-Gehäuse eine interne Verlängerung für den Mainboard-Stromanschluss braucht, doch das war ein Irrtum. Kürzlich meldete sich ein Kunde, der nicht genau wusste, was für einen Stecker sein mini-ITX-Board braucht, aber auf jeden Fall war eine Verlängerung nötig. Der Grund waren weniger die fehlenden Zentimeter Kabel als vielmehr deren Starrheit. Es fehlte an Flexibilität und somit konnte der Kunde die Netzteilkabel für das Mainboard nicht weit genug biegen mit dem Ergebnis, dass sich das Gehäuse nicht schließen ließ. Eine 20-polige Verlängerung aus unserem Sortiment soll nun Abhilfe schaffen.

Die Schrumpfkur, die Intel mit dem Atom-Prozessor und Asus mit dem eeePC eingeläutet haben, hat also auch auf die internen Stromkabel übergegriffen. Die ATX-Steckergeneration, die für moderne Desktop-PCs viel zu schwach ist, lebt in Nettops weiter und reicht hierfür vollkommen aus.

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Feb 27, 2010

Lücke im ATX-Sortiment geschlossen: Adapter von Molex auf EPS-P8

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In unserem gut ausgestatteten Sortiment von internen PC-Stromkabeln gab es tatsächlich noch eine Lücke, die wir nun geschlossen haben. Neben den breiten 20- und 24-poligen Mainboardstromsteckern gibt es ja noch zwei  12V-Zusatzstecker, die meistens P4 und P8 genannt werden. Für den achtpoligen P8 ist auch die Bezeichnung EPS oder 12VEPS geläufig.

Bisher hatten wir nur ein P8-Kabel angeboten, das als Eingang einen 4-poligen P4-Stecker benötigte. Dieses Kabel war recht simpel gestrickt, denn weil der P4-Stecker je zwei 12V- und Masse-Adern hat und der P8-Anschluss je vier, werden einfach nur alle vier Pins verdoppelt.

Für Netzteile ohne P4-Anschluss konnten wir bislang nur einen komplizierten Workaround anbieten, bei dem das P8-Kabel auf ein P4-Kabel aufgesteckt wird. Es muss also mit dem einen Stromadapter erst ein P4-Stecker an einem Molexstecker nachgerüstet werden, bevor der P4 in einen P8 verdoppelt werden kann. Dies geht jetzt auch mit nur einem Stromadapter.

P8-Kabel

P8-Kabel

Dieses Kabel greif von einem klassischen 5,25-Zoll-Molex-Anschluss die 12V-Ader sowie eine Masseleitung ab und führt beiden zu einem P8-Anschluss zusammen. Es kann also ein P8-Stecker direkt an einem Molex-Anschluss nachgerüstet werden, ohne den Umweg über den P4-Stecker zu nehmen.

Übrigens kann man nicht oft genug darauf hinweisen, dass der 8-polige Mainboardanschluss nicht identisch mit dem ebenfalls 8-poligen Grafikkarten-Stromanschluss ist. Ein irrtümliches Vertauschen ist hier aber ausgeschlossen, denn die Anordnung von quadratischen und abgerundeten Polen ist bei beiden Steckern unterschiedlich. Ein Mainboardstecker passt somit nicht in eine Grafikkarte und umgekehrt. Wenn es anders wäre, hätte dies auch fatale Folgen, denn ein Mainboardanschluss besitzt, wie bereits erwähnt, je vier 12V- und Masse-Adern, während ein Grafikkartenstecker nur drei 12V-Leitungen, aber fünf Masse-Pole hat. Das Ergebnis einer Verpolung wären entweder eine verbrutzelte Grafikkarte oder ein rauchendes Mainboards. Da die 8-poligen Stecker bei beiden Bauteilen eher im High- als im Low-End-Segment eingesetzt wären, hat es schon Sinn, die Stecker narrensicher zu entwerfen.

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Feb 13, 2010

Die Büroklammer: Der billigste ATX-Netzteiltester der Welt

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Es gibt ein paar Artikel, die wir nicht verkaufen und manchmal hat das auch einen guten Grund. ATX-Netzteiltester sind so ein Fall: Hier ist eine Menge Geldschneiderei im Spiel. Sicher, Netzteiltester haben schicke Displays und zeigen auf mehrere Nachkommastellen genau an, wieviel Spannung das Netzteil liefert. Wenn man das wissen muss, haben diese Tester auch ihre Daseinsberechtigung aber, seien wir doch mal ehrlich: Meistens möchten man schlicht und einfach wissen, ob das Netzteil kaputt ist oder nicht. Früher, in der Pre-ATX-Ära, drückte man auf den Schalter und hörte, ob der Netzteillüfter anlief oder nicht. Das geht bei einem ATX-Netzteil leider nicht und deshalb entstand auch der Markt für Netzteiltester.

ATX-Netzteile bekommen vom Mainboard ein Impulssignal, das sie einschaltet. Dieser Impuls wird von Netzteiltestern simuliert, aber dies lässt sich auch mit einem Stück Draht wie beispielsweise  einer aufgebogenen Büroklammer erreichen. Alles, was man hierfür tun muss, ist den PS_ON-Pin des Mainboardsteckers mit einem Masse-Pin zu verbinden. Der PS_ON-Pin ist ganz einfach an der grünen Farbe zu erkennen und die diversen Masseadern sind natürlich schwarz. Zur Sicherheit liefert die Wikepedia eine Pinbelegung des ATX-Mainboardsteckers.

Will man also wissen, ob das Netzteil defekt ist oder intakt, stellt man einfach mit einem Stück Draht eine Brücke zwischen dem grünen und einem schwarzen Pin her. Die Verbindung PS_ON und GND liefert den Einschaltimpuls, der ans Netzteil gesendet wird, wenn der Einschalttaster des Computers gedrückt wird. Ein intaktes Netzteil wird daraufhin hörbar anlaufen, während sich bei einem Defekt nichts rührt.

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Feb 12, 2010

Neu bei uns: 5V-Lüfter-Adapter für Mainboardanschluss

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Heute haben wir ein neues Lüfterkabel in unser Sortiment aufgenommen, dass deutliche Vorteile gegenüber allen bisherigen Kabeln bietet. Es geht darum, einen Lüfter langsamer laufen zu lassen, indem man ihn mit weniger als 12V Spannung betreibt. Bisher geschah dies zumeist dadurch, dass man den Lüfter an die 5V-Leitung des Netzteils anschließt. Dies erfüllt zwar seinen Zweck und der Lüfter läuft langsamer und dadurch leiser, aber natürlich geht das Tachosignal des Lüfters verloren, denn leider hat noch niemand ein Netzeil entwickelt, dass das Tachosignal auslesen könnte.

5V-Lüfteradapter

5V-Lüfteradapter

Dieses Manko wird von  unserem neuen Kabel beseitigt. Dieses Kabel wird nicht an das Netzteil angeschlossen, sondern an den 3-poligen Lüfteranschluss des Mainboards. Dieser Anschluss hat nur eine 12V-Leitung und nicht, wie das Netzteil, eine zusätzliche 5V-Leitung. Aus diesem Grund ist auf der Spannungsader des Kabel ein Spannungswandler verbaut, der die 12V-Eingangsspannung auf 5V herunterregelt. Als Ergebnis läuft der angeschlossene Lüfter leiser und langsamer.

Was ist jetzt aber der Unterschied zu einem 5V-Lüfteradapter, der an das Netzteil angeschlossen wird? Es ist das Tachosignal. Der Lüfteradapter greift nur in die Versorgungsspannung ein, aber die Masseadapter sowie vor allem die Ader für das Tachosignal bleiben unverändert. Somit ermöglicht dieses Kabel einen mit 5V betriebenen Lüfter, dessen Tachosignal weiterhin vom Mainboard ausgelesen wird.

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Feb 3, 2010

Strom-Adapter für alte Geräte in neuen PCs: 3 Molex an 1 SATA

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Ich habe mir noch gar nicht die Zeit genommen, einen neuen Artikel vorzustellen, der bereits sehr gut angenommen wird. Dieses Stromkabel löst ein zunehmend auftretendes Problem vieler PC-Schrauber, die alte Hardware verbauen und sich ein neues Netzteil gekauft haben. Das Netzteil hat dann jede Menge SATA-Stromanschlüsse, aber wenige bis gar keinen guten alten 4-poligen 5,25-Zoll-Molex-Anschluss.

Als eine mögliche Lösung hierfür führen wir schon länger diesen Adapter aus dem Sortiment eines großen deutschen Distributors, der einen SATA-Stecker in einen Molex-Anschluss umwandelt:

SATA-Molex-Adapter

SATA-Molex-Adapter

Wie schon an dem recht hohen Preis, verglichen mit anderen PC-Stromadaptern und -Kabeln zu sehen ist, handelt es sich hierbei um ein eher teures Bauteil. Man braucht wohl recht viel Handarbeit, um die 15 Strom-Pole des SATA-Anschlusses auf die 5V-, 12V- und 2 Masse-Pole des Molex-Steckers zu leiten.

Wenn diese Arbeit nun aber schon einmal geleistet wurde, ist es doch eigentlich geradezu eine Verschwendung, sie nur für einen einzigen Molex-Anschluss zu verwenden. Stattdessen bietet es sich doch an, für ein paar Cent an Materialkosten vier Kabel hinauszuführen, um noch mehr Anschlüsse zur Verfügung zu stellen.

Genau dieses tut ein Kabel, das wir bei einem unserer chinesischen Lieferanten entdeckt und sogleich bestellt haben. Hier kommt zunächst exakt das gleiche Bauteil zum Einsatz, das einen SATA-Stromanschluss in einen Molexstecker umwandelt.

SATA-3 Molex-Kabel

SATA-3 Molex-Kabel

Zusätzlich dazu werden dann jedoch vier Adern hinausgeführt, an die jeweils im Abstand von 15 cm ein weiterer Molexstecker angebracht ist. Somit rüstet dieses Kabel an nur einem SATA-Stecker gleich vier Molexstecker nach und man muss nur einen SATA-Stecker opfern, um drei IDE-Laufwerke oder Gehäuselüfter oder auch vielleicht ein paar unserer Laufwerksadapter betreiben zu können. Viele Adapter benötigen zwar einen Floppy-Stromstecker, aber der lässt sich auch noch problemlos mit diesem Kabel nachrüsten.

Fazit: Ein wirklich durchdachtes Kabel, bei dem nur ein SATA-Stecker verloren geht, um drei Molex-Stecker zu bekommen. Von der Kosten-Nutzen-Rechnung her vollkommen vertretbar.

Jan 27, 2010

PCI-Express-Y-Kabel: Eine gute Idee?

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Seit einigen Wochen beglücken wir ja Gamer mit großem Towergehäuse, indem wir Verlängerungen für 6-polige PCI-Express-Anschlüsse anbieten. Wir sind mit den Verkaufszahlen recht zufrieden und denken deshalb über weitere Produkte nach. Da ja inzwischen viele Gamingkarten gleiche zwei 6-polige Anschlüsse brauchen oder sogar je einen 6- und 8-poligen, bieten sich Y-Kabel an.

Diese Kabel hätten einen weiblichen 6-pin-Anschluss als Eingang, von wo von jedem Pin 2 Adern abgehen würden, je eine zu jedem der beiden 6-pin-Stecker. Beim Y-Kabel auf 6- und 8-pin müssten dann schon von zwei der drei Masse-Eingangspins gleich drei Adern abgehen, um die zwei zusätzlichen Massepins des 8-poligen Steckers zu versorgen.

Da ich in allererste Linie den kaufmännischen Teil des Geschäfts beherrsche, hier meine Frage: Läuft sowas stabil? Wenn ja, was braucht man für ein Netzteil? Klappt es mit den 2-mal 6-pin-Kabel wahrscheinlich ganz gut und ist die 6-/8-pin-Lösung schon ziemlich heikel? Grafikkarten mit zwei Stromanschlüssen sind ja nicht eben im Low-End-Bereich angesiedelt, sondern ziehen Strom ohne Ende. Bitte Rückmeldungen, bevor wir die Chinesen an die Werkbank schicken, um Kabel zu basteln.

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Jan 20, 2010

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