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Das OTG-Problem mal von der anderen Seite: Eine negative Bewertung und ihr Hintergrund

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Es ist mal wieder an der Zeit, die Hintergrundgeschichte einer negativen ebay-Bewertung zu erzählen. Gerade diese Bewertung ist unter zwei Gesichtspunkten interessant, denn sie zeigt einen ganz neuen Aspekt der USB-OTG-Problematik, der uns in dieser Form so auch noch nicht über den Weg gelaufen war. Außerdem begegnen wir einem Kunden, der das Lebensmotto Bleib mir bloß mit der Realität und Fakten vom Leib, ich hab meine Meinung ganz besonders verinnerlicht hat.

Hier ist die negative Bewertung, die uns heute, am 16.01.2012, auf ebay verpasst wurde.

Schrott Ware nie mehr !!!-

Gekauft wurde ein USB-Doppelstecker und somit eigentlich ein Artikel, der nicht kaputtgehen kann.

USB-Doppelstecker

USB-Doppelstecker

Was also hatte der Kunde hiermit vor? Aus seiner ersten Mail erfahren wir es nicht.

Das was hab ich bekommen ist ein Schrott.Es ist nicht zu verwenden.Verbindung fehlgeschlagen (Kompiuter).Ich will, was funktioniert.

Eine Nachfrage ergab dann diese Antwort.

Ich will mein Telefon Nokia n8 verbund mit Compiuter.Da zu brauche ich Stecker A/A.

Warum dann dieser Adapter? Wir haben ihm dann den Kauf eines gewöhnliches Micro-USB-Kabels vorgeschlagen, doch er meinte dazu

Ich habe schon orginal kabel i brauche nur adapter A/A .Orginal kabel von Nokia N8 hat eine seite (mini) andre seite (B) Ich brauche adapter A/A .

Dann endlich fiel bei uns der Groschen. Nokia liefert mit dem N8 ein OTG-Kabel aus, mit dem sich USB-Geräte an das Handy anschließen lassen. Die Idee des Kunden war es nun, in die USB-Kupplung den Doppelstecker einzusetzen, um das Handy auf diesem Weg an den PC anzuschließen. Doch diese Idee führt leider in die Irre.

Normalerweise haben wir die OTG-Problematik genau andersherum, denn manche Kunden kaufen nicht-OTG-beschaltete USB-Adapter, um damit Mäuse, Tastaturen oder Speichersticks an ihre Tablets oder Smartphones anzuschließen. Diese Geräte bleiben dann aber mangels OTG im Peripheriemodus und werden eben gerade nicht in die Host-Funktion versetzt, die erforderlich ist, damit sie andere Geräte aufnehmen können.

Hier nun bestand das Problem aber darin, dass das N8 durch die OTG-Beschaltung des Nokia-Kabels sehr wohl in den Host-Modus versetzt wird. Wenn man nun aber einen Doppelstecker nimmt und die Verbindung zum PC herstellt, dann verweigert das auf Host eingestellte Nokia-Handy die Anmeldung als Peripheriegerät am Bus des Computers. Es muss nun einmal immer ein USB-Host mit einem USB-Peripheriegerät zusammenkommen, ansonsten scheitert die Verbindung. Wenn, wie in diesem Fall, zwei Hosts aufeinanderstoßen, passiert leider gar nichts.

Dies haben wir dem Kunden dann auch erklärt. Er hat die Erklärung mit der oben zitierten Bewertung quittiert.

Jan 16, 2012

OTG-Kabel, das zweite: Jetzt für Mini-USB

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Unser OTG-Kabel für Geräte mit Micro-USB-Anschluss ist richtig gut angenommen worden und auch die Produktrezensionen bei amazon können sich sehen lassen. Grund genug für uns also, unser Angebot in Sachen USB-OTG zu vergrößern.

Aus einer Vielzahl von Kundenanfragen wissen wir, dass es einen gewissen Bedarf an OTG-Kabeln für Geräte mit Mini-USB- anstelle von Micro-USB-Anschluss gibt. Wir werden zwar unseren Teil dazu beitragen, die entsprechenden Kabel zu liefern, jedoch wird es nicht an jedem denkbaren Gerät funktionieren. Warum das so sein wird, möchte ich an dieser Stelle einmal erläutern.

Was bedeutet noch gleich USB-On-The-Go (USB-OTG)? Das wichtigste Merkmal von OTG ist die Umkehr der Rollenverteilung einer USB-Verbindung. USB ist nämlich keine Peer-to-Peer-Verbindung, also keine Koppelung von zwei gleichberechtigten Geräten. Stattdessen gibt es immer einen Host-Computer, an dessen Bus sich das Peripheriegerät anmeldet. Einfach ausgedrückt: Man schließt den Drucker an den Computer an und nicht den Computer an den Drucker.

Da es diese Rollenverteilung gibt,  ist auch jede USB-Buchse an eine solche Funktion gebunden. Dies erklärt, warum wir den Steckertyp A für den Host-Computer benutzen und den Typ B für das Peripheriegerät. Genauso sind die B-Typen der kleinen Steckergrößen Mini- und Micro-USB für Peripheriegeräte vorgesehen. Eine Micro-USB-Buchse an einem Android-Smartphone oder -Tablet ist also dafür da, das Gerät an einem PC anzumelden, um zum Beispiel von diesem aus auf die Speicherkarte zuzugreifen oder Apps zu installieren.

Ein modernes Android-Gerät wie das Samsung Galaxy S2 ist jedoch nicht auf die alleinige Rolle als Peripheriegerät beschränkt, sondern kann auch der Host sein, an dem eine Tastatur oder ein USB-Stick angeschlossen wird. Von den Steckertypen her könnte der Hersteller jetzt irgendwo am Rand des Smartphones eine konventionelle große USB-Kupplung des Typs A verbauen, aber wie würde das denn aussehen? Also wählt man einen anderen Weg und ermöglicht es dem einen vorhandenen Micro-USB-Anschluss, unter bestimmten Umständen vom Peripherie-Modus in den Host-Betrieb zu wechseln. Diese Umstände sind, genauer gesagt, ein Host-Mode-Kabel wie unser oben genanntes Modell. Ein solches Kabel muss eine bestimmte Beschaltung des Micro-USB-Steckers haben, die dem Gerät signalisiert: Achtung, du bist jetzt im Host-Modus! Mach dich bereit dazu, ein Peripheriegerät aufzunehmen.

Wir brauchen also für erfolgreiches USB-OTG zwei Bestandteile: Ein Host-Mode-Kabel, wie wir es jetzt auch für Mini-USB vorstellen sowie ganz grundsätzlich ein Gerät mit einer Software, in der USB-OTG auch vorgesehen ist und unterstützt wird. Diese Software jedoch ist der Punkt, von dem ich annehme, dass er nicht in jedem Fall gegeben sein wird.

Mini-USB-OTG-Kabel

Mini-USB-OTG-Kabel

Denn was sind denn eigentlich die Geräte, die potenziell für ein OTG-Kabel mit Mini-USB-Stecker geeignet wären? Es gibt zunächst eine ganze Reihe von No-Name-China-Tablets mit Android 2.1 oder 2.2, die eine Mini-USB-Buchse haben sowie ein Android-ROM mit OTG-Unterstützung. Letzteres ist keineswegs selbstverständlich, denn viele Froyo-Geräte wie das Motorola Milestone beherrschen kein OTG und werden es auch nicht mehr bekommen.

Doch aus Rückmeldungen unserer Kunde wissen wir, dass der OTG-Bedarf vor allem für ganz andere Geräte herrscht: Es sind nämlich Sat-Receiver. Im Moment vergeht kaum eine Woche, in der sich nicht ein Supportkontakt abspielt, der damit beginnt, dass ein Kunde unseren ganz banalen Adapter mit Mini-USB-Stecker und USB-Kupplung kauft. Kurz darauf erreicht uns die Reklamation, dass der gekaufte Adapter defekt sei. Da ein dermaßen simples Stück Technik äußerst selten defekt ist, fragen wir nach, was der Kunde damit machen wollte. Die typische Antwort lautet dann, dass ein USB-Stick oder eine USB-Festplatte mit Videos an den Receiver angeschlossen werden sollte.

Was so einfach aussehen mag und von der rein mechanischen Seite her auch so einfach herzustellen ist, stellt natürlich in Wahrheit einen ziemlich komplexen technischen Prozess dar. Das Laufwerk muss erkannt und am Bus des Receivers angemeldet werden, aber zuvor muss der Sat-Receiver sich hierfür in den USB-Host-Modus versetzen. Denn der Mini-USB-Anschluss ist eigentlich dazu da, den Receiver als Peripheriegerät an einen PC anzuschließen, um die Firmware zu aktualisieren, vom PC aus auf die Festplatte zuzugreifen oder den Receiver als TV-Tuner zu verwenden. Für eine Host-Funktion hingegen müssen die beiden bereits erwähnten Voraussetzungen gegeben sein: Ein OTG-Adapter sowie die OTG-Unterstützung durch die Receiver-Firmware.

Bislang mangelte es schon am OTG-Adapter, doch diesen Mangel stellen wir jetzt ab. Worauf wir jedoch naturgemäß keinen Einfluss haben, ist die OTG-Unterstützung der jeweiligen Sat-Receiver-Firmware. Wir tun, was wir können und lassen ein Mini-USB-Kabel mit OTG-Beschaltung fertigen, doch die Softwareunterstützung können wir leider nicht liefern. Wenn OTG nicht vorgesehen ist und es für den Receiver auch keine OTG-fähige Custom-ROM gibt, die aufgespielt werden kann, denn wird es mit manchen Modellen leider nicht möglich sein, externe USB-Laufwerke zu verwenden.

 

 

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Okt 21, 2011

‘Wird oft zusammen gekauft” bei amazon, passt aber in diesem Fall nicht

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Es sei auch an dieser Stelle noch einmal etwas sehr wichtiges betont: Ja, es gibt zwei verschiedene Micro-USB-Stecker, nämlich Typ A und Typ B. Das hat auch alles so seine Richtigkeit und sogar einen Sinn.

Der Typ A ist eher selten anzutreffen, obwohl der Adapter auf die große USB-Kupplung sich ganz gut verkauft. Es sind allerdings unter diesen Bestellungen immer mal wieder Fehlkäufe, bei denen die Kunden eigentlich den Micro-USB-Stecker Typ B gebraucht hätten. So einen Fall hatten wir gerade heute wieder und wunderten uns, dass der Kunde behauptet, der A-Adapter sei bei amazon als Zubehör für das Motorola Xoom beworben worden. Nun wissen wir, dass es bei amazon keine Kategorie namens Xoom-Zubehör gibt, aber es hätte ja durchaus sein können, dass ein lieber Mitbewerber von uns einen Satz wie passend zum Motorola Xoom in die Beschreibung gesetzt hätte. Dies wäre zwar falsch, aber bei amazon haftet man ja auch für das, was unwissende Konkurrenten in die Beschreibung einfügen.

Der Blick auf die amazon-Seite des Adapters brachte dann aber schnell Entwarnung und Aufklärung.

Micro-USB-Adapter bei amazon

Micro-USB-Adapter bei amazon

Die beiden häufigsten Artikel, mit denen dieser Adapter zusammen gekauft werden, sind also eine Hülle sowie ein Ladekabel für das Motorola Xoom. Deswegen tauchen sie auch in dem Feld Wird oft zusammen gekauft auch. Anscheinend benötigt die Mehrzahl der Käufer diesen Adapter also überhaupt nicht und musste enttäuscht feststellen, dass sie ihn am Xoom nicht anstecken können.

Man sollte sich also nicht blind auf die amazon-Empfehlungen verlassen, denn es gibt Fälle wie diesen Adapter, wo die meisten Bestellungen vergeblich erfolgten. Als Händler hat man auf dieses Feld allerdings überhaupt keinen Einfluss und der Kunde hat Unrecht, wenn er sagt, der Adapter wäre als Xoom-Zubehör beworben worden. Ich verstehe jetzt, wie der Eindruck entstanden ist, dass er an das Xoom passen würde, aber diese falsche Information entstand einzig und allein durch die amazon-Verkaufsstatistiken.

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Aug 4, 2011

USB-OTG-Kabel: …und läuft – am Samsung Galaxy S2

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Vor ein paar Tagen hatten wir ja an dieser Stelle darüber berichtet, dass wir schließlich die Frage geklärt hatten, ob wir nun Micro-USB-Kabel mit Unterstützung für USB-On-The-Go (USB-OTG) haben oder nicht. Nach der Rückmeldung eines Kunden zu schließen, unterschieden sich die beiden Chargen des Kabels mit der Artikelnummer 40224 ja in einem wichtigen Punkt: Der OTG-Unterstützung.

Zum Glück lassen sich die beiden Chargen an zwei kleinen optischen Details der USB-Kupplung unterscheiden. Kollege Sascha aka Cyberfux hat im Moment ein schickes Samsung Galaxy S2 zu Testzwecken im Haus und konnte damit ausprobieren, wie sich das Smartphone verhält, wenn mit den beiden Kabeln ein Speicherstick angeschlossen wird. Und tatsächlich bestätigt sein Test das, was der Kunde berichtet hatte: Die erste Charge kann OTG, die zweite hingegen nicht. Die folgenden Bilder zeigen, wie das ältere Kabel den Host-Modus des Galaxy S2 aktiviert und dass es den USB-Stick als externen Speicher eingebunden hat. Read the rest of this post

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Jul 16, 2011

USB-on-the-Go: Gar nicht so einfach, aber wir klären das jetzt einmal

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Es wird allmählich Zeit, dass wir uns darum kümmern, welche unserer USB-Adapter und kurzen Adapterkabel jetzt eigentlich USB-on-the-Go-fähig sind oder nicht. Bislang war das ein Randthema, das nur ein paar neuere Nokia-Modelle betraf, aber spätestens mit dem Samsung Galaxy S2 und einer ganzen Menge Android-Tablets, die OTG untersützen, wird das Thema jetzt doch noch richtig wichtig.

Was ist USB-OTG überhaupt? Wenn zwei Geräte mit einem USB-Kabel verbunden werden, gibt es immer einen Master und einen Slave oder, wenn man die alte IDE-Terminologie nicht mag, einen Host und ein Peripheriegerät. Einfaches Beispiel: Der PC ist der Host und der Drucker das Peripheriegerät. Hier ist die Rollenverteilung eindeutig.

Gar nicht mehr eindeutig hingegen ist die Rollenverteilung bei Smartphones und Tablets. Typischerweise haben diese Geräte nur einen einzigen Micro-USB-Anschluss. Wenn man sie mit einem USB-Kabel an den PC anschließt, um Bilder oder Musik zu übertragen, ist das Smartphone eindeutig ein Peripheriegerät. Doch was ist, wenn an das Smartphone ein Speicherstick angeschlossen wird? Jetzt ist das Telefon der Host, aber: Es wird der gleiche USB-Anschluss verwendet. Dieser USB-Anschluss muss also unterscheiden können, ob er, sobald ein Gerät eingesteckt wird, das System in den Host- oder in den Peripheriemodus versetzt.

Mini-USB-Kabel

Mini-USB-Kabel

Ich habe heute einen Test mit unserem adaptare en route vorgenommen, denn es ist OTG-fähig. Leider hat einen einen Mini-USB-Anschluss, aber das macht erst einmal gar nichts.

Zum Lieferumfang des en route gehört ein Kabel, das optisch exakt demjenigen Kabel gleicht, das wir unter der Nummer 41020 verkaufen und von einem namhaften deutschen Großhändler beziehen. Es ist 20 cm lang und hat einen Mini-USB-Stecker sowie eine große USB-Kupplung Typ A.

Ich habe zuerst das mitgelieferte Kabel genommen, einen Speicherstick in die Kupplung eingesetzt und den Mini-USB-Stecker mit dem en route verbunden. Ergebnis: Android erkennt einen neuen Massenspeicher, richtet ihn ein und nach wenigen Sekunden kann er genutzt werden. Die LED am Speicherstick leuchtet, alle Komponenten arbeiten bestens zusammen.

Den gleichen Test mit dem Kabel des deutschen Importeurs: Es tut sich gar nichts. Android bemerkt gar nicht erst, dass ein Stick angeschlossen wurde.

Die Erklärung liegt auf der Hand: Das mitgelieferte Kabel ist OTG-fähig, das andere Kabel hingegen nicht. Es besteht ein sehr wesentlicher Unterschied in der Pinbelegung der beiden Kabel, der beim OTG-Kabel dafür sorgt, dass das Tablet in den Host-Modus schaltet, während es dies bei dem Nicht-OTG-Kabel hingegen nicht tut. Android erwartet bei diesem Kabel weiterhin, dass sich ein vollwertiger Computer verbindet und das Tablet dann als Peripheriegerät fungiert.

Micro-USB-Kabel

Micro-USB-Kabel

Mini-USB ist ja eher ein aussterbender Anschluss, weswegen wir uns nicht um ein OTG-Kabel mit diesem Stecker bemühen werden. Ganz anders hingegen Micro-USB, den wir als Typ B an den meisten OTG-tauglichen Geräten finden.

Links sehen wir unser Kabel mit der Nummer 40224, das wir selbst importiert haben. Bisher haben wir uns nicht um seine OTG-Tauglichkeit gekümmert, weil es ja, wie eingangs erwähnt, eher ein Nischenthema war. Zuletzt gab es einige wenige Retouren von Besitzern des Samsung Galaxy S2, doch wir waren hier auf der sicheren Seite, weil wir es nie als OTG-fähiges Kabel angepriesen hatten. Zumindest wussten wir durch diese Retouren, dass wir kein OTG-fähiges Kabel haben und uns demnächst mal um ein solches bemühen sollten.

Heute gab es dann die Überraschung: Wir hatten mal ein OTG-Kabel. Und es lief ebenfalls unter der Nummer 40224. Es ist nämlich so, dass wir dieses Kabel bislang zweimal importiert hatten, und dass beide Male vom gleichen Hersteller. Ein Kunde, der eine größere Firmenflotte von Nokia-Smartphones zu versorgen hat, hat nun seinerzeit einige Kabel aus der ersten Charge gekauft und war begeistert, weil OTG tadellos funktionierte. Später dann hat er wieder diese Kabel geordert und Exemplare aus der zweiten Charge bekommen. Mit diesen Kabeln aber war kein OTG mehr möglich.

Das heißt für uns jetzt natürlich, dass unser Hersteller in China sehr wohl weiß, wie man OTG-Kabel fertigt und dies jetzt auch sehr schnell für uns machen wird. Wenn er es nicht mehr wissen sollte, bekommt er eben die alten Kabel als Vorlage, denn ein paar davon sind noch da. Gut, dass sie an der optisch leicht veränderten USB-Kupplung zu erkennen sind.

Für diejenigen unter den Lesern, die ein OTG-fähiges Android-Gerät mit Micro-USB Typ B haben, heißt das vorerst: Ein paar Wochen Geduld, bitte, und dann haben wir die neuen Kabel. Die Nummer 40224 behält das Nicht-OTG-Kabel. Das OTG-Kabel bekommt dann die 40225.

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Jul 12, 2011

Also darum verkaufen wir soviele USB-Doppelkupplungen

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Ganz vorne in unseren Verkaufszahlen liegt ja die USB-Doppelkupplung, also der Adapter mit zwei Kupplungen Typ A. Manchmal fragt man sich ja schon, warum das so ist. Gibt es dermaßen viele Leute, die zwei USB-Kabel verbinden wollen? Natürlich auch das, aber es lassen sich noch viele andere Dinge damit machen.

Innenleben der Chinaplatte

Innenleben der Chinaplatte

So wie bei diesem Meisterwerk, das es auf einem Chinesenmarkt im fernen Sibirien als externe 500GB-Festplatte zu kaufen gab. Beim Öffnen das Gehäuses gab sich die 500-GB-Platte als 128-MB-Stick zu erkennen, der mit zwei Muttern fixiert war. Bei der Verbindung zum USB-Anschluss kam dann unsere altbekannte Doppelkupplung zum Einsatz, deren einer Anschluss aus dem Gehäuse herausgeführt war.

Hier hätte man bereits stutzig werden müssen, denn hat irgendjemand schon einmal eine externe Festplatte mit einem USB-Anschluss Typ A gesehen? Ich kenne ausschließlich Mini- oder Micro-USB bei kleineren Formaten sowie den großen Typ B bei 3,5-Zoll-Laufwerken. Daher mein Verbesserungsvorschlag an die chinesischen Trickser: Entweder nehmt Ihr den Adapter mit B-Kuppplung und A-Kupplung und führt den B-Anschluss nach außen oder Ihr baut endlich den Adapter mit Mini-USB-Kupplung und großer USB-Kupplung, denn den gibt es zu meinem großen Erstaunen immer noch nicht.

Die ganze Geschichte gibt es übrigens hier zu lesen.

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Apr 8, 2011

Was macht man mit USB-Klinke-Adaptern?

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In der vergangen Woche haben wir zwei neue Adapter aufgenommen und auch bereits verkauft, von denen wir jedoch bislang keinen blassen Schimmer haben, zu was sie zu gebrauchen sind.

USB/Klinke F/F

USB/Klinke F/F

USB/Klinke M/M

USB/Klinke M/M

Es sind Adapter zwischen USB und 3,5-mm-Klinke und zwar beide Anschlüsse jeweils in ihrer weiblichen und männlichen Ausführung.

Auch wenn wir nicht wissen, was man mit diesen Adaptern macht, haben wir sie offensichtlich nicht an der Nachfrage vorbeigekauft, denn es liegen für beide Modelle bereits Bestellungen vor. Unsere Frage lautet aber immer noch: Was macht man damit?

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Apr 17, 2010

Schlaues Parallelportkabel mit Centronics und D-Sub

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Unser chinesischer Lieferant hat uns heute ein Kabel vorgestellt, das wir auf jeden Fall kaufen werden, weil es unheimlich clever ist. Wir führen ja bislang zwei Adapterkabel, mit denen man alte Parallelportdrucker an USB betreiben kann: Eines mit der häufiger anzutreffenden Centronics-Schnittstelle und ein weiteres mit dem bei Druckern selteneren 25-poligen D-Sub-Anschluss.

Parellportkabel

Parellportkabel

Uns war bereits aufgefallen, dass beide Kabel den gleichen Chipsatz haben und somit war es nur konsequent, dass ein cleverer Hersteller ein Kabel fertigt, das beide Stecker hat. Das bedeutet eine Sorge weniger beim Kabelkaufen.

Auch dieses Kabel gibt es nach unserem Umzug sehr bald im Shop.

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Mrz 18, 2010

RJ45-Adapter für USB-Modems: Sehr praktisch, aber keine Zauberei

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Bei manchen Kundenanfragen muss man schmunzeln und sie sind es wert, an dieser Stelle wiedergegeben zu werden. Das ist überhaupt nicht böse gemeint und soll nicht höhnisch wirken: Anfragen von technisch nicht ganz so versierten Kunden sind ungemein wertvoll für uns, um unsere Produkte noch besser erklären zu können und wirken der Gefahr der Betriebsblindheit entgegen.

RJ45-/USB-Adapter

RJ45-/USB-Adapter

Konkret geht es um diesen Adapter, den wir seit einigen Wochen anbieten und den wir von unserem chinesischen Lieblingslieferanten gekauft hatten, ohne dass wir zunächst wussten, was genau man damit anfangen kann. Der Adapter hat einen RJ45-Ethernet-Stecker und eine USB-Buchse Typ A. Kann man sich damit aus einem USB-Kabel ein Netzwerkkabel basteln? Ja, das ginge theoretisch, aber wozu sollte man das tun? Ein USB-Kabel sowie zwei Adapter kosten mehr als ein Patchkabel der gleichen Länge und in welche Cat dieses Kabel einzuordnen wäre, vermag ich nicht zu sagen. Vermutlich ist es eine Cat, die es schon längst nicht mehr regulär zu kaufen gibt.

Nein, dieser Adapter dient dazu, ein DSL-Modem mit USB-Anschluss an eine Ethernet-Buchse anzuschließen. Das ist ja auch durchaus wünschenswert, denn wozu sollte das Modem einen der möglicherweise knappen USB-Ports des Computers blockieren, wenn gleichzeitig der Netzwerkanschluss ungenutzt bleibt. Sinnvoller ist es doch, stattdessen die Ethernetbuchse ihrer ureigensten Aufgabe nachgehen zu lassen und die USB-Anschlüsse für andere Geräte freizuhalten.

Rein technisch stellt die Umwandlung eines USB- in einen RJ45-Anschluss überhaupt kein Problem dar. USB verfügt lediglich über zwei Datenleitungen,während ein Patchkabel vier Adern beziehungsweise zwei Adernpaare besitzt. Der Adapter leitet also lediglich die zwei USB-Datenadern auf eines der beiden Ethernet-Adernpaare weiter. Das zweite Adernpaar nimmt dann die zwei USB-Stromadern auf und genau hier liegt dann der kleine Schönheitsfehler dieses Adapters: Natürlich liegt am Ethernetanschluss kein Strom an, der in das USB-Kabel eingespeist werden könnte. Das USB-Modem muss also mit einem externem Netzteil betrieben werden können. Wenn das Modem seinen Strom ausschließlich aus dem USB-Kabel bezieht, wird ihm mit diesem Adapter schlicht und einfach der Saft fehlen.

Um abschließend auf die eingangs erwähnte Kundenanfrage zurückzukommen: Der Kunde wollte den Adapter nutzen, um seinen Drucker an den Router anzuschließen und damit netzwerkfähig zu machen. Das wäre natürlich genial, wenn dieser kleine Adapter ohne jegliche eigene Elektronik der kleinste und biligste Printserver der Welt wäre. Doch leider führt um den Kauf eines echten Printservers weiterhin kein Weg vorbei, wenn man einen Drucker am Netz freigeben möchte, der keinen eigenen Netzwerkanschluss besitzt.

Wenn es so einfach wäre, wie der Kunde es sich gedacht hatte, würden wir Google bereits entpsrechend mit Anzeigen fluten.

Filed under Netzwerk, USB
Feb 6, 2010

USB-Parallelportkabel: Über Sinn und Unsinn von Treiber-CDs

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Neulich habe ich mich gefragt, wozu überhaupt die Treiber-CDs unserer beiden Adapterkabel von USB auf Parallelport gut sind, denn eigentlich braucht man entweder den Treiber oder das ganze Kabel nicht.

USB-Centronics-Kabel

USB-Centronics-Kabel

USB-DB25-Kabel

USB-DB25-Kabel

Wir haben ja zwei verschiedene Kabel im Sortiment, um alte Drucker und Scanner mit paralleler Schnittstelle per USB anzuschließen: ein Kabel mit Centronics-Stecker und ein anderes Kabel mit 25-poligem D-Sub-Anschluss.

Beide Kabel enthalten im Stecker etwas Elektronik, um den PC einen Parallelport zu simulieren. Nach abgeschlossener Installation findet man in der Systemsteuerung einen virtuellen USB-Drucker-Port. Um diesen einzurichten, ist ein Treiber notwendig. Dieser Treiber wurde von Microsoft erstmals mit einem der Service-Packs für Windows XP ausgeliefert und ist seitdem fester Windows-Bestandteil. Die Installation dieser Kabel ist denkbar einfach: Nach dem Anstecken vollzieht Windows alle notwendigen Schritte von selbst.

Das bedeutet aber andererseits, dass nur unter Windows ME, 98, 95 oder sogar noch früher einer der Treiber von der beiliegenden CD benötigt wird. Aber ein Computer, auf dem ein dermaßen altes Windows läuft, hat normalerweise doch noch eine echte parallele Schnittstelle namens LPT. Deshalb frage ich mich: Benötigt irgendjemand die Treiber von der CD, weil er die Kabel an einem Computer mit Windows 98 ohne Parallelport benutzt?

Und falls jemand nun meint, wozu überhaupt das Kabel, wo doch ein neuer Drucker so günstig ist: Im adaptare-Lager verrichtet ein HP LaserJet 6L seinen Dienst, der im Sommer 2010 seinen 13ten Geburtstag feiert. Ein wahres Denkmal von einem Drucker, das immer noch druckt wie am ersten Tag. Unkaputtbar und gebaut für die Ewigkeit! Dieses Schätzchen war uns einen Printserver wert, der sowohl über WLAN als auch über eine parallele Schnittstelle verfügt.

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Feb 4, 2010

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