Kabel, Adapter und der Onlinehandel an und für sich
Leider ist es ja häufig so, dass man als Händler nur dann noch etwas vom Kunden hört, wenn mal etwas nicht so funktioniert, wie es sein sollte. Dies ist bei Artikeln wie dem HDMI-/VGA-Kabel besonders schade, denn gerade bei diesem Kabel, das ja eigentlich gar nicht funktionieren kann, sind wir ganz besonders auf Rückmeldungen unserer Kunden angewiesen. Wir kennen inzwischen einige Kombinationen von Geräten, die mit diesem Kabel erfolglos verbunden worden sind, aber leider fehlten uns positive Feedbacks.
Dies hatte auch zur Folge, dass wir selbst auf dem Holzweg waren und dachten, das HDMI-/VGA-Kabel würde nur in die Richtung von einer HDMI-Quelle zu einem VGA-Eingang funktionieren und dies auch nur dann, wenn der HDMI-Ausgang eines Notebooks beispielsweise entgegen der HDMI-Spezifikation in der Lage ist, auf eine analoge Betriebsart umzuschalten. Viele Anfragen von Kaufinteressenten gingen aber in die andere Richtung, denn diese potenziellen Käufer wollten den VGA-Ausgang ihres Notebooks mit dem HDMI-Eingang ihres Fernsehers verbinden. Diese Anfragen hatten wir zuletzt stets verneint, weil wir dachten, es ginge nicht.
Nun haben wir aber von einem Kunden erfahren, dass er genau dies mit dem Kabel getan hat und Erfolg hat. Der VGA-Ausgang seines Notebooks ist mit seinem Fernseher über dessen HDMI-Eingang verbunden und es funktioniert tadellos. Wie kann das überhaupt gehen? Da das Vorhandensein von digitalen Signalen am VGA-Ausgang ausgeschlossen werden kann, bleibt als einzige Möglichkeit, dass der HDMI-Eingang auch analoge Signale akzeptiert. Warum auch nicht? Früher gab es Fernseher, die einen VGA-Eingang hatten und anscheinend verbauen manche Hersteller heute so eine Art HDMI-/VGA-Kombieingang. Da es an vielen Notebooks den analogen und optisch-digitalen Klinkenanschluss gibt, sind für das Audiosignal sowohl analoge und auch digitale Kombianschlüsse gar nichts ungewöhnliches. Warum sollte es das nicht auch für Videosignale geben? Aber letztlich sind das im Moment nicht Spekulationen und wir forschen weiter.
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