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Cable Select: Der Schlüssel, mit dem IDE-Festplatten vom SATA-Controller erkannt werden

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IDE-SATA-Adapter

IDE-SATA-Adapter

In den letzten Wochen des alten Jahres bereitet uns unser Adapter mit der Artikelnr. 46500 ein paar Magenschmerzen, denn relativ vielen Kunden gelang es nicht mehr, ihre IDE-Laufwerke vom SATA-Controller erkannt zu bekommen. Zwar war dieser Adapter schon immer nicht so ganz pflegeleicht, doch war bisher immer darauf Verlass, das technisch versierte Bastler es am Ende noch immer irgendwie hinkriegten und der Festplattenumbau doch noch zum Erfolg führte. Doch diese Gewissheit bröckelte zuletzt und äußerte sich auch in einer hohen Retourenquote für diesen Artikel. Zeit also für uns, sich einmal näher mit diesem vergleichsweise komplexen Adapter zu befassen, denn welcher Händler zuckt schon gerne mit den Schultern und ist zufrieden damit, dem Kunden antworten zu müssen: Tja, ist halt so, das klappt eben oft nicht und wir haben auch keine Ahnung, woran es liegt.

Da wir diesen Artikel selbst importieren, können wir nicht einfach bei einem deutschen Großhändler auf den Tisch hauen. Das ist dann leider der Nachteil beim Direktimport: Man steht komplett selbst für die Ware gerade, von der Funktionstüchtigkeit bis hin zur fachgerechten Entsorgung nach dem Elektrogesetz. Somit haben wir also ein paar Festplatten von alten IDE-System hinein in neue SATA-PCs wandern lassen und zusätzlich wurden noch Foren auf der Suche nach Erfahrungsberichten mit diesem und ähnlichen Adaptern durchforstet. Und es scheint nun tatsächlich so zu sein, dass wir hinterher eine Aussage treffen können, die sowohl empirisch belastbar belegt ist, als auch von der technischen Seite her betrachtet einen Sinn ergibt.

Damit eine IDE-Festplatte erfolgreich erkannt wird, ist es erforderlich, sie weder als Master oder Slave zu jumpern, sondern sie stattdessen in den Cable Select-Modus zu versetzen. Dies funktioniert mit einem Jumper, der mit CS oder CSEL beschriftet ist und sich meistens im gleichen Jumperblock befindet wie die weitsaus bekannteren Master-/Slave-Jumper.

Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber in den alten IDE-Tagen hat der Cable-Select-Jumper für mich nie eine Rolle gespielt. An jedem IDE-Port gab es einen Master und manchmal auch noch einen Slave, aber die Funktion der anderen Jumper hätte ich nicht erlären können.

Cable Select bedeutet also ungefähr, dass die Zuweisung der Master- und Slave-Eigenschaften nicht manuell vorgenommen wird, sondern automatisch geschieht. Eigentliche eine praktische Sache, doch warum habe ich das früher nie genutzt? Ich nehme an, dass es nicht wirklich zuverlässig funktioniert hat.

Soll nun aber das PATA-Laufwerk als SATA-Gerät eingesetzt werden, ist Cable Select jedoch der einzig gangbare Weg. Der SATA-Controller kann ja mit der Festplatte gar nichts anfangen, wenn Sie auf Master oder Slave konfiguriert ist. Damit die beiden nun zusammenfinden, muss die Festplatte in den Cable-Select-Modus versetzt werden, damit der Adapter ins Spiel kommen und die Festplatten konfigurieren kann. Die Festplatte aber lässt sich nur von außen konfigurieren, wenn zuvor Cable Select aktiviert wurde. Ohne diesen Modus aber wartet sie stur auf ein Signal an den Master oder Slave, das jedoch nie kommen wird, weil sie eben nicht an einen IDE-Controller angeschlossen ist.

Soweit die vermutlich extrem vereinfachte Erklärung. Wenn jemand eine technisch fundiertere Analyse beisteuern kann, dann immer rein damit in die Kommentare, denn uns ist schon bewusst, dass wir dieses Thema nur ganz leicht an der Oberfläche angekratzt haben.

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Jan 1, 2011

Ab sofort bestellbar: Y-Stromkabel für Gaming-Grafikkarten

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Das Warten hat ein Ende: Endlich ist unser selbstentwickeltes Y-Kabel für Gaming-Grafikkarten mit zwei Stromanschlüssen fertig. Die Kabel haben bereits chinesischen Boden verlassen und wir erwarten für Montag, Dienstag oder allerspätestens Mittwoch den UPS-Wagen, der sie bei uns anliefert.

PCIe-Y-Kabel

PCIe-Y-Kabel

Deshalb haben wir das Kabel schon heute unter der Artikelnummer 36052 in unseren Shop aufgenommen und ihm die EAN 4260189145282 verpasst. Das Kabel kann ab sofort bestellt werden und die Auslieferung beginnt sofort, wenn die Ware bei uns angeliefert worden ist.

Noch einmal in aller Kürze die Fakten:

Was macht das Kabel?

Es ist ein klassisches internes Y-Kabel, mit dem ein Stromanschluss verdoppelt wird. Das Prinzip ist identisch mit dem der Y-Kabel für den 4-poligen Molexstecker, die es schon seit Jahrzehnten gibt.

Neu an unserem Kabel ist, dass erstmalig ein PCI-Express-Stromstecker für Grafikkarten verdoppelt wird. Unseres Wissens nach gab es einen solchen Verteiler bisher noch nirgendwo zu kaufen.

Wer braucht das Kabel?

Während die meisten Grafikkarten bisher nur durch einen einzigen Stromanschluss vom Netzteil versorgt wurden, sind moderne High-End- und Gamer-Karten dermaßen stromhungrig geworden, dass sie gleich zwei Stromeingänge brauchen. Es müssen also zwei Kabel vom Netzteil zur Grafikkarte verlaufen, damit deren Strombedarf gedeckt wird.

Wer sich eine solche Grafikkarte gekauft hat und sie nun einbauen will, entdeckt vielleicht, dass sein Netzteil leider  über nur einen 6-poligen Stecker verfügt. Vielleicht hat das Netzteil auch gar keinen solchen Stecker und schon die vorherige Karte wurde durch einen Adapter versorgt. Hier kommt dann unser Y-Kabel ins Spiel und verdoppelt den 6-poligen Stecker.

Und was ist mit dem 8-pin-Stecker?

Clever, wie wir sind, haben wir eine Lösung entwickelt, die für ausnahmslose alle Grafikkarten mit zwei Stromanschlüssen geeignet ist. Beide Stecker sind 6+2-polig konstruiert und die beiden Massepole, die den 6- zum 8-poligen Stecker erweitern, kann man je nach Bedarf abnehmen oder dranlassen. Das bedeutet, dass man jede Karte versorgen kann, egal, ob sie einen 6+6-, 6+8- oder 8+8-poligen Anschluss hat.

Filed under PC-Stromkabel
Jun 19, 2010

Wie bekomme ich eine 2,5-Zoll-IDE-Festplatte an einen SATA-Controller

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Wenn wir feststellen, dass Kunden ein Problem haben, für das es bislang noch keine Lösung zu kaufen gibt, dann lassen wir auch gerne etwas Eigenes fertigen. Das jüngste Beispiel hierfür ist das Y-Stromkabel für Grafikkarten, mit dem sich ein sechspoliger PCIe-Stromstecker aufteilen lässt, um Hochleistungsgrafikkarten mit 6+6-, 6+8- oder 8+8-poligem Anschluss zu versorgen.

Ein internes Stromkabel ist ein relativ simpler Gegenstand, der sich ohne nennenswerte Probleme von Deutschland aus in chinesischen Fabriken herstellen lässt. Bei komplexeren Dingen wie Laufwerksadaptern hingegen sieht das schon ein wenig anders aus. Als deren Importeur sollte man besser eine eigene Vertretung in Hongkong betreiben, um die Produktion überwachen zu können.

In den letzten Wochen erreichte uns mehrmals die Anfrage nach einem Adapter, mit dem sich eine 2,5-Zoll-IDE-Festplatte als SATA-Laufwerk anschließen lässt. Dies ist eine der wenigen Laufwerk-/Controller-Konstellationen, für die es noch keinen Adapter gibt. Leider erfordert ein entsprechender Adapter aber auch eine Entwicklungsarbeit, für deren Komplexität wir uns nicht groß genug fühlen.

Doch dies ist auch gar nicht notwendig. Während wir ansonsten eher von Adapterketten abraten, können in diesem Fall bedenkenlos zwei Adapter hintereinandergeschaltet werden.

IDE-/SATA-Adapter

IDE-/SATA-Adapter

Als erstes müssen wir die Konvertierung von SATA zu IDE vornehmen. Hierfür gibt es einen Adapter, der mit einem Chipsatz von Sunplus ausgestattet ist und auf die IDE-Schnittstelle eines 3,5-Zoll-Laufwerks aufgesteckt wird. Daran, dass dieser Adapter eine eigene Stromversorgung durch das Netzteil benötigt, lässt sich erkennen, dass hier nicht nur Leiterbahnen und Kontakte miteinander verbunden werden, sondern eine aktive Signalwandlung stattfindet.

Für den Einsatz mit einer 2,5-Zoll-Festplatte hat der Adapter natürlich einen gravierenden Nachteil: auf der Rückseite finden wir einen weiblichen 40-poligen 3,5-Zoll-Anschluss, genau wie der auf einem IDE-Kabel. Doch nun kommt uns zugute, dass der Adapter von 3,5 auf 2,5 Zoll ein dermaßen simples Stück Technik ist, dass wir ihn problemlos direkt hinter dem ersten Adapter einsetzen können, ohne dass sich die beiden in die Quere kämen.

2,5-Zoll-IDE-Adapter

2,5-Zoll-IDE-Adapter

Denn beim 2,5-Zoll-IDE-Adapter arbeitet keinerlei aufwendige Elektronik. Hier sind lediglich die 40 Pins der großen Pfostenleiste 1:1 mit den 40 Datenpins der kleinen Schnittstelle verbunden. Dazu werden noch die Strompole eines Molexsteckers auf die vier Stromkontakte geleitet, die den 2,5-Zoll-Anschluss komplettieren.

Wenn wir nun also die männliche 3,5-Zoll-Leiste auf das weibliche Gegenstück des IDE-/SATA-Adapter stecken und einen weiteren freien Stromanschluss am Netzteil finden, ist auch schondie Verbindung zwischen SATA-Controller und weiblichem 2,5-Zoll-IDE-Anschluss hergestellt. Wir können nun unsere Festplatte anschließen und – sie wird erkannt und funktioniert.

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Jun 17, 2010

Problematisch: SATA-Festplatte in IDE-Dreambox DM 600 PVR

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Heute habe ich ein längeres Telefonat mit einem Kunden geführt, der unseren SATA-Adapter für 2,5-Zoll-IDE-Controller gekauft hatte.

SATA-Adapter

SATA-Adapter

Der Adapter ist typischerweise dazu gedacht, eine SATA-Festplatte in einen älteren IDE-Laptop einzubauen. Dieser Kunde jedoch plant etwas anderes und möchte einen Receiver der Dreambox-Reihe mit einer SATA-Platte aufrüsten. Ich habe leider vergessen, das genaue Modell zu erfragen, aber es kann sich nur um die DM 600 PVR handeln, denn es ist das einzige Modell mit 2,5-Zoll-IDE-Anschluss.

Leider hat der Kunde bisher keinen Erfolg, denn die Festplatte läuft zwar an, doch die Dreambox erkennt sie nicht. Wir haben die Befürchtung, dass hier das gleiche Phänomen auftritt, das wir bereits in günstigen IDE-NAS-Systemen beobachten mussten: Das System läuft hier unter einem radikal abgespeckten Mini-Linux, das nur die nötigsten Treiber mitbringt und folglich keine SATA-Laufwerke erkennt. SATA ist nicht vorgesehen und wird  deshalb auch nicht unterstützt.

Im Fall der Dreambox würde dies produktpolitisch auch einen Sinn ergeben, denn SATA-Festplatten bleiben den Spitzenmodellen DM 8000 HD PVR sowie DM 800 HD PVR vorbehalten. Es kann also durchaus sein, dass die SATA-Unterstützung aus der Firmware für die 600er-Reihe herausgehalten und auch niemals per Update nachgeliefert wird.

Doch dies ist spure Spekulation und deshalb lautet unsere Frage: Kennt sich jemand mit der Dreambox aus und kann uns und vor allem unserem Kunden weiterhelfen?

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Jun 17, 2010

Audio über Mini-DisplayPort: (Noch) nicht per HDMI-Adapter

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In dieser Woche hat uns ein Kunde bedauerlicherweise darauf aufmerksam macht, dass unser HDMI-Adapter für Apples Mini-DisplayPort von der technischen Entwicklung überholt wurde.

HDMI-Adapter für Mini-DisplayPort

HDMI-Adapter für Mini-DisplayPort

Dieser Kunde besitzt ein ganz neues MacBook Pro und war nun enttäuscht darüber, dass unser Adapter keine Audiosignale überträgt. Über diese Anfrage waren wir zunächst überrascht, da wir es für ganz normal hielten, dass der Mini-DisplayPort ein reiner Videoanschluss ist. Es war uns nämlich entgangen, dass Apple in der jüngsten Revision des MacBook Pro die Audioübertragung über den Mini-DisplayPort implementiert hat. Dass wir dies überlesen hatten, ist natürlich eine unverzeihliche Nachlässigkeit für einen Kabel- und Adapterhändler. Wir werden unsere Filter für den Informationsstrom etwas schärfer einstellen müssen.

Da unsere sämtlichen Lagerbestände des HDMI-Adapters vor der technischen Revision eingekauft wurden, die im April 2010 stattfand, kann der Adapter natürlich noch gar keine Audiosignale übertragen, da er diese schlicht nicht erwartet. Es wäre reiner Zufall, wenn die Audio-Kontakte der HDMI-Buchse mit den Audio-Kontakten des Mini-DisplayPort verlötet worden wären. Leider ist dem nicht so.

Wir werden aber sofort unsere Quellen in China aktivieren, um möglichst schnell einen HDMI-Adapter präsentieren zu können, der Video und Audio ausgibt.

Der Preis für die Restbestände reiner Video-HDMI-Adapter wird nun natürlich deutlich sinken. Aber es ist sicherlich nicht nötig, diese Adapter nun zu verramschen oder gar zu entsorgen, denn es wurden genügend MacBooks der drei Baureihen verkauft, bei denen am Mini-DisplayPort nur ein Videosignal anliegt.

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Jun 4, 2010

Wovon Adapterhändler träumen: Radeon HD 5870 Eyefinity 6

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Adapter zwischen Computer und Monitor sind ein fester Bestandteil unserer Produktpalette. Solange es noch analoge Monitore gibt, werden DVI-VGA-Adapter gebraucht. Eine Schnittstellengeneration weiter hat dann die neue Grafikkarte einen DisplayPort-Ausgang, während der Monitor noch nicht so aktuell ist, wodurch Adapter von DisplayPort auf DVI notwendig wird. Wenn man das MacBook mit seinen proprietären Videoausgängen Mini- und Micro-DVI sowie aktuell Mini-DisplayPort außer Acht lässt, gibt es jedoch für alle Videoschnittstellen auch die passenden Monitore, die sich ohne Adapter anschließen lassen.

Radion HD 5870

Radion HD 5870

Doch auch dies lässt sich ändern, und zwar mit der Radion HD 5870 Eyefinity 6. Dieser  Grafikkartenbolide steuert sage und schreibe bis zu sechs Monitore an. Damit sich überhaupt sechs Anschlüsse auf der begrenzten Fläche eines Slotblechs unterbringen lassen, kommt hierfür der bislang nur von Apple verwendete Mini-DisplayPort zum Einsatz.

Mangels Monitoren mit diesem Anschluss müssen also in jedem Fall Adapter verwendet werden. Wenn tatsächlich das Maximum von sechs Bildschirmen zum Einsatz kommt, bedeutet dies sechs Adapterkabel, wie auf dem Foto links. Der Traum eines jedes Adapter- und Kabelverkäufers wird wahr.

Es müssten natürlich nicht unbedingt sechs Adapter auf den großen DisplayPort sein, denn es lassen sich auch HDMI-, DVI- oder sogar VGA-Monitore anschließen. Zum Lieferumfang gehören Adapter auf alle Formate. Jedoch dürfen es nur maximal zwei Bildschirme sein, die nicht über den großen DisplayPort angesteuert werden. Die Kombinationsmöglichkeiten sind eine überaus komplizierte Angelegenheit und werden in der c’t 12/2010 ab Seite 112 ausführlich beschrieben.

Der c’t-Bericht befasst sich sehr gründlich mit dieser Karte, weswegen an dieser Stelle für weitere Infomationen auf ihn verwiesen sei. Im Interesse aller Kollegen ergeht das Plädoyer an die Industrie, noch viel mehr Grafikkarten zu entwickeln, an denen sechs oder mehr Adapterkabel angeschlossen werden können oder müssen.  Abschließend noch der Hinweis, dass wir Adapter von Mini-DisplayPort auf den großen DisplayPort eingekauft haben, deren Eintreffen wir in der Woche nach Pfingsten erwarten.

Filed under Video
Mai 23, 2010

Freier Zugriff auf iPod-Festplatten?

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Ich sollte zunächst einmal vorwegschieben, was dieser Beitrag nicht sein soll. Er soll keine Anleitung zum iPod-Hacken sein und auch keine Anleitung zur Umgehung von Kopierschutzvorrichtungen. Stattdessen möchte ich nur ein technisches Gedankenexperiment durchführen und über mögliche Einsatzmöglichkeiten eines unser Laufwerksadapter spekulieren. Ob die Realität mit meinen Spekulationen übereinstimmt, vermag ich nicht zu sagen.

Denn da niemand im Hause adaptare einen iPod oder ein iPhone besitzt, können wir unser Gedankenexperiment im Moment nicht in die Tat umsetzen. Ich selbst hatte immer MP3-Player und habe heute ein Android-Telefon, die ich an den Computer anschließe und auf deren Speicher ich dann über den Explorer zugreifen kann. Mir war und ist ein uneingeschränkter Zugriff auf sämtliche Mediendateien des mobilen Gerätes wichtig und aus diesem Grund meide ich iPod und iPhone. Mir gefällt es einfach nicht, dass ich iTunes als den Torwächter zu meinen Inhalten akzeptieren müsste.

1,8-Zoll-USB-Adapter

1,8-Zoll-USB-Adapter

Denn genau diese totale Kontrolle durch iTunes ist es ja auch, die viele Besitzer eines Apple-Gerätes eher widerwillig hinnehmen. Es wäre doch schön, die Musiksammlung des iPods auf die Festplatte übertragen zu können, doch dies verbietet iTunes rigoros.

Wenn ich hingegen meinen alten TrekStor-MP3-Player oder mein neues Motorola Milestone mit einem USB-Kabel an den PC anschließe, dann bindet Windows diese Geräte als Wechseldatenträger ein und weist ihnen einen Laufwerksbuchstaben zu. Aus Sicht des Betriebssystems besteht somit kein Unterschied zwischen MP3-Player und Telefon einerseits und einer externen USB-Festplatte oder einem USB-Stick anderseits. Der Flashspeicher der mobilen Geräte verhält sich wie ein externes Speichermedium, denn man kann auf ihm uneingeschränkt löschen, kopieren, verschieben oder umbenennen. Diese Freiheit bietet Apple hingegen nicht.

Woran es also fehlt, ist ein ungehinderter Zugang zur iPod-Festplatte. Wenn man sich dazu durchringen kann, den iPod aufzuschrauben und die Festplatte auszubauen, könnte dieser ungehinderte Zugang mit unserem USB-Adapter für 1,8-Zoll-IDE-Festplatten hergestellt werden. Dieser Adapter verfügt auf der einen Seite über beide IDE-Schnittstellen, mit denen 1,8-Zoll-Laufwerke angesprochen werden, also die 50-polige Pfostenleiste sowie den ZIF-Sockel, der in vielen iPod-Modellen der verschiedenen Generationen verwendet wurde und wird. Auf der einen Seite hat der Adapter eine Mini-USB-Buchse. Die iPod-Festplatte lässt sich also mit dem Adapter und einem Mini-USB-Kabel wie eine ganz gewöhnliche externe USB-Festplatte an den Computer anschließen.

An diesem Punkt ist mein Gedankenexperiment auch schon erfolgreich beendet, denn nun hätten wir freien Zugriff auf die iPod-Festplatte. Sie wäre mit diesem Adapter als externes Laufwerk verfügbar und ihr Inhalt könnte  auf die Festplatte des PCs kopiert oder verschoben werden, genau wie die Dateien auf einem USB-Stick.

Leider fehlt uns, wie bereits erwähnt, der geeignete iPod, mit dem wir das Experiment durchführen könnten. Wer es selbst probieren möchte, findet hier unseren USB-Adapter. Und wer sich verpflichtet, uns vom Ausgang des Versuchs zu berichten, dem räumen wir auch gerne einen Rabatt auf den Kaufpreis ein.

Filed under Apple, Laufwerksadapter
Mai 19, 2010

SATA-/IDE-Adapter: Erfolg mit 1TB-Platte in PC und Xbox

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Wir haben mehrere Adapter im Programm, mit denen man SATA-Laufwerke an einen IDE-Controller anschließen kann. Wenn man einen grundlegenderen Umbau des Systems vornehmen möchte, gibt es diesen Adapter, der direkt auf das Mainboard aufgesteckt wird und SATA-Kabel zum Anschließen der Laufwerke erfordert. Wer hingegen nicht zu SATA-Kabeln wechseln und vielleicht nur eine einzige SATA-Festplatte einsetzen möchte, kann auch gerne die alten IDE-Kabel behalten und dafür lieber zu diesem Adapter greifen.

SATA-Adapter

SATA-Adapter

Dieser SATA-Adapter wird direkt auf die SATA-Schnittstelle des Laufwerks gesteckt und stellt dadurch den gewohnten IDE-Anschluss mit 40-poliger 3,5-Zoll-Pfostenleiste und 4-poligem Molex-Stromstecker zur Verfügung. Mit diesem Adapter können also die anderen IDE-Laufwerke erhalten bleiben, wenn man dem System etwa nur mit einer schnellen modernen SATA-Platte Beine machen will.

Diese Woche erreichte uns die Rückmeldung eines zufriedenen Käufers dieses Adapters, der ihn in zwei ziemlich unterschiedlichen System eingesetzt hat. Zuerst in einem alten IDE-PC:

1000gb sata hdd in altem pc von 1999 wunderbar, klappt, volle 1000gb und vorhandene daten wurden auch erkannt.

An dieser Rückmeldungen war nicht in erster Linie erfreulich, dass die Platte erkannt wird, denn dazu ist der Adapter schließlich da, sondern dass das volle Terrabyte Laufwerkskapazität nutzbar ist. Hierfür hätten wir vorher mangels eines selbst durchgeführten Tests nicht unbedingt die Hand ins Feuer gelegt, dann es ist keinesfalls garantiert, dass ein über 10 Jahre alter IDE-Controller mit einer Kapazität umgehen kann, die zum Zeitpunkt seiner Herstellung noch astronomisch hoch war. Doch in diesem Fall hat es funktioniert und auch mit unserem Adapter war das volle Terrabyte vorhanden und ansprechbar.

Der Kunde hat den Adapter außerdem noch in einem weiteren System eingesetzt, an das wir selbst nicht unbedingt als Einsatzort gedacht hatten, nämlich in einer Xbox.

1000gb sata hdd in xbox1 wird erkannt und es ließ sich auch evo-x 2.7 installieren, also der adapter ist absolut empfehlenswert. ich bedanke mich dachte nur diese infos wären für sie von interesse.

Diese Infos sind für uns in der Tat von großem Interesse. Eine Xbox verfügt über einen IDE-Controller, mit dem das DVD-Laufwerk sowie eine Festplatte mit, je nach Modell, 8 oder 10GB Speicherplatz angesteuert werden. Der Kunde hat diese IDE-Festplatte gegen die 1TB-SATA-Platte ausgetauscht, die mit dem Adapter an den Controller der Xbox angeschlossen wurde. Von diesem Laufwerk aus wurde dann das alternative System Evo-x im BIOS der Xbox installiert. Auch dies funktionierte problemlos und es wäre sicherlich auch möglich, die Festplatte dauerhaft in der Xbox zu belassen.

Diese beiden erfolgreichen Einsätze unseres Adapters freuen uns sehr, denn bei recht komplexen Artikeln wie IDE- und SATA-Adaptern gibt es so viele mögliche Problemquellen wie es Laufwerk-/Controller-Konstellationen gibt. Manche Adapter bereiten uns dabei wahre Magenschmerzen, während wiederum andere Adapter äußerst unauffällig und zuverlässig ihre Arbeit verrichten. Inzwischen stellen wir fest, dass dieser SATA-/IDE-Adapter zur zweiten Kategorie gehört.

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Mai 13, 2010

PS/2-Adapter: Violett, grün, egal

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PS/2-Adapter

PS/2-Adapter

In letzter Zeit erreichen uns ziemlich oft Anfragen von Kunden, die einen PS/2-Adapter gekauft haben, der auf dem Produktbild bei amazon violett war, aber von uns dann in grün geliefert wurde. Die Kunden hatten den Adapter für ihre PS/2-Tastatur gekauft und glauben nun, einen Adapter für PS/2-Mäuse erhalten zu haben.

Richtig ist: In der mittlerweile über zehn Jahre alten Hardwarespezifikation PC99 wurde zwischen Intel und Microsoft vereinbart, dass eine Tastatur an die violette und eine Maus an die grüne PS/2-Buchse angeschlossen werden. Allerdings bedeutet das nicht, dass der Unterschied in der anliegenden Spannung oder in verschiedenen Pinlegungen liegen würde. Diese Hardwareeigenschaften sind bei beiden PS/2-Anschlüssen vollkommen identisch.

Die Unterschiede bei echten, also auf dem Mainboard vorhandenen und nicht per Adapter an USB nachgerüsteten PS/2-Anschlüssen liegt in den Protokollen, über die der Chipsatz mit den PS/2-Schnittstellen kommuniziert. Hier gibt es tatsächlich einen Unterschied und ein grüner PS/2-Anschluss wird mit einem anderen Protokoll angesprochen als eine violette Buchse. Aber diese Protokollunterschiede gibt es eben nur bei echten PS/2-Anschlüssen.

Doch in den simplen USB-PS/2-Adaptern gibt es keine Protokolle, denn in ihnen werden lediglich die USB-Kontakte mit den PS/2-Kontakten verbunden. Da aber die Pinbelegung auch bei echten PS/2-Anschlüssen identisch ist, gibt es auch bei den Adaptern keinerlei Unterschiede zwischen der Beschaltung eines grünen und eines violetten Adapters. Das Schema, nach dem die USB- und PS/2-Pole verlötet sind, ist bei beiden Farbvarianten vollkommen identisch.

Und so bevorzugt der eine Hersteller grüne Adapter, während eine andere Fabrik lieber violette Gehäuse verwendet. Häufig werden diese Adapter auch für große Tastatur- oder Maushersteller gefertigt, die sie ihren eigenen Geräten beilegen. Aus dieser Produktion geraten dann einige zehntausend Exemplare in den freien Handel und so hängt die Farbegebung auch davon ab, ob der große Markenhersteller in dieser Fabrik gerade Mäuse oder Tastaturen fertigen ließ. Auf das Innenleben des Adapters jedoch hat die Farbe nicht den geringsten Einfluss.

Filed under Tastatur und Maus
Mai 11, 2010

Neu im Programm: Drei Adapter für SD-Speicherkarten

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Schön seit längerer Zeit fristet bei uns ein IDE-Adapter für SD-Speicherkarten ein Nischendasein. Es sieht ganz danach aus, als wenn bedeutend mehr PC-Schrauber CompactFlash-Karten als Laufwerk verbauen und nur wenige Bastler zur SD-Karte greifen. Angesichts der beträchtlichen Geschwindigkeitsunterschiede zwischen CF- und SD-Karten mag das auch nicht weiter verwundern.

Aber dennoch sind Millionen von SD- und SDHC-Karten im Umlauf und sicherlich wird auf die eine oder andere Speicherkarte eine Existenz als permanentes Speichermedium warten. Diese Entwicklung möchten wir ein wenig beschleunigen und haben deshalb eine kleine SD-Adapter-Offensive gestart.

SATA-Adapter

SATA-Adapter

Natürlich darf hierbei ein SATA-Adapter nicht fehlen, mit dem man eine SD-Karte in sämtlichen neueren Desktop-PCs und Notebooks verbauen kann.

2,5-Zoll-IDE-Adapter

2,5-Zoll-IDE-Adapter

1,8-Zoll-IDE-Adapter

1,8-Zoll-IDE-Adapter

Aber natürlich ist eine SD-Karte auch eine interessante Alternative zu älteren IDE-Laufwerken. Wer die 2,5-Zoll-Festplatte seines IDE-Laptops gegen eine SD-Karte tauschen möchte, kann dies mit dem 2,5-Zoll-Adapter realisieren.

Schließlich gibt es noch den ultramobilen Bereich der 1,8-Zoll-IDE-Laufwerke und Geräte mit solch besonders kompakten Festplatten eignen sich natürlich besonders gut für den Einsatz einer SD-Karte. Ob Subnotebook, Netbook oder auch iPod: Die Akkulaufzeit jedes mobilen Gerätes erfährt einen kräftigen Schub, wenn die rotierende und stromfressende Festplatte durch eine sparsame SD-Karte ersetzt wird.

Das Komplizierte am 1,8-Zoll-IDE-Anschluss ist leider die Tatsache, dass es ihn in zwei verschiedenen Anschlussvarianten gibt. Während früher der 50-polige Pfostenverbinder verwendet wurde, wird dieser inzwischen vom kleineren ZIF-Sockel mit Flexfolienkabel verdrängt. Doch damit sich niemand Gedanken darüber machen muss, welchen Anschlusstyp sein Mobilgerät wohl verwenden mag, bieten wir einen Doppeladapter an, der sowohl am 50-pin-Anschluss als auch an einem ZIF-Sockel verwendet werden kann.

Zusammen mit dem eingangs erwähnten 3,5-Zoll-Adapter sind nun also alle Angebotslücken geschlossen und wir bieten für jede Controllervariante den passenden Adapter an, um SD-Karten als Laufwerke anzuschließen.

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Mai 6, 2010

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