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Tag Archives: Adapter

Kann das funktionieren? SATA-Festplatte im Amiga

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Wir haben momentan drei verschiedene Adapter im Angebot, mit denen man eine SATA-Festplatte an einen 2,5-Zoll-IDE-Controller anschließt. Bei diesem Modell ist der Verwendungszweck klar, denn er ist für den Einsatz in IDE-Laptops vorgesehen.

SATA-Adapter

SATA-Adapter

Etwas weniger eindeutig ist da schon der Einsatzbereich der anderen beiden Ausführungen dieses Adapters, denn es gibt ihn mit aufrechtstehender männlicher 44-pin-IDE-Schnittstelle sowie mit weiblichem IDE-Anschluss.

Beide Adapter kann man nicht so einfach in den Festplattenschacht eines IDE-Laptops einschieben und somit stellt sich die Frage nach alternativen Einsatzmöglichkeiten.

Wenn von 44-poligem 2,5-Zoll-IDE die Rede ist, denke ich sofort an den Amiga, denn der Amiga 1200, um ein Beispiel zu nennen, hat eine 44-polige männliche IDE-Pfostenleiste auf dem Mainboard. Rein mechanisch wäre es also kein Problem, mit diesen Adaptern eine SATA-Festplatte im Amiga anzuschließen. Dies geht entweder mit einem 44-poligen IDE-Kabel und dem Adapter mit männlichem Anschluss oder auch ganz ohne Kabel, indem man den Adapter mit dem weiblichen Anschluss direkt auf das Mainboard steckt.

So weit die Theorie, doch die wichtigere Frage lautet wohl: Würde ein Amiga die SATA-Festplatte erkennen? Die Hardware passt, aber kann die Software mithalten? Leider haben wir keinen Amiga im Haus, um es einfach mal selbst auszuprobieren.

Deshalb spendieren wir gerne einen oder auch beide SATA-Adapter an einen Amiga-Besitzer, der den Versuch unternimmt, seinem Amiga mit einer SATA-Festplatte neues Leben einzuhauchen. Die einzige weitere Bedingung lautet natürlich, uns detailliert davon zu berichten.

Filed under Laufwerksadapter
Mai 4, 2010

SATA-Y-Stromkabel: Das geht noch besser

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Es gibt einen ganz wesentlichen Unterschied zwischen echten SATA-Stromsteckern und solchen, die per Adapter an einem klassischen Molex-Stecker nachgerüstet werden: Die 3,3V-Spannung, die an einem Molex-Anschluss nicht vorhanden ist und deshalb auch an einem per Adapter geschaffenen SATA-Stecker fehlt.

Die SATA-Spezifikation reserviert die Pins 1-3 des Stromsteckers für 3,3V. Zwar wird diese geringe Spannung bisher aus Rücksicht auf per Adapter hergestellte SATA-Stromanschlüsse noch äußerst selten genutzt, aber dies könnte sich durchaus ändern. Die Verbreitung von SATA-losen Netzteilen wird immer weiter absinken und immer mehr Festplatten- und vor allem SSD-Hersteller werden den Stromverbrauch dadurch senken, dass sie sich mit 3,3V Versorgungsspannung begnügen.

Vor einigen Tagen haben wir bei einem großen deutschen Distributor dieses SATA-Y-Kabel eingekauft, das wir bisher nur bei amazon gelistet haben.

SATA-Y-Kabel

SATA-Y-Kabel

Wie man sieht, verlaufen hier die altbekannten vier Adern in den Farben rot-gelb-schwarz. Die beiden SATA-Stecker entsprechen damit lediglich adaptierten Anschlüssen, nicht aber originär vorhandenen Steckern. Zwar macht das im Moment noch keinen Unterschied, aber dennoch ist es schade, dass bei diesem Y-Kabel ohne Not die 3,3V-Leitung geopfert wird.

Wir finden, dass das nicht sein muss. Zwar gibt es noch keinen Bedarf für die 3,3V-Ader, aber sobald die ersten Laufwerke diesen Bedarf erzeugen, werden wir wohl Y-Kabel fertigen lassen, bei denen eine fünfte, orange Leitung auch die vernachlässigten 3,3V weiterführen.

Filed under PC-Stromkabel
Mai 2, 2010

Marktlücke entdeckt? SATA-Adapter für 1,8-Zoll-IDE

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In den vergangenen zwei Wochen erreichten uns mehrere Kundenanfragen nach einem ganz bestimmten Laufwerksadapter, den es offenbar noch nicht gibt: Ein Adapter zum Anschließen von SATA-Festplatten an 1,8-Zoll-IDE-Controller, denn die besagten Kunden würden gerne IDE-Notebooks mit einer modernen SATA-Festplatte aufrüsten.

SATA an 2,5-Zoll-IDE

SATA an 2,5-Zoll-IDE

Dieser Adapter muss also unserem bereits existierenden 2,5-Zoll-IDE-Adapter sehr ähnlich sehen, denn er hat ebenfalls einen 7+15-poligen SATA-Daten- und Stromanschluss, der auf die Festplatte aufgesetzt wird. Der Unterschied liegt natürlich auf der anderen Adapterseite, wo sich anstelle des 44-poligen 2,5-Zoll-Anschluss eine 1,8-Zoll-Schnittstelle befindet. Hier gibt es denn aber auch gleich zwei Versionen, denn für das 1,8-Zoll-Format gibt es die ältere 50-pin-Variante sowie das neuere Format mit ZIF-/LIF-Sockel.

Unser chinesischer Lieferant fühlt sich in der Lage, diesen Adapter herzustellen und fertigt zunächst ein Probeexemplar für uns an, das wir demnächst erhalten und testen werden. Wenn er funktioniert, werden wir größere Stückzahlen ordern, damit ältere Notebook- und Subnotebook-Schätzchen künftig mit einer SATA-Platte ihren zweiten Frühling erleben können.

Filed under Laufwerksadapter
Apr 21, 2010

Was macht man mit USB-Klinke-Adaptern?

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In der vergangen Woche haben wir zwei neue Adapter aufgenommen und auch bereits verkauft, von denen wir jedoch bislang keinen blassen Schimmer haben, zu was sie zu gebrauchen sind.

USB/Klinke F/F

USB/Klinke F/F

USB/Klinke M/M

USB/Klinke M/M

Es sind Adapter zwischen USB und 3,5-mm-Klinke und zwar beide Anschlüsse jeweils in ihrer weiblichen und männlichen Ausführung.

Auch wenn wir nicht wissen, was man mit diesen Adaptern macht, haben wir sie offensichtlich nicht an der Nachfrage vorbeigekauft, denn es liegen für beide Modelle bereits Bestellungen vor. Unsere Frage lautet aber immer noch: Was macht man damit?

Filed under Audio, USB
Apr 17, 2010

USB-Adapter für beide 1,8-Zoll-IDE-Schnittstellen

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1,8 Zoll USB-Adapter

1,8 Zoll USB-Adapter

Es gibt tatsächlich noch ein paar Festplattendapter, die wir nicht anbieten. Diese Lücke muss natürlich umgehend geschlossen werden und so haben wir heute diesen sehr interessanten USB-Adapter für 1,8-Zoll-IDE-Platten bestellt.

Dies ist endlich mal ein Adapter, der beide Schittstellen beherrscht, mit denen kleine IDE-Platten im 1,8-Zoll-Format angeschlossen werden. Auf der einen Seite hat er den ZIF-Sockel, der zum Beispiel in iPods oder im Acer Aspire One verwendet wird und bei dem die Festplatte mit einem kleinen Flexfolienkabel angeschlossen wird. Auf der anderen Seite wiederum befindet die 50-polige IDE-Pfostenleiste für 1,8-Zoll-Platten.

Besonders interessant an diesem Adapter ist aber, dass er weder per IDE noch SATA angeschlossen wird, sondern als USB-Gerät. Das bedeutet, man kann ihn sowohl intern als auch extern einsetzen. Beim internen Gebrauch wird endlich einmal der interne USB-Anschluss genutzt, der meistens brachliegt, sofern man keinen Kartenleser installiert hat. Will man die 1,8-Zoll-Festplatte nicht dauerhaft nutzen, sondern lediglich zum Beispiel seine MP3-Sammlung von einem defekten iPod retten, kann man dessen Festplatte auch mit dem Adapter extern anschließen.

Uns gefällt der Adapter jetzt schon sehr gut, obwohl wir ihn noch nicht in der Hand hatten. Sobald er geliefert wird, gibt es ihn im Shop.

Filed under Laufwerksadapter
Mrz 19, 2010

Das PS/2-Raumschiff ist gelandet

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Heute kam ein Angebot mit Neuheiten von einem unser chinesischen Lieferanten rein. Besonders auffallend ist das Design von diesem neuen PS/2-Adapter.

PS/2-Adapter

PS/2-Adapter

Über Geschmack soll man nicht streiten, also nennen wir es einfach mal das PS/2-Raumschiff. Ich denke, ich werde es einfach mal ordern denn mich interessiert auch, wie groß das Raumschiff in natura ist.

Filed under Tastatur und Maus
Mrz 18, 2010

Wie schließe ich einen Computer an den Fernseher an?

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Es ist an der Zeit, ein kleines How-To zu einer Frage zu verfassen, mit der viele Kunden an uns herantreten. Früher, zu seligen C64-Zeiten, war es ja noch ganz einfach, einen Fernseher als Monitor zu verwenden und heute, im Zeitalter der digitalen Anschlüsse, kehren wir zu dieser Unkompliziertheit zurück. Doch dazwischen liegen leider zwei analoge Jahrzehnte, in denen es eine Wissenschaft für sich war, das Computerbild auf den Fernseher zu bringen. Hier sind wir auch schon bei der grundsätzlichen Frage, die sich heutzutage stellt: Digital oder Analog?

Digital

Im einfachsten aller denkbaren Fälle haben sowohl Computer als auch Fernseher einen HDMI-Anschluss. Hier nimmt man ein HDMI-Kabel, verbindet die beiden miteinander und schon werden Bild und Ton in hervorragender, weil digitaler Qualität übertragen.

Nur geringfügig schwieriger wird es, wenn der Computer nur einen DVI-Anschluss hat, denn DVI ist ebenfalls digital und kann problemlos per Adapter in HDMI umgewandelt werden. Dies ist aber nur eine der denkbaren Möglichkeiten.

  1. Direktverbindung ohne Adapter: Es gibt Kabel mit einem DVI- und einem HDMI-Stecker, mit denen man beide Anschlüsse ganz ohne Adapter verbinden kann.
  2. DVI-Kabel mit Adapter: Wenn man ein DVI-Kabel hat, kann man es verwenden und per Adapter an die HDMI-Buchse des Fernsehers anschließen.
  3. Soll es ein HDMI-Kabel sein, dann bekommt man auch das mit einem Adapter an den DVI-Ausgang des Computers angeschlosen. Manche Grafikkarten sind sogar in der Lage, sich mit der Soundkarte zu verbinden und den Ton an den HDMI-Anschluss des Adapters weiterzuleiten. Wenn der Ton ausbleibt, obwohl der Grafikchipsatz dies kann, dann fehlt meistens das interne Digital-Audiokabel zwischen Sound- und Grafikkarte.

DVI wird inzwischen von DisplayPort abgelöst, aber auch hiermit gibt es keine Probleme, denn auch an einen DisplayPort-Ausgang kann man mit einem Adapter ein HDMI-Kabel anschließen.

Insgesamt ist die Verbindung von Computer und Fernseher also sehr einfach, wenn beide Geräte über digitale Anschlüsse verfügen. Mit dieser Unkompliziertheit ist es leider vorbei, wenn analoge Anschlüsse ins Spiel kommen.

Analog

Das Grundproblem im analogen Bereich besteht darin, dass VGA und Fernsehen so rein gar nicht zusammenpassen. Es sind vollkommen unterschiedliche Signale und ein Fernsehern nimmt VGA einfach nicht an. Zwar gab es vereinzelt TV-Geräte mit VGA-Eingang, aber die sind wirklich sehr selten gewesen.

Aber fangen wir mit den weniger komplizierten analogen Konstellationen an. Früher gab es Grafikkarten mit TV-Out-Funktion und daran, dass dies ein Zusatzmerkmal gehobener Karten war, erkennt man schon das eingangs erwähnt Grundproblem. Das TV-Out-Signal wurde entweder per S-Video- oder gelbem Composite-Cinch-Ausgang realisiert und die Verbindung zum Fernseher lässt sich in diesen Fällen entsprechend per S-Video-Kabel oder Cinchkabel herstellen.

Wenn auf der einen Seite der eine Anschluss existiert und auf der anderen Seite der andere, so haben wir auch hierfür eine Lösung in Form eines Videokabels mit Cinch- und S-Video-Stecker. Außerdem gibt es auch noch eine ganze Reihe von Adaptern zwischen den beiden Steckertypen.

Ein TV-Out wird nicht immer in Form eines separaten S-Video- oder Cinch-Anschlusses zur Verfügung gestellt. Manche Grafikkarten- oder Notebookhersteller entscheiden sich aus Platzmangel dafür, das TV-Out-Signal in den VGA-Ausgang einzuspeisen. In diesem Fall benötigt man eine sogenannte Kabelpeitsche, um das fernsehtaugliche Videosignal aus dem VGA-Signal herauszufiltern. Der Vorteil hierbei liegt darin, dass man die Wahl zwischen einem S-Video- und einenm Composite-Anschluss hat.

Kabelpeitsche

Kabelpeitsche

Hat man einen Computer mit kombiniertem VGA- und TV-Out-Signal, so bringt das einen weiteren Vorteil mit sich. Das VGA-Signal ist ein recht hochwertiges analoges Videosignal und deshalb lassen sich auch andere Videoformate als das eher simple Composite einspeisen.

YUV-Kabelpeitsche

YUV-Kabelpeitsche

Die Rede ist von Component oder auch YUV, wo das Videosignal sich nicht durch ein einziges Kabel quälen muss, sondern auf drei Cinchleitungen aufgeteilt wird. Wenn man einen Fernseher mit Komponentenanschluss hat, sollte man sich deshalb für das höherwertige Format entscheiden und zur YUV-Kabelpeitsche greifen. Natürlich braucht man auch noch ein YUV-Cinchkabel als Bindeglied zwischen Adapterkabel und Fernseher.

A propos Komponente: Wenn man einen TV-Out-Anschluss am Laptop hat, dann ist es gar nicht mal so ungewöhnlich, wenn es kein Standard-S-Video mit vier Pins ist, sondern einer mit sieben Polen. Dies ist eine leistungsfähigere Variante des regulären S-Video, zu der es leider an praktisch keinem Fernseher das passende Gegenstück gibt. Das macht aber gar nichts, denn wir bieten auch hierfür ein Kabel an, um einen siebenpoligen S-Video-Ausgang an einen YUV-Eingang anzuschließen. Dies ist dann auch gleich der große Vorteil der sieben Pins, denn mit einem vierpoligen S-Video ist Komponentenvideo gar nicht erst möglich.

Jetzt fehlt nur noch die bittere Pille zum Schluss, denn ich habe bis jetzt den ungünstigsten aller denkbaren Fälle verschwiegen. Was gibt es für Möglichkeiten, wenn mein Computer auschließlich über einen VGA-Ausgang verfügt und zwar über einen reinen VGA-Ausgang, in den keine TV-Out-Signale eingespeist werden? Hier klafft denn auch eine Lücke in unserem Sortiment und wir können noch nichts dafür anbieten. Ein reines VGA-Signal muss mit einem Signalwandler in ein TV-tauliches Format gewandelt werden, ich nutze privat dieses Modell von Manhattan, um meinen eeePC 901 bei Bedarf an den Fernseher anzuschließen. Unsere oben beschriebenen Kabel helfen bei einem reinen VGA-Signal nicht weiter, denn natürlich enthalten die Kabel keinen Wandler. Sie können nur ein vorhandenes Signal abgreifen und wenn dieses Signal fehlt, greifen beide Kabel ins Leere.

Filed under Video
Mrz 18, 2010

SATA-Adapter nur zur Verlängerung?

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Ich habe mich mal wieder auf die sonntägliche Suche nach neuen und interessanten Artikeln begeben, vor allem nach Laufwerksadaptern. Dabei bin ich auf diese SATA-Platine gestoßen, über deren Zweck ich noch rätsele.

SATA-Adapter

SATA-Adapter

Die Platine hat auf der einen Seite einen männlichen 7+15-poligen SATA-Strom- und Datenanschluss und auf der anderen Seite das weiblich Gegenstück.

Eigentlich kann er nur zur Verlängerung gedacht sein. Man steckt ihn auf kleine Festplatten und SSD, die ansonsten so tief im Laufwerksschacht versinken würden, dass sie von den Kabeln nicht mehr zu erreichen wären.

Das ist im Moment der einzige Zweck, den ich erkennen kann. Oder habe ich etwas übersehen?

Filed under Laufwerksadapter
Mrz 7, 2010

Altes Notebook aufrüsten mit SSD

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1,8-Zoll-Adapter

1,8-Zoll-Adapter

Manchmal hat man ja alte Hardware, die einfach noch zu schade ist, um sie aufs Altenteil zu schicken. So zum Beispiel ein altes Notebook ohne SATA: Es mag nicht mehr das schnellste sein und man wird auch keinen Gigahertz-Boliden mehr aus ihm machen können, aber als mobiler Begleiter für unterwegs kann es durchaus noch seinen Dienst verrichten.

Die Mobilität lässt sich natürlich durch den Einsatz von energiesparenden Komponenten deutlich erhöhen. Einer der effektivsten Maßnahmen ist der Austausch einer lärm- und hitzeproduzierenden Festplatte durch eine kühle und lautlose SSD. Wo bei einer Festplatte noch permament Scheiben rotierten und dabei Hitze und Lärm produzierten sowie Strom fraßen, kehrt mit einer SSD aus Flash-Speicher eine himmlische Ruhe ein. Nichts rotiert mehr und erhitzt sich, stattdessen bliebt das Notebook kühl und leise.

Vor wenigen Monaten waren SSD noch überaus teuer, aber inzwischen ist Bewegung in den Markt gekommen. Deutsche Zubehörmarken wie Hama oder auch bislang wenig bekannte Hersteller aus Fernost wie Kingspec oder Photo Fast bieten preiswerte 1,8-Zoll-IDE-SSD mit 16, 32 und 64 GByte Kapazität an.

Diese SSD haben meistens den 50-poligen IDE-Anschluss, der auch als embedded ATA bekannt ist und mechanisch identisch mit der Schnittstelle von CompactFlash-Speicherkarten ist. Mit unserem Adapter kann man die SSD dann ganz einfach anstelle der alten 2,5-Zoll-Festplatte in das Notebookfach legen und an den Controller anstecken.

Filed under Laufwerksadapter
Mrz 4, 2010

Nokia, BlackBerry und die Unterschiede der 2,5-mm-Klinke

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2,5-mm-Klinkenadapter

2,5-mm-Klinkenadapter

Einer unserer Dauerbrenner ist das Adapterkabel von 2,5-mm auf 3,5-mm-Klinke. Zwar gibt es diesen Adapter auch in einer Kompaktvariante ohne Kabel, doch viele Kunden bevorzugen das Kabel wegen seiner Flexibilität.

Inzwischen setzt sich ja, zu unserem Leidwesen, aber zur Freude aller Kunden, der Standard-Klinkenstecker mit 3,5-mm bei den meisten Handyherstellern durch. Die kleinere 2,5-mm-Variante wurde aber über viele Jahre hinweg in kleinen MP3-Playern sowie Handys und Smartphones verbaut. Vor allem Nokia und BlackBerry taten sich hier besonders hervor.

Zunächst ein wenig Grundwissen zum Klinkenstecker. Es gibt ihn drei Größen: Der größte misst 6,35-mm und ist eher an der heimischen Hifi-Anlage und im professionellen Bereich zu finden. Der 3,5-mm-Stecker ist die gängigste Größe für Kopfhörer und Computer. Als kleinste Größe gibt es dann noch die besagte 2,5-mm-Klinke.

Für alle drei Größen gibt es Unterschiede in der Anzahl der Pole. Die simpelste Version ist jeweils der zweipolige Mono-Stecker, den man daran erkennt, dass er nur einen Ring um den Stecker hat. Die Ringe um den Stecker sind Isolatoren und trennen die Pole voneinander. Ein Stecker mit einem Isolator hat also zwei Pole.

Die geläufigsten Klinkenstecker sind die Stereo-Stecker, die man an den zwei Ringen erkennt. Ein Stereo-Stecker hat drei Pole: linker Kanal, rechter Kanal und Masse.

Schließlich gibt es noch vierpolige Stecker mit drei Ringen. Der vierte Kontakt ist hier für unterschiedliche Zusatzfunktionen gedacht. So übertragen manche Camcorder über einen vierpoligen Klinkenstecker Audio- und Videosignale, vergleichbar mit rot-weiß-gelbem AV-Cinch. Recht bekannt ist auch der 3,5-mm-Klinkenanschluss des iPod Shuffle, der den vierten Pol für die USB-Verbindung nutzt.

Und natürlich sind da noch die Handys mit einer vierpoligen 2,5-mm-Klinkenbuchse für das Headset, vor allem Nokia und BlackBerry. Hier liegt auf dem vierten Kontakt natürlich das Mikrofonsignal an.

Was passiert aber nun, wenn man an sein Telefon mit 2,5-mm-Klinke einen vernünftigen Kopfhörer mit 3,5-mm-Stereo-Stecker anschließen will? Hier unterscheiden sich Nokia und BlackBerry plötzlich ganz gewaltig voneinander. Nokia ist kein Problem: Hier liegt standardkonform der linke Kanal an der Spitze an und der rechte Kanal direkt darüber. Schließt man nun einen Kopfhörer oder einen Adapter mit dreipoligem Stereostecker an, so bemerkt ein Nokia-Handy das, aktiviert den Headsetanschluss, verwendet aber weiterhin das eigene Mikrofon. Die Verwendung eigener Kopfhörer ist also bei Nokia mit einen billigen Adapter wie unserem ohne Probleme möglich.

Und Blackberry? Diese Forumsdiskussion deutet auf erhebliche Schwierigkeiten hin. Wenn man unseren Adapter an einen Blackberry ansteckt, hat man damit leider keinen Erfolg. Blackberry liefert natürlich gerne einen funktionierenden Adapter, der allerdings ein wenig teurer ist. Und das ist nicht nur der übliche Aufpreis für ein Originalprodukt, denn der Blackberry-Adapter unterscheidet sich tatsächlich auch technisch von unserem Modell.

Denn Research in Motion hat recht kundenunfreundlich die Kontakte der Klinkenbuchse vertauscht und das Mikrofonsignal an die Steckerspitze verlegt. Mit einem Standardstecker erhält man nichts als eine hoffnungslos verpolte Kollision der Kontakte. Wer an seinen BlackBerry gewöhnliche Kopfhörer anschließen möchte, muss also wohl oder übel den originalen RIM-Adapter kaufen oder sich im Eigenbau etwas zurechtlöten.

Ich vermag keine technischen Gründe für diese Polvertauschung zu sehen, nur betriebswirtschaftliche. Wenn es doch technische Gründe geben sollte, bin ich aber gerne bereit, meine Meinung zu revidieren.

Filed under Handy
Feb 24, 2010

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