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amazon-Rezension: HDMI-Adapter am Mac mini und es kommt kein Ton

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DVI-/HDMI-Adapter

DVI-/HDMI-Adapter

Am Wochenende stöber ich ja ganz gerne durch unsere adaptare-Markenprodukte bei amazon und schaue nach, ob es neue Rezensionen gibt. Zu den vorhanden Rezensionen können ja auch Kommentare hinterlassen werden und so entsteht manchmal eine lebhafte Diskussion. So ist es unter anderem bei unserem Adapter mit DVI-I-Stecker und HDMI-Kupplung.

Auf amazon hat dieser Artikel ein ausgesprochen gutes Bewertungsprofil, das lediglich von einer einzigen schlechten Bewertung getrübt wird. Der Käufer schreibt:

vom Mac-Mini zum Fernseher überträgt der Adapter leider nur das Bild- und nicht das Tonsignal. Schade eigentlich, jetzt stehen neben meinem Fernseher noch zwei Boxen. Ich gehe davon aus, dass ein Adapter den vollen Umfang der Signale übertragen muss, also auch das Tonsignal. Daher nur einen Stern, denn das Bild ist O.K.

Überlege noch, ob ich das Teil zurückschicke. Für mich erfüllt es meine Erwartungen nicht.

Diese Bewertung lastet dem Adapter etwas an, was der Mac mini zu verantworten hat. DVI ist zuerst einmal ein reines Videosignal, das gar keine Kontakte für eine Audioleitung vorgesehen hat. Es gehört aber heute zum guten Standardrepertoire jedes besseren Grafikchipsatzes, dass Audiosignale über den DVI-Anschluss in einen HDMI-Adapter eingespeist werden. Sobald der angesteckte HDMI-Adapter erkannt wird, holt sich der Grafikchip seine Daten vom Audiochip und leitet sie an die entsprechenden Kontakte der HDMI-Buchse weiter. Dies ist jedoch ein Feature des Grafikchipsatzes und eben nicht des Adapters. Die Adapter sind allesamt komplett identisch verlötet und unterscheiden sich nur äußerlich voneinander sowie hinsichtlich der wertigen oder nicht so wertigen Erscheinung. In dem Punkt schlägt sich unser Modell sehr gut, wie wir den anderen Rezensionen entnehmen.

Das ist jetzt für den enttäuschten Rezensenten eine echte Kröte, die er schlucken muss, aber dennoch bleibt es die Wahrheit: Wenn kein Audiosignal in den HDMI-Adapter eingespeist wird, dann ist dies ein echter Schwachpunkt des Mac mini. Gerade von einem klassischen Wohnzimmer-PC, der sehr oft als Medienzuspieler für den Fernseher eingesetzt wird, wäre diese grundlegende Funktion eigentlich zu erwarten gewesen. Die heutige Generation beherrscht das natürlich und kommt ja auch nicht mehr mit einem DVI-Ausgang daher.

Die Rezension ist auch bereits von mehreren Kommentatoren kritisiert worden. Teilweise sachlich, teilweise überhaupt nicht sachlich weisen die Kritiker darauf hin, dass das Fehlen das Audiosignals nicht unserem Adapter anzulasten ist.

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Sep 3, 2011

Demnächst auch bei uns: 3-in-1-Adapter für Mini-DisplayPort

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Warum man als Onlinehändler Twitter nutzen sollte? Sicherlich nicht, um stumpf seine Follower mit Werbung und Angeboten dichtzuballern, denn dann werden sie in Scharen davonlaufen. Kommunikation per Twitter funktioniert eben nicht nach dem althergebrachten Sender-Empfänger-Modell, sondern findet im Idealfall in beide Richtungen statt.

Gestern abend wurden wir durch diesen Tweet von drallex auf eine Produktneuheit aufmerksam gemacht, von der wir noch gar nichts wussten, die aber zwingend in unser Angebot gehört. Es ist ein Multifunktionsadapter für den Mini-DisplayPort, der an den Seiten seiner weißen Box gleich drei verschiedene Videoausgänge aufweisen kann.

Seite a: DVI-Anschluss

Seite a: DVI-Anschluss

Seite b: DisplayPort-Anschluss

Seite b: DisplayPort-Anschluss

Seite c: HDMI-Anschluss

Seite c: HDMI-Anschluss

Denn in diesem 3-in-1-Adapter wurden gleich alle drei digitalen Standard-Anschlüsse vereint: DVI, HDMI und DisplayPort.

Wir nehmen dabei durchaus eine Kannibalisierung innerhalb unseres Stammsortiments in Kauf, denn durch diesen Alleskönner bekommen unsere drei Einzeladapter (für HDMI, DVI, DP) mächtig Konkurrenz. Aber das ertragen wir im Sinne der Kundenzufriedenheit gerne, denn wer trägt schon freiwillig drei separate Adapter mit sich herum.

Und der vermutlich immer noch wichtigste MDP-Adapter – nämlich der für VGA – wird ja weiterhin benötigt, denn dem 3-in-1-Modell fehlt leider eine VGA-Buchse oben auf dem Kästchen. Es ist zwar nett gemeint, sich auf die Digitalanschlüsse zu beschränken, aber wer an Universitäten unterwegs ist, benötigt für einen Vortrag fast immer einen VGA-Adapter, um das Macbook mit dem staatseigenen Beamer zu verbinden. In großen Hörsälen, wo der Beamer schon mal 50 Meter entfernt vom Rednerpult steht, steht man üblicherweise sogar vor fünf BNC-Kupplungen, denn nur hiermit lässt sich das analoge Signal halbwegs verlustfrei über eine solche Entfernung hinweg übertragen. Und solange Universitäten kein Geld in digitale Videosysteme investieren, brauchen wir uns auch keine Sorgen zu machen, dass VGA-Adapter aussterben könnten.

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Jul 31, 2010

DMS-59-Adapter: Jetzt lieferbar

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Am 09. Mai hatten wir ja hier unsere jüngste Angebotserweiterung vorgestellt, die unter der Marke adaptare laufen wird: Günstige, aber qualitativ hochwertige Y-Kabel für Grafikkarten mit DMS-59-Anschluss.

Seit gestern sind die insgesamt drei Adapterkabel nun lieferbar.

Y-Kabel 2-mal DVI

Y-Kabel 2-mal DVI

Das erste Y-Kabel hat einen DMS-59-Stecker und zwei DVI-I-Kupplungen. Mit diesem Kabel können zwei DVI-Monitore an einen Computer mit DMS-59-Ausgang angeschlossen werden. Wie bei DMS-59 üblich, erkennt die Grafikkarte diese zwei Bildschirme als zwei separate Monitore, die jeder für sich getrennt angesteuert werden können.

Das zweite Y-Kabel ermöglicht es, zwei analoge VGA-Monitore an eine DMS-59-Karte anzuschließen. Ähnlich wie DVI-I ist DMS-59 ein gemischter Anschluss, der sowohl digitale als auch analoge Signale enthält. Die zwei Monitoranschlüsse, aus denen sich DMS-59 zusammensetzt, können also entweder als DVI- oder VGA-Ausgang herausgeführt werden.

Y-Kabel auf 2-mal VGA

Y-Kabel 2-mal VGA

Y-Kabel DVI + VGA

Y-Kabel DVI + VGA

Das logische dritte Kabel in dieser Reihe ist demnach ein Y-Kabel mit einem DVI- und einem VGA-Anschluss, mit dem ein digitaler und ein analoger Bildschirm angeschlossen werden können.

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Mai 27, 2010

Wovon Adapterhändler träumen: Radeon HD 5870 Eyefinity 6

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Adapter zwischen Computer und Monitor sind ein fester Bestandteil unserer Produktpalette. Solange es noch analoge Monitore gibt, werden DVI-VGA-Adapter gebraucht. Eine Schnittstellengeneration weiter hat dann die neue Grafikkarte einen DisplayPort-Ausgang, während der Monitor noch nicht so aktuell ist, wodurch Adapter von DisplayPort auf DVI notwendig wird. Wenn man das MacBook mit seinen proprietären Videoausgängen Mini- und Micro-DVI sowie aktuell Mini-DisplayPort außer Acht lässt, gibt es jedoch für alle Videoschnittstellen auch die passenden Monitore, die sich ohne Adapter anschließen lassen.

Radion HD 5870

Radion HD 5870

Doch auch dies lässt sich ändern, und zwar mit der Radion HD 5870 Eyefinity 6. Dieser  Grafikkartenbolide steuert sage und schreibe bis zu sechs Monitore an. Damit sich überhaupt sechs Anschlüsse auf der begrenzten Fläche eines Slotblechs unterbringen lassen, kommt hierfür der bislang nur von Apple verwendete Mini-DisplayPort zum Einsatz.

Mangels Monitoren mit diesem Anschluss müssen also in jedem Fall Adapter verwendet werden. Wenn tatsächlich das Maximum von sechs Bildschirmen zum Einsatz kommt, bedeutet dies sechs Adapterkabel, wie auf dem Foto links. Der Traum eines jedes Adapter- und Kabelverkäufers wird wahr.

Es müssten natürlich nicht unbedingt sechs Adapter auf den großen DisplayPort sein, denn es lassen sich auch HDMI-, DVI- oder sogar VGA-Monitore anschließen. Zum Lieferumfang gehören Adapter auf alle Formate. Jedoch dürfen es nur maximal zwei Bildschirme sein, die nicht über den großen DisplayPort angesteuert werden. Die Kombinationsmöglichkeiten sind eine überaus komplizierte Angelegenheit und werden in der c’t 12/2010 ab Seite 112 ausführlich beschrieben.

Der c’t-Bericht befasst sich sehr gründlich mit dieser Karte, weswegen an dieser Stelle für weitere Infomationen auf ihn verwiesen sei. Im Interesse aller Kollegen ergeht das Plädoyer an die Industrie, noch viel mehr Grafikkarten zu entwickeln, an denen sechs oder mehr Adapterkabel angeschlossen werden können oder müssen.  Abschließend noch der Hinweis, dass wir Adapter von Mini-DisplayPort auf den großen DisplayPort eingekauft haben, deren Eintreffen wir in der Woche nach Pfingsten erwarten.

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Mai 23, 2010

Demnächst neu bei uns: Günstige DMS-59-Adapter

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Letzte Woche bekamen wir eine äußerst interessante Anfrage herein, denn ein potentieller Kunde war auf der Suche nach Y-Kabeln für Grafikkarten mit LFH-60-Anschluss. Diese Abkürzung war uns zwar schon ein paarmal über den Weg gelaufen, aber dennoch nicht unbedingt geläufig. Diese Unwissenheit wurde dann aber binnen kurzer Zeit beseitigt und wir werden erneut einige sehr vielversprechende Adapterkabel importieren.

Die erste Unklarheit betrifft den Namen dieses Anschlusses und ließ sich schnell klären. Der 60-polige LFH-60-Anschluss wurde vom 59-poligen DMS-59 abgelöst und zur Unterscheidung der beiden Ausgänge wurde beim DMS-59 ein Pin ausgelassen. Ein DMS-59-Stecker ist demnach abwärtskompatibel, wogegen sich aber ein LFH-60-Stecker aufgrund des einen zusätzlichen Pins nicht an eine DMS-59-Buchse anschließen lässt.

DMS-59-Grafikkarte

DMS-59-Grafikkarte

Ein DMS-59-Anschluss sieht wie eine DVI-Buchse aus, nur mit bedeutend mehr Pins, nämlich beeindruckenden vier Reihen mit jeweils 15 Kontakten. Denn es sind tatsächlich zwei DVI-Ausgänge, die aus Platzgründen zu einem Anschluss zusammengefasst werden. Eine detaillierte Beschreibung mit Pinbelegung gibt es bei Dell.

Der DMS-59-Anschluss wird natürlich nur im professionellen Bereich wie beispielsweise leistungs- und grafikintensiven Workstations eingesetzt. Keiner der großen Hersteller von Komplettsysteme oder Grafikkarten wird auf die Idee kommen, auch nur eines seiner Produkte für Heimanwender mit diesem Videoausgang zu versehen, denn der Supportaufwand würde ins Unermessliche wachsen, wenn unbedarfte PC-Käufer auf einmal ihre neue Hardware auspackten und sodann feststellten, dass ihr Monitor und die Grafikkarte überhaupt nicht zusammenpassen.

Denn bevor man einen oder mehrere Monitore anschließen kann, müssen natürlich zunächst die beiden Anschlüsse, die im DMS-59-Ausgang zusammengefasst sind, voneinander getrennt werden.

DMS-59-Y-Kabel

DMS-59-Y-Kabel

Hierfür wird ein solches Y-Kabel benötigt, das die beiden Monitoranschlüsse physisch voneinander trennt und an gängigere Videoformate wie DVI weiterleitet.

Optisch sieht eine solche Verkabelung derjenigen frappierend ähnlich, die mit einem VGA-Verteilerkabel hergestellt wird, aber dieser Eindruck täuscht gewaltig. Das VGA-Kabel verteilt als dumme Mehrfachsteckdose lediglich das gleiche Signal an zwei Empfänger, während bei einem DMS-59-Y-Kabel tatsächlich zwei richtige DVI-Anschlüsse existieren, die der Computer auch erkennt und jeweils separat voneinander ansteuert.

Eine Suche nach DMS-59-Adaptern ergibt überwiegend Originalkabel von HP für knapp unter 20 Euro. Wir werden sehr bald funktionsgleiche Kabel unserer Marke adaptare vorstellen und zum halben Preis anbieten.

Insgesamt werden wir sogar drei unterschiedliche Kabel anbieten, denn DMS-59 fasst zwei DVI-I-Anschlüsse zusammen, das heißt, zwei DVI-Anschlüsse, die analoge und digitale Signale enthalten. Somit besteht für beide Anschlüsse die Möglichkeit, sie entweder als DVI- oder VGA-Ausgang zur Verfügung zu stellen. Unsere drei Kabelvarianten sind also:

  1. DMS-59 auf 2-mal DVI
  2. DMS-59 auf 2-mal VGA
  3. DMS-59 auf 1-mal DVI + 1-mal VGA

Vermutlich Ende Mai gibt es alle drei Kabel in unserem Shop.

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Mai 9, 2010

Wie schließe ich einen Computer an den Fernseher an?

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Es ist an der Zeit, ein kleines How-To zu einer Frage zu verfassen, mit der viele Kunden an uns herantreten. Früher, zu seligen C64-Zeiten, war es ja noch ganz einfach, einen Fernseher als Monitor zu verwenden und heute, im Zeitalter der digitalen Anschlüsse, kehren wir zu dieser Unkompliziertheit zurück. Doch dazwischen liegen leider zwei analoge Jahrzehnte, in denen es eine Wissenschaft für sich war, das Computerbild auf den Fernseher zu bringen. Hier sind wir auch schon bei der grundsätzlichen Frage, die sich heutzutage stellt: Digital oder Analog?

Digital

Im einfachsten aller denkbaren Fälle haben sowohl Computer als auch Fernseher einen HDMI-Anschluss. Hier nimmt man ein HDMI-Kabel, verbindet die beiden miteinander und schon werden Bild und Ton in hervorragender, weil digitaler Qualität übertragen.

Nur geringfügig schwieriger wird es, wenn der Computer nur einen DVI-Anschluss hat, denn DVI ist ebenfalls digital und kann problemlos per Adapter in HDMI umgewandelt werden. Dies ist aber nur eine der denkbaren Möglichkeiten.

  1. Direktverbindung ohne Adapter: Es gibt Kabel mit einem DVI- und einem HDMI-Stecker, mit denen man beide Anschlüsse ganz ohne Adapter verbinden kann.
  2. DVI-Kabel mit Adapter: Wenn man ein DVI-Kabel hat, kann man es verwenden und per Adapter an die HDMI-Buchse des Fernsehers anschließen.
  3. Soll es ein HDMI-Kabel sein, dann bekommt man auch das mit einem Adapter an den DVI-Ausgang des Computers angeschlosen. Manche Grafikkarten sind sogar in der Lage, sich mit der Soundkarte zu verbinden und den Ton an den HDMI-Anschluss des Adapters weiterzuleiten. Wenn der Ton ausbleibt, obwohl der Grafikchipsatz dies kann, dann fehlt meistens das interne Digital-Audiokabel zwischen Sound- und Grafikkarte.

DVI wird inzwischen von DisplayPort abgelöst, aber auch hiermit gibt es keine Probleme, denn auch an einen DisplayPort-Ausgang kann man mit einem Adapter ein HDMI-Kabel anschließen.

Insgesamt ist die Verbindung von Computer und Fernseher also sehr einfach, wenn beide Geräte über digitale Anschlüsse verfügen. Mit dieser Unkompliziertheit ist es leider vorbei, wenn analoge Anschlüsse ins Spiel kommen.

Analog

Das Grundproblem im analogen Bereich besteht darin, dass VGA und Fernsehen so rein gar nicht zusammenpassen. Es sind vollkommen unterschiedliche Signale und ein Fernsehern nimmt VGA einfach nicht an. Zwar gab es vereinzelt TV-Geräte mit VGA-Eingang, aber die sind wirklich sehr selten gewesen.

Aber fangen wir mit den weniger komplizierten analogen Konstellationen an. Früher gab es Grafikkarten mit TV-Out-Funktion und daran, dass dies ein Zusatzmerkmal gehobener Karten war, erkennt man schon das eingangs erwähnt Grundproblem. Das TV-Out-Signal wurde entweder per S-Video- oder gelbem Composite-Cinch-Ausgang realisiert und die Verbindung zum Fernseher lässt sich in diesen Fällen entsprechend per S-Video-Kabel oder Cinchkabel herstellen.

Wenn auf der einen Seite der eine Anschluss existiert und auf der anderen Seite der andere, so haben wir auch hierfür eine Lösung in Form eines Videokabels mit Cinch- und S-Video-Stecker. Außerdem gibt es auch noch eine ganze Reihe von Adaptern zwischen den beiden Steckertypen.

Ein TV-Out wird nicht immer in Form eines separaten S-Video- oder Cinch-Anschlusses zur Verfügung gestellt. Manche Grafikkarten- oder Notebookhersteller entscheiden sich aus Platzmangel dafür, das TV-Out-Signal in den VGA-Ausgang einzuspeisen. In diesem Fall benötigt man eine sogenannte Kabelpeitsche, um das fernsehtaugliche Videosignal aus dem VGA-Signal herauszufiltern. Der Vorteil hierbei liegt darin, dass man die Wahl zwischen einem S-Video- und einenm Composite-Anschluss hat.

Kabelpeitsche

Kabelpeitsche

Hat man einen Computer mit kombiniertem VGA- und TV-Out-Signal, so bringt das einen weiteren Vorteil mit sich. Das VGA-Signal ist ein recht hochwertiges analoges Videosignal und deshalb lassen sich auch andere Videoformate als das eher simple Composite einspeisen.

YUV-Kabelpeitsche

YUV-Kabelpeitsche

Die Rede ist von Component oder auch YUV, wo das Videosignal sich nicht durch ein einziges Kabel quälen muss, sondern auf drei Cinchleitungen aufgeteilt wird. Wenn man einen Fernseher mit Komponentenanschluss hat, sollte man sich deshalb für das höherwertige Format entscheiden und zur YUV-Kabelpeitsche greifen. Natürlich braucht man auch noch ein YUV-Cinchkabel als Bindeglied zwischen Adapterkabel und Fernseher.

A propos Komponente: Wenn man einen TV-Out-Anschluss am Laptop hat, dann ist es gar nicht mal so ungewöhnlich, wenn es kein Standard-S-Video mit vier Pins ist, sondern einer mit sieben Polen. Dies ist eine leistungsfähigere Variante des regulären S-Video, zu der es leider an praktisch keinem Fernseher das passende Gegenstück gibt. Das macht aber gar nichts, denn wir bieten auch hierfür ein Kabel an, um einen siebenpoligen S-Video-Ausgang an einen YUV-Eingang anzuschließen. Dies ist dann auch gleich der große Vorteil der sieben Pins, denn mit einem vierpoligen S-Video ist Komponentenvideo gar nicht erst möglich.

Jetzt fehlt nur noch die bittere Pille zum Schluss, denn ich habe bis jetzt den ungünstigsten aller denkbaren Fälle verschwiegen. Was gibt es für Möglichkeiten, wenn mein Computer auschließlich über einen VGA-Ausgang verfügt und zwar über einen reinen VGA-Ausgang, in den keine TV-Out-Signale eingespeist werden? Hier klafft denn auch eine Lücke in unserem Sortiment und wir können noch nichts dafür anbieten. Ein reines VGA-Signal muss mit einem Signalwandler in ein TV-tauliches Format gewandelt werden, ich nutze privat dieses Modell von Manhattan, um meinen eeePC 901 bei Bedarf an den Fernseher anzuschließen. Unsere oben beschriebenen Kabel helfen bei einem reinen VGA-Signal nicht weiter, denn natürlich enthalten die Kabel keinen Wandler. Sie können nur ein vorhandenes Signal abgreifen und wenn dieses Signal fehlt, greifen beide Kabel ins Leere.

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Mrz 18, 2010

Eine Adapterkette, die ins Leere führt: Von HDMI über DVI nach VGA

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Gestern ging eine Bestellung bei uns ein, bei der ich befürchte, dass der Kunde etwas plant, was nicht funktionieren wird. Vielleicht täusche ich mich ja und er plant nicht die Schaltung von zwei Adaptern in Reihe.

HDMI-DVI-Adapter

HDMI-DVI-Adapter

DVI-VGA-Adapter

DVI-VGA-Adapter

Der Einsatz von zwei Adaptern nacheinander ist nicht prinzipiell verkehrt, aber in diesem konkreten Fall würde es nicht gehen. Meine Befürchtung geht dahin, dass hier zuerst von einer HDMI- auf eine DVI-I-Buchse adaptiert werden sollen und dann in einem zweiten Schritt von DVI-I auf VGA. Das passt natürlich rein von den Steckern her alles perfekt zusammen, jedoch wird die Signalkette an einer entscheidenden Stelle unterbrochen.

Diese entscheidende Stelle ist die DVI-Verbindung. Zwar ist der Gedanke korrekt, dass der richtige DVI-Typ für den Übergang zu VGA DVI-I ist, da hier auch analoge Signale enthalten sind. Bei dem Adapter von HDMI auf DVI-I liegen aber keine analogen Signale an. Ohne eine elektronische Wandlung, die dieser simple Adapter natürlich nicht leistet, kann aus einem rein digitalen HDMI-Signal lediglich ein ebenfalls rein digitales DVI-D-Signal erzeugt werden. An den vier analogen DVI-Pins über und unter dem langen Pin liegen also keine Signale an. Die entsprechenden Pins des DVI-/VGA-Adapters, die genau diese analogen Signale benötigen, um sie an die VGA-Buchse weiterzuleiten, würden also ins Leere greifen, wenn man die beiden Adapter in Reihe schaltet.

Verkaufen wir da also ein Artikel der Marke Nepper, Schlepper, Bauernfänger? Nein, natürlich nicht. Man stelle sich folgende Situation vor: Ein DVI-I-Kabel, also ein DVI-Kabel mit der vollen Belegung aller 24+5 Steckerpins, soll an eine HDMI-Buchse angeschlossen werden. Wenn jetzt nur ein technisch einwandfreier Adapter von HDMI auf eine DVI-D-Buchse zur Hand ist, steht man vor einem ganz simplen mechanischen Problem, denn die vier analogen Pins verhindern, dass man das Kabel an den Adapter anschließen kann. Und genau hier kommt unser Adapter ins Spiel und macht den Weg frei für den vollbelegten Stecker.

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Feb 15, 2010

Neues vom mini-DisplayPort

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Beim Durchstöbern der neuen c’t (Ausgabe 24 S. 70 ff.) stieß ich auf den Testbericht der neuen iMacs und des Mac mini. Der 27-Zoll-iMac hat einen mini-DisplayPort-Anschluss, der sowohl als Aus- wie auch als Eingang fungiert. Der mini-DisplayPort hat nun auch vorgestern seine Weihen als VESA-Standard erhalten (siehe hier).

Natürlich ist es verlockend, den großen iMac mit seinem brillianten 27-Zoll-Display als Bildschirm zu nutzen. Der einzige Eingang ist jedoch ebenjener mini-DisplayPort, was natürlich die Zahl der anschließbaren Geräte arg verkleinert. Die c’t-Tester haben ein DVI-Kabel an beiden Enden mit einem mini-DisplayPort-Adapter ausgestattet, hatten damit aber keinen Erfolg. Der iMac scheint ein ‘echtes’ DisplayPort-Signal zu erwarten. Zwar schreibt die c’t nichts von einem Versuch mit einem umgerüsteten HDMI-Kabel, aber da Apple nicht einmal  einen eigenen mini-DisplayPort-/HDMI-Adapter anbietet, ist ein Erfolg am iMac ebenso unwahrscheinlich wie mit DVI.

Apple bietet für €29,95 ein mini-DisplayPort-Kabel an, mit denen man den den iMac als externen Monitor für aktuelle Macbooks nutzen kann. Doch auch dies ändert nichts daran, dass der iMac nur andere Macs als Videoquelle akzeptiert.

Hieran können wir vermutlich etwas ändern, da unser chinesischer Lieferant Adapter von mini-DisplayPort auf den normalen ‘großen’ DisplayPort anbietet. Die DisplayPort-Signale müsste der iMac akzeptieren und mit folgender Verkabelung wäre er vermutlich austricksbar: DisplayPort-Ausgang mit DisplayPort-Kabel und am anderen Ende dann der Adapter auf mini-DisplayPort zum Verbinden mit dem iMac. Apple bietet übrigens keinen mini-DisplayPort-/DisplayPort-Adapter an.

Fazit: Es müsste uns möglich sein, dafür zu sorgen, dass man den 27-Zoll-iMac als Bildschirm für Notebooks und PCs nutzt, auch wenn letztere nicht von Apple stammen. Voraussetzung hierfür ist ein DisplayPort-Ausgang.

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Nov 12, 2009

DVI-D/VGA-Adapter: Er funktioniert immer seltener

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Leider scheint allmählich der Produktlebenszyklus unseres DVI-D/VGA-Adapters seinem Ende entgegen zu gehen. Eigentlich hätte es diesen Adapter ja nie geben dürfen: Das D in DVI-D steht für digital. DVI-D ist als die rein digitale Variante von DVI konzipiert. Im Unterschied zu DVI-I, das auf den vier Zusatzpins ober- und unterhalb des langen Stegs die analogen Signale ausgibt, sollte es bei DVI-D nichts analoges geben.

Dennoch hat dieser Adapter fast immer funktioniert und VGA-Monitor ließen sich an DVI-D-Ausgänge anschließen. Da dieser Adapter erkennbar keinen Digital-/Analog-Wandler enthält, stellt sich die Frage: Wie kann das sein?

Unsere Erklärung ist rein hypothetisch, aber dennoch die einzig mögliche: Die meisten DVI-D-Ausgänge verletzen die Spezifikation und enthalten sehr wohl analoge Signale. Diese liegen dann nicht an den vier DVI-I-Pins an, sondern an einer anderen Stelle. Bei 25 vorhandenen Pins bietet sich ja genügend Auswahl. Wenn man zum Beispiel den Ausgang nur als Single-Link konzipiert, bleiben sechs Pins ungenutzt. Und so kann auch ein Adapter mit DVI-D-Stecker analoge Signale abgreifen und an die VGA-Buchse weiterleiten.

Unsere These wird dadurch gestützt, dass, wie eingangs erwähnt, der Adapter an neueren Grafikkarten immer seltener funktioniert. Offenbar passen sich die Grafikkartenhersteller an das Verschwinden alter rein analoger Monitore an sowie an moderne Displays mit hoher Auflösung. Anstelle der Unterstützung alter Bildschirme erfolgt ein Schwenk hin zu Auflösungen wie 2048 x 1536, für deren Ausgabe Dual-Link erforderlich ist.

Somit wird von jüngeren Grafikkarten die DVI-Spezifikation eingehalten: Ein VGA-Monitor lässt sich per Adapter nur an einen DVI-I-Ausgang anschließen. Was wie DVI-D aussieht, ist im Gegensatz zu älteren Karten inzwischen meistens tatsächlich rein digital.

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Sep 23, 2009

Internes Digital-Audiokabel

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Manchmal hängen wichtige Funktionen eines PCs von ganz kleinen Kabeln ab: so auch die Soundausgabe über HDMI. Wenn Sie einen HDMI-Ausgang an Ihrem Rechner vorfinden, gibt es keine Probleme damit. Die Sache gestaltet sich aber schon schwieriger, wenn Sie einen HDMI-Adapter auf einen DVI-Ausgang aufsetzen. Meistens kommt dann nur ein Bildsignal heraus. Logisch, werden Sie sagen, DVI ist halt nur eine reine Videoschnittstelle, wo soll denn der Ton auch herkommen.

Dem ist aber ganz und gar nicht so. Viele Grafikkarten ohne HDMI können sehr wohl über einen Adapter auch Töne von sich geben. Alles, was hierfür nötig ist, ist ein simples Kabel von der Soundkarte oder dem Mainboard zur Grafikkarte zu verlegen. Schauen Sie sich einfach mal Ihre Grafikkarte etwas genauer an: Wenn Sie einen kleinen 2- oder 3-poligen Anschluss für den Soundeingang finden und auf Ihrer Soundkarte oder dem Mainboard ein entsprechendes Gegenstück vorhanden ist, können Sie ganz leicht per Kabel und Adapter einen HDMI-Ausgang nachrüsten, der Bild und Ton ausgibt.

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Aug 8, 2009

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