Eigentlich dachte ich ja, dass der momentane Zustand, der seit der Einführung der neuen Ebay-Kaufabwicklung zum 01. Juli anhält, irgendwann einmal abgestellt wird. Dem war leider nicht so und deshalb wird es nach über vier Monaten jetzt Zeit, ihn zu erklären.
Bis zum 30. Juni gab es ja eine simple Arbeitsteilung zwischen Afterbuy und Ebay. Nachdem der Kunde gekauft hatte, wurde er in jedem Fall von Ebay auf die Seiten von Afterbuy geführt, um dort dann die Rechnungs- und Lieferanschrift anzugeben sowie die Zahlungs- und Lieferart auszuwählen. Dieses Verfahren war erprobt und funktionierte reibungslos.
Seit dem 01. Juli aber fordert Ebay, dass die gesamte Kaufabwicklung innerhalb von Ebay stattzufinden hat. Afterbuys Rolle beschränkt sich jetzt darauf, Ebay auf eine Abfrage hin mitzuteilen, welche Zahlungs- und Liefermethoden für den jeweiligen Kauf angeboten werden. Dieses Verfahren funktioniert auch nach über vier Monaten nur sehr leidlich.
Ein vollkommen ungelöstet Problem ist dabei die Zahlung per Nachnahme. Wer bei uns im eigenen Shop kauft, bekommt nach wie vor die Zahlung per Nachnahme angeboten. Der Aufpreis hierfür beläuft sich auf 5€, was ziemlich genau unseren tatsächlichen Mehrkosten entspricht. Diese 5€ – und das ist der entscheidende Punkt – sind in Afterbuy keine Versandkosten, sondern ein Zahlartenaufschlag.
Und genau hier liegt auch schon das ungelöste Problem, denn Ebay kennt keinen Zahlartenaufschlag. Würden wir weiterhin für Ebay-Käufe die Nachnahmezahlung anbieten, wären wir rein technisch nicht mehr in der Lage, den Kunden während der Kaufabwicklung den Aufpreis zu präsentieren. Da wir nicht vorhaben, die 5€ sozusagen als kleine Überraschung erst an der Haustür verlangen zu lassen, verzichten wir bei Ebay-Käufen lieber ganz auf diese Zahlart.
Ob dieses Problem irgendwann einmal behoben wird? Wir hätten nicht erwartet, dass es nach über vier Monaten immer noch existiert.


