adaptare Blog

Kabel, Adapter und der Onlinehandel an und für sich

RSS Feed

Tag Archives: Festplatte

Also darum verkaufen wir soviele USB-Doppelkupplungen

2 Comments

Ganz vorne in unseren Verkaufszahlen liegt ja die USB-Doppelkupplung, also der Adapter mit zwei Kupplungen Typ A. Manchmal fragt man sich ja schon, warum das so ist. Gibt es dermaßen viele Leute, die zwei USB-Kabel verbinden wollen? Natürlich auch das, aber es lassen sich noch viele andere Dinge damit machen.

Innenleben der Chinaplatte

Innenleben der Chinaplatte

So wie bei diesem Meisterwerk, das es auf einem Chinesenmarkt im fernen Sibirien als externe 500GB-Festplatte zu kaufen gab. Beim Öffnen das Gehäuses gab sich die 500-GB-Platte als 128-MB-Stick zu erkennen, der mit zwei Muttern fixiert war. Bei der Verbindung zum USB-Anschluss kam dann unsere altbekannte Doppelkupplung zum Einsatz, deren einer Anschluss aus dem Gehäuse herausgeführt war.

Hier hätte man bereits stutzig werden müssen, denn hat irgendjemand schon einmal eine externe Festplatte mit einem USB-Anschluss Typ A gesehen? Ich kenne ausschließlich Mini- oder Micro-USB bei kleineren Formaten sowie den großen Typ B bei 3,5-Zoll-Laufwerken. Daher mein Verbesserungsvorschlag an die chinesischen Trickser: Entweder nehmt Ihr den Adapter mit B-Kuppplung und A-Kupplung und führt den B-Anschluss nach außen oder Ihr baut endlich den Adapter mit Mini-USB-Kupplung und großer USB-Kupplung, denn den gibt es zu meinem großen Erstaunen immer noch nicht.

Die ganze Geschichte gibt es übrigens hier zu lesen.

Filed under USB
Apr 8, 2011

Cable Select: Der Schlüssel, mit dem IDE-Festplatten vom SATA-Controller erkannt werden

3 Comments
IDE-SATA-Adapter

IDE-SATA-Adapter

In den letzten Wochen des alten Jahres bereitet uns unser Adapter mit der Artikelnr. 46500 ein paar Magenschmerzen, denn relativ vielen Kunden gelang es nicht mehr, ihre IDE-Laufwerke vom SATA-Controller erkannt zu bekommen. Zwar war dieser Adapter schon immer nicht so ganz pflegeleicht, doch war bisher immer darauf Verlass, das technisch versierte Bastler es am Ende noch immer irgendwie hinkriegten und der Festplattenumbau doch noch zum Erfolg führte. Doch diese Gewissheit bröckelte zuletzt und äußerte sich auch in einer hohen Retourenquote für diesen Artikel. Zeit also für uns, sich einmal näher mit diesem vergleichsweise komplexen Adapter zu befassen, denn welcher Händler zuckt schon gerne mit den Schultern und ist zufrieden damit, dem Kunden antworten zu müssen: Tja, ist halt so, das klappt eben oft nicht und wir haben auch keine Ahnung, woran es liegt.

Da wir diesen Artikel selbst importieren, können wir nicht einfach bei einem deutschen Großhändler auf den Tisch hauen. Das ist dann leider der Nachteil beim Direktimport: Man steht komplett selbst für die Ware gerade, von der Funktionstüchtigkeit bis hin zur fachgerechten Entsorgung nach dem Elektrogesetz. Somit haben wir also ein paar Festplatten von alten IDE-System hinein in neue SATA-PCs wandern lassen und zusätzlich wurden noch Foren auf der Suche nach Erfahrungsberichten mit diesem und ähnlichen Adaptern durchforstet. Und es scheint nun tatsächlich so zu sein, dass wir hinterher eine Aussage treffen können, die sowohl empirisch belastbar belegt ist, als auch von der technischen Seite her betrachtet einen Sinn ergibt.

Damit eine IDE-Festplatte erfolgreich erkannt wird, ist es erforderlich, sie weder als Master oder Slave zu jumpern, sondern sie stattdessen in den Cable Select-Modus zu versetzen. Dies funktioniert mit einem Jumper, der mit CS oder CSEL beschriftet ist und sich meistens im gleichen Jumperblock befindet wie die weitsaus bekannteren Master-/Slave-Jumper.

Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber in den alten IDE-Tagen hat der Cable-Select-Jumper für mich nie eine Rolle gespielt. An jedem IDE-Port gab es einen Master und manchmal auch noch einen Slave, aber die Funktion der anderen Jumper hätte ich nicht erlären können.

Cable Select bedeutet also ungefähr, dass die Zuweisung der Master- und Slave-Eigenschaften nicht manuell vorgenommen wird, sondern automatisch geschieht. Eigentliche eine praktische Sache, doch warum habe ich das früher nie genutzt? Ich nehme an, dass es nicht wirklich zuverlässig funktioniert hat.

Soll nun aber das PATA-Laufwerk als SATA-Gerät eingesetzt werden, ist Cable Select jedoch der einzig gangbare Weg. Der SATA-Controller kann ja mit der Festplatte gar nichts anfangen, wenn Sie auf Master oder Slave konfiguriert ist. Damit die beiden nun zusammenfinden, muss die Festplatte in den Cable-Select-Modus versetzt werden, damit der Adapter ins Spiel kommen und die Festplatten konfigurieren kann. Die Festplatte aber lässt sich nur von außen konfigurieren, wenn zuvor Cable Select aktiviert wurde. Ohne diesen Modus aber wartet sie stur auf ein Signal an den Master oder Slave, das jedoch nie kommen wird, weil sie eben nicht an einen IDE-Controller angeschlossen ist.

Soweit die vermutlich extrem vereinfachte Erklärung. Wenn jemand eine technisch fundiertere Analyse beisteuern kann, dann immer rein damit in die Kommentare, denn uns ist schon bewusst, dass wir dieses Thema nur ganz leicht an der Oberfläche angekratzt haben.

Filed under Laufwerksadapter
Jan 1, 2011

PCIe-Mini-Adapter im Einsatz: 60 GB Hitachi-ZIF-Festplatte im eee PC 901

1 Comment
PCIe-Mini-Adapter für ZIF-Festplatte

PCIe-Mini-Adapter für ZIF-Festplatte

Mich hat endlich mal wieder das Bastelfieber gepackt und ich wollte meinem 2 Jahre alten eee PC 901 einerseits ein neues Betriebssytem in Form von ubuntu 10.10 Netbook Remix verpassen und andererseits auch mehr Speicherplatz. Die ständigen Meldungen von Windows XP, dass mal wieder kein freier Speicherplatz zur Verfügung stünde, haben irgendwann nur noch genervt.

Der 901 ist bekanntlich der eee PC, der zwei SSD mit 4 und 8 GB als PCIe-Mini-Card besitzt. Dies ist ein etwas exotischer Anschluss für Massenspeicher, aber wir haben dennoch hierfür gleich 4 Adapter im Angebot.

Ich habe micht dafür entschieden, dem 901 eine 1,8-Zoll-IDE-Festplatte einzupflanzen. Eine schnelle CompactFlash-Karte wäre auch eine Option gewesen, während SATA wiederum etwas Lötarbeit erfordert hätte, wovor ich dann doch zurückgeschreckt bin.

Bei ebay bekommt man für knapp über 30€ gebrauchte und getestete 60 GB-Platten bei gewerblichen Händlern und damit mit Gewährleistung und Widerrufsrecht. Ich vermute einfach mal, dass die große Menge gebrauchter 1,8-Zoll-Laufwerke aus ausgeschlachteten iPods stammt. Auf jeden Fall ist die Auswahl an günstigen Gebraucht-Laufwerken ziemlich groß.

ZIF-Festplatte an PCIe-Mini-Adapter

ZIF-Festplatte an PCIe-Mini-Adapter

Meine Auswahl fiel auf ein 60-GB-Modell aus der Travelstar-Reihe von Hitachi. Auf dem Foto links ist es bereits mit unserem ZIF-Adapter verbunden, der für die Kompatibilität mit der PCIe-Mini-Schnittstelle des 901 sorgt.

Das Schöne am 901 ist ja, dass er unverkennbar für die 1,8-Zoll-Platte konzipiert ist, die er dann doch nicht bekommen hat. Unter der Bodenklappe befindet sich exakt der Platz, den ein Laufwerk dieser Größe benötigt, wenn auch nicht für jede Höhe. Und links neben der 8-GB-SSD sind auch noch die Lötpunkte für den ZIF-Sockel vorhanden, den einige frühe Modelle des 901 noch gehabt haben sollen. Ich hätte auch einfach einen ZIF-Sockel an dieser Stelle anlöten können, habe dann aber doch die idiotensichere Methode mit unserem Adapter vorgezogen.

Das passt.

Das passt.

Im Prinzip wäre der Tausch eine schnelle Angelegenheit gewesen: Bodenklappe auf, 8-GB-SSD raus, Adapter rein, den mit der Festplatte verbinden und Klappe wieder zu. Soweit die Theorie, die ich auch umgesetzt habe, aber: Das BIOS erkannte lediglich die verbliebene Master-SSD mit 4 GB, obwohl die Hitachi-Platte hörbar anlief. Ein kurzer Test mit unserem USB-Adapter ergab, dass die Platte völlig intakt ist und so musste der Fehler irgendwo am Controller oder Adapter liegen.

Letzterer hat einen Master-Slave-Schalter und ich tippte darauf, dass der wohl falsch beschriftet sei und beide Laufwerke der Master sein wollten. Doch ein Umlegen des Schalters änderte: gar nichts.

Also Google angeworfen und in irgendeinem Forum, ich weiß nicht mehr wo, schrieb jemand, dass sich unser Adapter in keiner der beiden Schalterstellungen mit der originalen 4-GB-SSD verträgt. So etwas hatte ich auch schon vermutet, da ein Booten von Letzterer komischerweise auch nicht mehr ging, obwohl die Hitachi-Platte offiziell ja gar nicht vorhanden war. In meinem 901 war also kein Platz für beide Laufwerke und die Master-SSD musste ebenfalls raus.

Doch dazu musste ich sie erst einmal finden. Im Gegensatz zur Slave-SSD ist die Master-SSD nicht einfach bequem über die Bodenklappe zugänglich. Also musste die Tastatur raus, die Gehäuseoberseite runter, das WLAN-Model ebenfalls raus und noch immer war keine SSD zu sehen. Schließlich fand ich sie: ganz vorne rechts auf der Mainboard-Unterseite.

Die Platte im BIOS

Die Platte im BIOS

Dann alles wieder zusammengesetzt und alle Schrauben an ihren Platz und mit großer Spannung der erste Probelauf. Und siehe da: Es klappte auf Anhieb. Das BIOS des 901 vermeldete die Hitachi-Festplatte als Secondary Master.

Der einzige Schönheitsfehler ist die Dicke der Festplatte. Vielleicht hätte ich besser ein Modell mit nur 5 mm Höhe nehmen sollen anstatt mit 8 mm, denn durch den Adapter, der zum Teil unter der Platte liegt, steht sie in der linken Hälfte ziemlich hoch und leider auch so hoch, dass der Gehäusedeckel gerade eben so noch zugeht. Der Spalt zwischen Deckel und Gehäuse ist jedoch für meinen Geschmack viel zu breit. Wäre der 901 ein Auto, würde dieser Umbau mit Sicherheit keinen TÜV-Segen bekommen und die ABE wäre erloschen.

Das passt nicht.

Das passt nicht.

In diesem Zustand können leider Dinge ins Innere gelagen, die dort nicht hingehören und die abschirmende Wirkung des Gehäuses ist mit Sicherheit auch nicht mehr gegeben. Aber da ich in naher Zukunft keine Reise plane, auf die der 901 mich sonst begleitet, lasse ich es erst einmal so.

Außerdem habe ich während meiner Suche nach der Lösung des Master-Slave-Problems auch gelesen, dass es eine modifizierte Bodenklappe für eee PC 901 mit Festplatte geben soll. Sofern das stimmt, ist sie natürlich praktisch bereits bestellt und bei mir eingebaut.

Nun fehlte nur noch das neue Betriebssystem, das bereits auf dem USB-Stick auf seinen Einsatz wartete. Und dieser Bildschirm aus dem ubuntu-Setup war gewissermaßen die Belohnung für die mühevolle Fummelarbeit.

ubuntu meldet: 60 GB.

ubuntu meldet: 60 GB.

Filed under Laufwerksadapter
Okt 13, 2010

Wie bekomme ich eine 2,5-Zoll-IDE-Festplatte an einen SATA-Controller

0 Comments

Wenn wir feststellen, dass Kunden ein Problem haben, für das es bislang noch keine Lösung zu kaufen gibt, dann lassen wir auch gerne etwas Eigenes fertigen. Das jüngste Beispiel hierfür ist das Y-Stromkabel für Grafikkarten, mit dem sich ein sechspoliger PCIe-Stromstecker aufteilen lässt, um Hochleistungsgrafikkarten mit 6+6-, 6+8- oder 8+8-poligem Anschluss zu versorgen.

Ein internes Stromkabel ist ein relativ simpler Gegenstand, der sich ohne nennenswerte Probleme von Deutschland aus in chinesischen Fabriken herstellen lässt. Bei komplexeren Dingen wie Laufwerksadaptern hingegen sieht das schon ein wenig anders aus. Als deren Importeur sollte man besser eine eigene Vertretung in Hongkong betreiben, um die Produktion überwachen zu können.

In den letzten Wochen erreichte uns mehrmals die Anfrage nach einem Adapter, mit dem sich eine 2,5-Zoll-IDE-Festplatte als SATA-Laufwerk anschließen lässt. Dies ist eine der wenigen Laufwerk-/Controller-Konstellationen, für die es noch keinen Adapter gibt. Leider erfordert ein entsprechender Adapter aber auch eine Entwicklungsarbeit, für deren Komplexität wir uns nicht groß genug fühlen.

Doch dies ist auch gar nicht notwendig. Während wir ansonsten eher von Adapterketten abraten, können in diesem Fall bedenkenlos zwei Adapter hintereinandergeschaltet werden.

IDE-/SATA-Adapter

IDE-/SATA-Adapter

Als erstes müssen wir die Konvertierung von SATA zu IDE vornehmen. Hierfür gibt es einen Adapter, der mit einem Chipsatz von Sunplus ausgestattet ist und auf die IDE-Schnittstelle eines 3,5-Zoll-Laufwerks aufgesteckt wird. Daran, dass dieser Adapter eine eigene Stromversorgung durch das Netzteil benötigt, lässt sich erkennen, dass hier nicht nur Leiterbahnen und Kontakte miteinander verbunden werden, sondern eine aktive Signalwandlung stattfindet.

Für den Einsatz mit einer 2,5-Zoll-Festplatte hat der Adapter natürlich einen gravierenden Nachteil: auf der Rückseite finden wir einen weiblichen 40-poligen 3,5-Zoll-Anschluss, genau wie der auf einem IDE-Kabel. Doch nun kommt uns zugute, dass der Adapter von 3,5 auf 2,5 Zoll ein dermaßen simples Stück Technik ist, dass wir ihn problemlos direkt hinter dem ersten Adapter einsetzen können, ohne dass sich die beiden in die Quere kämen.

2,5-Zoll-IDE-Adapter

2,5-Zoll-IDE-Adapter

Denn beim 2,5-Zoll-IDE-Adapter arbeitet keinerlei aufwendige Elektronik. Hier sind lediglich die 40 Pins der großen Pfostenleiste 1:1 mit den 40 Datenpins der kleinen Schnittstelle verbunden. Dazu werden noch die Strompole eines Molexsteckers auf die vier Stromkontakte geleitet, die den 2,5-Zoll-Anschluss komplettieren.

Wenn wir nun also die männliche 3,5-Zoll-Leiste auf das weibliche Gegenstück des IDE-/SATA-Adapter stecken und einen weiteren freien Stromanschluss am Netzteil finden, ist auch schondie Verbindung zwischen SATA-Controller und weiblichem 2,5-Zoll-IDE-Anschluss hergestellt. Wir können nun unsere Festplatte anschließen und – sie wird erkannt und funktioniert.

Filed under Laufwerksadapter
Jun 17, 2010

Problematisch: SATA-Festplatte in IDE-Dreambox DM 600 PVR

0 Comments

Heute habe ich ein längeres Telefonat mit einem Kunden geführt, der unseren SATA-Adapter für 2,5-Zoll-IDE-Controller gekauft hatte.

SATA-Adapter

SATA-Adapter

Der Adapter ist typischerweise dazu gedacht, eine SATA-Festplatte in einen älteren IDE-Laptop einzubauen. Dieser Kunde jedoch plant etwas anderes und möchte einen Receiver der Dreambox-Reihe mit einer SATA-Platte aufrüsten. Ich habe leider vergessen, das genaue Modell zu erfragen, aber es kann sich nur um die DM 600 PVR handeln, denn es ist das einzige Modell mit 2,5-Zoll-IDE-Anschluss.

Leider hat der Kunde bisher keinen Erfolg, denn die Festplatte läuft zwar an, doch die Dreambox erkennt sie nicht. Wir haben die Befürchtung, dass hier das gleiche Phänomen auftritt, das wir bereits in günstigen IDE-NAS-Systemen beobachten mussten: Das System läuft hier unter einem radikal abgespeckten Mini-Linux, das nur die nötigsten Treiber mitbringt und folglich keine SATA-Laufwerke erkennt. SATA ist nicht vorgesehen und wird  deshalb auch nicht unterstützt.

Im Fall der Dreambox würde dies produktpolitisch auch einen Sinn ergeben, denn SATA-Festplatten bleiben den Spitzenmodellen DM 8000 HD PVR sowie DM 800 HD PVR vorbehalten. Es kann also durchaus sein, dass die SATA-Unterstützung aus der Firmware für die 600er-Reihe herausgehalten und auch niemals per Update nachgeliefert wird.

Doch dies ist spure Spekulation und deshalb lautet unsere Frage: Kennt sich jemand mit der Dreambox aus und kann uns und vor allem unserem Kunden weiterhelfen?

Filed under Laufwerksadapter
Jun 17, 2010

Freier Zugriff auf iPod-Festplatten?

1 Comment

Ich sollte zunächst einmal vorwegschieben, was dieser Beitrag nicht sein soll. Er soll keine Anleitung zum iPod-Hacken sein und auch keine Anleitung zur Umgehung von Kopierschutzvorrichtungen. Stattdessen möchte ich nur ein technisches Gedankenexperiment durchführen und über mögliche Einsatzmöglichkeiten eines unser Laufwerksadapter spekulieren. Ob die Realität mit meinen Spekulationen übereinstimmt, vermag ich nicht zu sagen.

Denn da niemand im Hause adaptare einen iPod oder ein iPhone besitzt, können wir unser Gedankenexperiment im Moment nicht in die Tat umsetzen. Ich selbst hatte immer MP3-Player und habe heute ein Android-Telefon, die ich an den Computer anschließe und auf deren Speicher ich dann über den Explorer zugreifen kann. Mir war und ist ein uneingeschränkter Zugriff auf sämtliche Mediendateien des mobilen Gerätes wichtig und aus diesem Grund meide ich iPod und iPhone. Mir gefällt es einfach nicht, dass ich iTunes als den Torwächter zu meinen Inhalten akzeptieren müsste.

1,8-Zoll-USB-Adapter

1,8-Zoll-USB-Adapter

Denn genau diese totale Kontrolle durch iTunes ist es ja auch, die viele Besitzer eines Apple-Gerätes eher widerwillig hinnehmen. Es wäre doch schön, die Musiksammlung des iPods auf die Festplatte übertragen zu können, doch dies verbietet iTunes rigoros.

Wenn ich hingegen meinen alten TrekStor-MP3-Player oder mein neues Motorola Milestone mit einem USB-Kabel an den PC anschließe, dann bindet Windows diese Geräte als Wechseldatenträger ein und weist ihnen einen Laufwerksbuchstaben zu. Aus Sicht des Betriebssystems besteht somit kein Unterschied zwischen MP3-Player und Telefon einerseits und einer externen USB-Festplatte oder einem USB-Stick anderseits. Der Flashspeicher der mobilen Geräte verhält sich wie ein externes Speichermedium, denn man kann auf ihm uneingeschränkt löschen, kopieren, verschieben oder umbenennen. Diese Freiheit bietet Apple hingegen nicht.

Woran es also fehlt, ist ein ungehinderter Zugang zur iPod-Festplatte. Wenn man sich dazu durchringen kann, den iPod aufzuschrauben und die Festplatte auszubauen, könnte dieser ungehinderte Zugang mit unserem USB-Adapter für 1,8-Zoll-IDE-Festplatten hergestellt werden. Dieser Adapter verfügt auf der einen Seite über beide IDE-Schnittstellen, mit denen 1,8-Zoll-Laufwerke angesprochen werden, also die 50-polige Pfostenleiste sowie den ZIF-Sockel, der in vielen iPod-Modellen der verschiedenen Generationen verwendet wurde und wird. Auf der einen Seite hat der Adapter eine Mini-USB-Buchse. Die iPod-Festplatte lässt sich also mit dem Adapter und einem Mini-USB-Kabel wie eine ganz gewöhnliche externe USB-Festplatte an den Computer anschließen.

An diesem Punkt ist mein Gedankenexperiment auch schon erfolgreich beendet, denn nun hätten wir freien Zugriff auf die iPod-Festplatte. Sie wäre mit diesem Adapter als externes Laufwerk verfügbar und ihr Inhalt könnte  auf die Festplatte des PCs kopiert oder verschoben werden, genau wie die Dateien auf einem USB-Stick.

Leider fehlt uns, wie bereits erwähnt, der geeignete iPod, mit dem wir das Experiment durchführen könnten. Wer es selbst probieren möchte, findet hier unseren USB-Adapter. Und wer sich verpflichtet, uns vom Ausgang des Versuchs zu berichten, dem räumen wir auch gerne einen Rabatt auf den Kaufpreis ein.

Filed under Apple, Laufwerksadapter
Mai 19, 2010

SATA-/IDE-Adapter: Erfolg mit 1TB-Platte in PC und Xbox

0 Comments

Wir haben mehrere Adapter im Programm, mit denen man SATA-Laufwerke an einen IDE-Controller anschließen kann. Wenn man einen grundlegenderen Umbau des Systems vornehmen möchte, gibt es diesen Adapter, der direkt auf das Mainboard aufgesteckt wird und SATA-Kabel zum Anschließen der Laufwerke erfordert. Wer hingegen nicht zu SATA-Kabeln wechseln und vielleicht nur eine einzige SATA-Festplatte einsetzen möchte, kann auch gerne die alten IDE-Kabel behalten und dafür lieber zu diesem Adapter greifen.

SATA-Adapter

SATA-Adapter

Dieser SATA-Adapter wird direkt auf die SATA-Schnittstelle des Laufwerks gesteckt und stellt dadurch den gewohnten IDE-Anschluss mit 40-poliger 3,5-Zoll-Pfostenleiste und 4-poligem Molex-Stromstecker zur Verfügung. Mit diesem Adapter können also die anderen IDE-Laufwerke erhalten bleiben, wenn man dem System etwa nur mit einer schnellen modernen SATA-Platte Beine machen will.

Diese Woche erreichte uns die Rückmeldung eines zufriedenen Käufers dieses Adapters, der ihn in zwei ziemlich unterschiedlichen System eingesetzt hat. Zuerst in einem alten IDE-PC:

1000gb sata hdd in altem pc von 1999 wunderbar, klappt, volle 1000gb und vorhandene daten wurden auch erkannt.

An dieser Rückmeldungen war nicht in erster Linie erfreulich, dass die Platte erkannt wird, denn dazu ist der Adapter schließlich da, sondern dass das volle Terrabyte Laufwerkskapazität nutzbar ist. Hierfür hätten wir vorher mangels eines selbst durchgeführten Tests nicht unbedingt die Hand ins Feuer gelegt, dann es ist keinesfalls garantiert, dass ein über 10 Jahre alter IDE-Controller mit einer Kapazität umgehen kann, die zum Zeitpunkt seiner Herstellung noch astronomisch hoch war. Doch in diesem Fall hat es funktioniert und auch mit unserem Adapter war das volle Terrabyte vorhanden und ansprechbar.

Der Kunde hat den Adapter außerdem noch in einem weiteren System eingesetzt, an das wir selbst nicht unbedingt als Einsatzort gedacht hatten, nämlich in einer Xbox.

1000gb sata hdd in xbox1 wird erkannt und es ließ sich auch evo-x 2.7 installieren, also der adapter ist absolut empfehlenswert. ich bedanke mich dachte nur diese infos wären für sie von interesse.

Diese Infos sind für uns in der Tat von großem Interesse. Eine Xbox verfügt über einen IDE-Controller, mit dem das DVD-Laufwerk sowie eine Festplatte mit, je nach Modell, 8 oder 10GB Speicherplatz angesteuert werden. Der Kunde hat diese IDE-Festplatte gegen die 1TB-SATA-Platte ausgetauscht, die mit dem Adapter an den Controller der Xbox angeschlossen wurde. Von diesem Laufwerk aus wurde dann das alternative System Evo-x im BIOS der Xbox installiert. Auch dies funktionierte problemlos und es wäre sicherlich auch möglich, die Festplatte dauerhaft in der Xbox zu belassen.

Diese beiden erfolgreichen Einsätze unseres Adapters freuen uns sehr, denn bei recht komplexen Artikeln wie IDE- und SATA-Adaptern gibt es so viele mögliche Problemquellen wie es Laufwerk-/Controller-Konstellationen gibt. Manche Adapter bereiten uns dabei wahre Magenschmerzen, während wiederum andere Adapter äußerst unauffällig und zuverlässig ihre Arbeit verrichten. Inzwischen stellen wir fest, dass dieser SATA-/IDE-Adapter zur zweiten Kategorie gehört.

Filed under Laufwerksadapter
Mai 13, 2010

Kann das funktionieren? SATA-Festplatte im Amiga

3 Comments

Wir haben momentan drei verschiedene Adapter im Angebot, mit denen man eine SATA-Festplatte an einen 2,5-Zoll-IDE-Controller anschließt. Bei diesem Modell ist der Verwendungszweck klar, denn er ist für den Einsatz in IDE-Laptops vorgesehen.

SATA-Adapter

SATA-Adapter

Etwas weniger eindeutig ist da schon der Einsatzbereich der anderen beiden Ausführungen dieses Adapters, denn es gibt ihn mit aufrechtstehender männlicher 44-pin-IDE-Schnittstelle sowie mit weiblichem IDE-Anschluss.

Beide Adapter kann man nicht so einfach in den Festplattenschacht eines IDE-Laptops einschieben und somit stellt sich die Frage nach alternativen Einsatzmöglichkeiten.

Wenn von 44-poligem 2,5-Zoll-IDE die Rede ist, denke ich sofort an den Amiga, denn der Amiga 1200, um ein Beispiel zu nennen, hat eine 44-polige männliche IDE-Pfostenleiste auf dem Mainboard. Rein mechanisch wäre es also kein Problem, mit diesen Adaptern eine SATA-Festplatte im Amiga anzuschließen. Dies geht entweder mit einem 44-poligen IDE-Kabel und dem Adapter mit männlichem Anschluss oder auch ganz ohne Kabel, indem man den Adapter mit dem weiblichen Anschluss direkt auf das Mainboard steckt.

So weit die Theorie, doch die wichtigere Frage lautet wohl: Würde ein Amiga die SATA-Festplatte erkennen? Die Hardware passt, aber kann die Software mithalten? Leider haben wir keinen Amiga im Haus, um es einfach mal selbst auszuprobieren.

Deshalb spendieren wir gerne einen oder auch beide SATA-Adapter an einen Amiga-Besitzer, der den Versuch unternimmt, seinem Amiga mit einer SATA-Festplatte neues Leben einzuhauchen. Die einzige weitere Bedingung lautet natürlich, uns detailliert davon zu berichten.

Filed under Laufwerksadapter
Mai 4, 2010

SATA-Y-Stromkabel: Das geht noch besser

0 Comments

Es gibt einen ganz wesentlichen Unterschied zwischen echten SATA-Stromsteckern und solchen, die per Adapter an einem klassischen Molex-Stecker nachgerüstet werden: Die 3,3V-Spannung, die an einem Molex-Anschluss nicht vorhanden ist und deshalb auch an einem per Adapter geschaffenen SATA-Stecker fehlt.

Die SATA-Spezifikation reserviert die Pins 1-3 des Stromsteckers für 3,3V. Zwar wird diese geringe Spannung bisher aus Rücksicht auf per Adapter hergestellte SATA-Stromanschlüsse noch äußerst selten genutzt, aber dies könnte sich durchaus ändern. Die Verbreitung von SATA-losen Netzteilen wird immer weiter absinken und immer mehr Festplatten- und vor allem SSD-Hersteller werden den Stromverbrauch dadurch senken, dass sie sich mit 3,3V Versorgungsspannung begnügen.

Vor einigen Tagen haben wir bei einem großen deutschen Distributor dieses SATA-Y-Kabel eingekauft, das wir bisher nur bei amazon gelistet haben.

SATA-Y-Kabel

SATA-Y-Kabel

Wie man sieht, verlaufen hier die altbekannten vier Adern in den Farben rot-gelb-schwarz. Die beiden SATA-Stecker entsprechen damit lediglich adaptierten Anschlüssen, nicht aber originär vorhandenen Steckern. Zwar macht das im Moment noch keinen Unterschied, aber dennoch ist es schade, dass bei diesem Y-Kabel ohne Not die 3,3V-Leitung geopfert wird.

Wir finden, dass das nicht sein muss. Zwar gibt es noch keinen Bedarf für die 3,3V-Ader, aber sobald die ersten Laufwerke diesen Bedarf erzeugen, werden wir wohl Y-Kabel fertigen lassen, bei denen eine fünfte, orange Leitung auch die vernachlässigten 3,3V weiterführen.

Filed under PC-Stromkabel
Mai 2, 2010

Marktlücke entdeckt? SATA-Adapter für 1,8-Zoll-IDE

0 Comments

In den vergangenen zwei Wochen erreichten uns mehrere Kundenanfragen nach einem ganz bestimmten Laufwerksadapter, den es offenbar noch nicht gibt: Ein Adapter zum Anschließen von SATA-Festplatten an 1,8-Zoll-IDE-Controller, denn die besagten Kunden würden gerne IDE-Notebooks mit einer modernen SATA-Festplatte aufrüsten.

SATA an 2,5-Zoll-IDE

SATA an 2,5-Zoll-IDE

Dieser Adapter muss also unserem bereits existierenden 2,5-Zoll-IDE-Adapter sehr ähnlich sehen, denn er hat ebenfalls einen 7+15-poligen SATA-Daten- und Stromanschluss, der auf die Festplatte aufgesetzt wird. Der Unterschied liegt natürlich auf der anderen Adapterseite, wo sich anstelle des 44-poligen 2,5-Zoll-Anschluss eine 1,8-Zoll-Schnittstelle befindet. Hier gibt es denn aber auch gleich zwei Versionen, denn für das 1,8-Zoll-Format gibt es die ältere 50-pin-Variante sowie das neuere Format mit ZIF-/LIF-Sockel.

Unser chinesischer Lieferant fühlt sich in der Lage, diesen Adapter herzustellen und fertigt zunächst ein Probeexemplar für uns an, das wir demnächst erhalten und testen werden. Wenn er funktioniert, werden wir größere Stückzahlen ordern, damit ältere Notebook- und Subnotebook-Schätzchen künftig mit einer SATA-Platte ihren zweiten Frühling erleben können.

Filed under Laufwerksadapter
Apr 21, 2010

Informationen

Blog-Kategorien

Artikel nach Monaten

Februar 2012
M D M D F S S
« Jan    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829  

Formspring

  • Newsletter Anmeldung

    Tragen Sie sich hier in unseren Newsletter ein


    powered by CleverReach

  • eKomi