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Wie schließe ich einen Computer an den Fernseher an?

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Es ist an der Zeit, ein kleines How-To zu einer Frage zu verfassen, mit der viele Kunden an uns herantreten. Früher, zu seligen C64-Zeiten, war es ja noch ganz einfach, einen Fernseher als Monitor zu verwenden und heute, im Zeitalter der digitalen Anschlüsse, kehren wir zu dieser Unkompliziertheit zurück. Doch dazwischen liegen leider zwei analoge Jahrzehnte, in denen es eine Wissenschaft für sich war, das Computerbild auf den Fernseher zu bringen. Hier sind wir auch schon bei der grundsätzlichen Frage, die sich heutzutage stellt: Digital oder Analog?

Digital

Im einfachsten aller denkbaren Fälle haben sowohl Computer als auch Fernseher einen HDMI-Anschluss. Hier nimmt man ein HDMI-Kabel, verbindet die beiden miteinander und schon werden Bild und Ton in hervorragender, weil digitaler Qualität übertragen.

Nur geringfügig schwieriger wird es, wenn der Computer nur einen DVI-Anschluss hat, denn DVI ist ebenfalls digital und kann problemlos per Adapter in HDMI umgewandelt werden. Dies ist aber nur eine der denkbaren Möglichkeiten.

  1. Direktverbindung ohne Adapter: Es gibt Kabel mit einem DVI- und einem HDMI-Stecker, mit denen man beide Anschlüsse ganz ohne Adapter verbinden kann.
  2. DVI-Kabel mit Adapter: Wenn man ein DVI-Kabel hat, kann man es verwenden und per Adapter an die HDMI-Buchse des Fernsehers anschließen.
  3. Soll es ein HDMI-Kabel sein, dann bekommt man auch das mit einem Adapter an den DVI-Ausgang des Computers angeschlosen. Manche Grafikkarten sind sogar in der Lage, sich mit der Soundkarte zu verbinden und den Ton an den HDMI-Anschluss des Adapters weiterzuleiten. Wenn der Ton ausbleibt, obwohl der Grafikchipsatz dies kann, dann fehlt meistens das interne Digital-Audiokabel zwischen Sound- und Grafikkarte.

DVI wird inzwischen von DisplayPort abgelöst, aber auch hiermit gibt es keine Probleme, denn auch an einen DisplayPort-Ausgang kann man mit einem Adapter ein HDMI-Kabel anschließen.

Insgesamt ist die Verbindung von Computer und Fernseher also sehr einfach, wenn beide Geräte über digitale Anschlüsse verfügen. Mit dieser Unkompliziertheit ist es leider vorbei, wenn analoge Anschlüsse ins Spiel kommen.

Analog

Das Grundproblem im analogen Bereich besteht darin, dass VGA und Fernsehen so rein gar nicht zusammenpassen. Es sind vollkommen unterschiedliche Signale und ein Fernsehern nimmt VGA einfach nicht an. Zwar gab es vereinzelt TV-Geräte mit VGA-Eingang, aber die sind wirklich sehr selten gewesen.

Aber fangen wir mit den weniger komplizierten analogen Konstellationen an. Früher gab es Grafikkarten mit TV-Out-Funktion und daran, dass dies ein Zusatzmerkmal gehobener Karten war, erkennt man schon das eingangs erwähnt Grundproblem. Das TV-Out-Signal wurde entweder per S-Video- oder gelbem Composite-Cinch-Ausgang realisiert und die Verbindung zum Fernseher lässt sich in diesen Fällen entsprechend per S-Video-Kabel oder Cinchkabel herstellen.

Wenn auf der einen Seite der eine Anschluss existiert und auf der anderen Seite der andere, so haben wir auch hierfür eine Lösung in Form eines Videokabels mit Cinch- und S-Video-Stecker. Außerdem gibt es auch noch eine ganze Reihe von Adaptern zwischen den beiden Steckertypen.

Ein TV-Out wird nicht immer in Form eines separaten S-Video- oder Cinch-Anschlusses zur Verfügung gestellt. Manche Grafikkarten- oder Notebookhersteller entscheiden sich aus Platzmangel dafür, das TV-Out-Signal in den VGA-Ausgang einzuspeisen. In diesem Fall benötigt man eine sogenannte Kabelpeitsche, um das fernsehtaugliche Videosignal aus dem VGA-Signal herauszufiltern. Der Vorteil hierbei liegt darin, dass man die Wahl zwischen einem S-Video- und einenm Composite-Anschluss hat.

Kabelpeitsche

Kabelpeitsche

Hat man einen Computer mit kombiniertem VGA- und TV-Out-Signal, so bringt das einen weiteren Vorteil mit sich. Das VGA-Signal ist ein recht hochwertiges analoges Videosignal und deshalb lassen sich auch andere Videoformate als das eher simple Composite einspeisen.

YUV-Kabelpeitsche

YUV-Kabelpeitsche

Die Rede ist von Component oder auch YUV, wo das Videosignal sich nicht durch ein einziges Kabel quälen muss, sondern auf drei Cinchleitungen aufgeteilt wird. Wenn man einen Fernseher mit Komponentenanschluss hat, sollte man sich deshalb für das höherwertige Format entscheiden und zur YUV-Kabelpeitsche greifen. Natürlich braucht man auch noch ein YUV-Cinchkabel als Bindeglied zwischen Adapterkabel und Fernseher.

A propos Komponente: Wenn man einen TV-Out-Anschluss am Laptop hat, dann ist es gar nicht mal so ungewöhnlich, wenn es kein Standard-S-Video mit vier Pins ist, sondern einer mit sieben Polen. Dies ist eine leistungsfähigere Variante des regulären S-Video, zu der es leider an praktisch keinem Fernseher das passende Gegenstück gibt. Das macht aber gar nichts, denn wir bieten auch hierfür ein Kabel an, um einen siebenpoligen S-Video-Ausgang an einen YUV-Eingang anzuschließen. Dies ist dann auch gleich der große Vorteil der sieben Pins, denn mit einem vierpoligen S-Video ist Komponentenvideo gar nicht erst möglich.

Jetzt fehlt nur noch die bittere Pille zum Schluss, denn ich habe bis jetzt den ungünstigsten aller denkbaren Fälle verschwiegen. Was gibt es für Möglichkeiten, wenn mein Computer auschließlich über einen VGA-Ausgang verfügt und zwar über einen reinen VGA-Ausgang, in den keine TV-Out-Signale eingespeist werden? Hier klafft denn auch eine Lücke in unserem Sortiment und wir können noch nichts dafür anbieten. Ein reines VGA-Signal muss mit einem Signalwandler in ein TV-tauliches Format gewandelt werden, ich nutze privat dieses Modell von Manhattan, um meinen eeePC 901 bei Bedarf an den Fernseher anzuschließen. Unsere oben beschriebenen Kabel helfen bei einem reinen VGA-Signal nicht weiter, denn natürlich enthalten die Kabel keinen Wandler. Sie können nur ein vorhandenes Signal abgreifen und wenn dieses Signal fehlt, greifen beide Kabel ins Leere.

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Mrz 18, 2010

2-in-1-iPod-Kabel: Auch für iPhone 3G geeignet

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2-in-1-iPod-Kabel

2-in-1-iPod-Kabel

Es gibt erfreuliche Neuigkeiten über unser 2-in-1-Kabel zu berichten: Es wird auch vom iPhone 3G akzeptiert.

Dieses Kabel ist eine Kombination von Audio- und USB-Kabel. Man kann es sowohl als USB-Kabel zum Laden des Akkus und zur Datensynchronisation verwenden als auch als Klinkenkabel, um den iPod an den Aux-Eingang eines Autoradios oder einer Hifi-Anlage anzuschließen. Natürlich geht das auch mit einem ordinären Klinkenkabel über den Kopfhöreranschluss, aber die Variante über den Dock Connector ist unempfindlicher gegen Störungen.

Bislang hatten wir dieses Kabel nur für die vor 2008 erschienenen iPod- und iPhone-Generationen ausgewiesen. 2008 hat Apple die Pinbelegung des Dock Connectors geändert und damit praktisch sämtliche preisgünstigen USB- und Audiokabel ausgesperrt. Unser preiswertes aufrollbares USB-Kabel ist ein Beispiel für einen Zubehörartikel, der nur mit älteren iPod-Generationen sowie mit dem ersten iPhone kompatibel ist.

Wir dachten bisher, dass unser 2-in-1-Kabel ebenfalls nur von älteren iPods akzeptiert wird. Doch nun erreicht uns die Rückmeldung eines Kunden, der das Kabel erfolgreich am iPhone 3G eingesetzt hat. Nach dem Anschließen erkennt das iPhone, dass ein Audiokabel angeschlossen wurde und schaltet automatisch in den Flugmodus. Der Flugmodus soll offenbar Störsignale verhindern, indem der Handyempfang deaktiviert wird. Außer der Audiofunktion funktioniert natürlich auch das Laden über USB sowie Datensynchronisation.

Fazit: Wir müssen uns dringend mal ein iPhone oder zumindest einen iPod Touch zulegen, denn bei diesem Kabel wussten wir mangels Möglichkeit zum Testen gar nicht, was es alles kann.

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Mrz 11, 2010

SATA-Adapter nur zur Verlängerung?

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Ich habe mich mal wieder auf die sonntägliche Suche nach neuen und interessanten Artikeln begeben, vor allem nach Laufwerksadaptern. Dabei bin ich auf diese SATA-Platine gestoßen, über deren Zweck ich noch rätsele.

SATA-Adapter

SATA-Adapter

Die Platine hat auf der einen Seite einen männlichen 7+15-poligen SATA-Strom- und Datenanschluss und auf der anderen Seite das weiblich Gegenstück.

Eigentlich kann er nur zur Verlängerung gedacht sein. Man steckt ihn auf kleine Festplatten und SSD, die ansonsten so tief im Laufwerksschacht versinken würden, dass sie von den Kabeln nicht mehr zu erreichen wären.

Das ist im Moment der einzige Zweck, den ich erkennen kann. Oder habe ich etwas übersehen?

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Mrz 7, 2010

iPhone OS 3: Endlich ein kompatibles AV-Kabel

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Mit manchen Dingen hat man schon längst nicht mehr gerechnet, wenn sie endlich da sind. Als am 17. Juni 2009 das iPhone OS 3.0 veröffentlicht wurde, gab es für uns und vor allem für unsere Kunden des iPod-/iPhone-AV-/USB-Kabels ein böses Erwachen, denn Apple hatte rigoros alle AV-Kabel von Fremdherstellern ausgesperrt. Hatte das iPone oder der iPod touch mit der Version 2.2 noch klaglos mit das Kabel akzeptiert, so wurde man nun darüber informiert, dass dieses Zubehör nicht mehr unterstützt wird, so die Fehlermeldung.

AV-/USB-Kabel

AV-/USB-Kabel

Zuerst dachen wir, es könne nur ein Frage von wenigen Wochen sein, bis diese neuerrichtete Sperre überwunden sein wird. Dies war leider ein Irrtum, und es hat bis jetzt gedauert, bis endlich ein AV-und-USB-Kabel entwickelt wurde, das auch von OS3 akzeptiert wird. Vorgestern wurde es uns von unserem chinesischen Lieferanten angeboten.

Der Einkaufspreis dieses Kabels ist recht hoch und und wir werden es, verglichen mit dem alten Kabel, zu einem deutlich höheren Preis anbieten müssen. Da Apple das AV-Kabel aber für €45 verkauft, werden wir diesen Preis auf jeden Fall um mindestens 10€ unterbieten können.

Eine Sache, die wir allerdings noch klären müssen, ist die Kompatibilität mit iPhone OS 3.1.3, der aktuellen Version. Dies ist allerdings ein sehr wichtiger Punkt, denn OS 3.0 dürfte heute nur noch sehr selten anzutreffen sein. Wenn sich aber das herausstellt, was wir vermuten, nämlich das auch iPhone OS 3.1.3 dieses Kabel akzeptiert, können sich schon einmal alle frustrierten OS3-Benutzer auf dieses Kabel freuen.

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Feb 25, 2010

Nokia, BlackBerry und die Unterschiede der 2,5-mm-Klinke

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2,5-mm-Klinkenadapter

2,5-mm-Klinkenadapter

Einer unserer Dauerbrenner ist das Adapterkabel von 2,5-mm auf 3,5-mm-Klinke. Zwar gibt es diesen Adapter auch in einer Kompaktvariante ohne Kabel, doch viele Kunden bevorzugen das Kabel wegen seiner Flexibilität.

Inzwischen setzt sich ja, zu unserem Leidwesen, aber zur Freude aller Kunden, der Standard-Klinkenstecker mit 3,5-mm bei den meisten Handyherstellern durch. Die kleinere 2,5-mm-Variante wurde aber über viele Jahre hinweg in kleinen MP3-Playern sowie Handys und Smartphones verbaut. Vor allem Nokia und BlackBerry taten sich hier besonders hervor.

Zunächst ein wenig Grundwissen zum Klinkenstecker. Es gibt ihn drei Größen: Der größte misst 6,35-mm und ist eher an der heimischen Hifi-Anlage und im professionellen Bereich zu finden. Der 3,5-mm-Stecker ist die gängigste Größe für Kopfhörer und Computer. Als kleinste Größe gibt es dann noch die besagte 2,5-mm-Klinke.

Für alle drei Größen gibt es Unterschiede in der Anzahl der Pole. Die simpelste Version ist jeweils der zweipolige Mono-Stecker, den man daran erkennt, dass er nur einen Ring um den Stecker hat. Die Ringe um den Stecker sind Isolatoren und trennen die Pole voneinander. Ein Stecker mit einem Isolator hat also zwei Pole.

Die geläufigsten Klinkenstecker sind die Stereo-Stecker, die man an den zwei Ringen erkennt. Ein Stereo-Stecker hat drei Pole: linker Kanal, rechter Kanal und Masse.

Schließlich gibt es noch vierpolige Stecker mit drei Ringen. Der vierte Kontakt ist hier für unterschiedliche Zusatzfunktionen gedacht. So übertragen manche Camcorder über einen vierpoligen Klinkenstecker Audio- und Videosignale, vergleichbar mit rot-weiß-gelbem AV-Cinch. Recht bekannt ist auch der 3,5-mm-Klinkenanschluss des iPod Shuffle, der den vierten Pol für die USB-Verbindung nutzt.

Und natürlich sind da noch die Handys mit einer vierpoligen 2,5-mm-Klinkenbuchse für das Headset, vor allem Nokia und BlackBerry. Hier liegt auf dem vierten Kontakt natürlich das Mikrofonsignal an.

Was passiert aber nun, wenn man an sein Telefon mit 2,5-mm-Klinke einen vernünftigen Kopfhörer mit 3,5-mm-Stereo-Stecker anschließen will? Hier unterscheiden sich Nokia und BlackBerry plötzlich ganz gewaltig voneinander. Nokia ist kein Problem: Hier liegt standardkonform der linke Kanal an der Spitze an und der rechte Kanal direkt darüber. Schließt man nun einen Kopfhörer oder einen Adapter mit dreipoligem Stereostecker an, so bemerkt ein Nokia-Handy das, aktiviert den Headsetanschluss, verwendet aber weiterhin das eigene Mikrofon. Die Verwendung eigener Kopfhörer ist also bei Nokia mit einen billigen Adapter wie unserem ohne Probleme möglich.

Und Blackberry? Diese Forumsdiskussion deutet auf erhebliche Schwierigkeiten hin. Wenn man unseren Adapter an einen Blackberry ansteckt, hat man damit leider keinen Erfolg. Blackberry liefert natürlich gerne einen funktionierenden Adapter, der allerdings ein wenig teurer ist. Und das ist nicht nur der übliche Aufpreis für ein Originalprodukt, denn der Blackberry-Adapter unterscheidet sich tatsächlich auch technisch von unserem Modell.

Denn Research in Motion hat recht kundenunfreundlich die Kontakte der Klinkenbuchse vertauscht und das Mikrofonsignal an die Steckerspitze verlegt. Mit einem Standardstecker erhält man nichts als eine hoffnungslos verpolte Kollision der Kontakte. Wer an seinen BlackBerry gewöhnliche Kopfhörer anschließen möchte, muss also wohl oder übel den originalen RIM-Adapter kaufen oder sich im Eigenbau etwas zurechtlöten.

Ich vermag keine technischen Gründe für diese Polvertauschung zu sehen, nur betriebswirtschaftliche. Wenn es doch technische Gründe geben sollte, bin ich aber gerne bereit, meine Meinung zu revidieren.

Filed under Handy
Feb 24, 2010

LCD-TV und Nintendo Wii: 480p-Modus einschalten mit Komponentenkabel

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Nintendo hat es bei der Entwicklung der Wii-Konsole sicherlich nicht primär auf fette Rechenpower abgesehen. Mit einer xbox 360 oder eine PS3 kann die wii es sicherlich nicht in Sachen Grafikqualität aufnehmen und sie will es ja auch gar nicht. Trotzdem kann man ohne viel Aufwand ein qualitativ sehr viel besseres Bild herauskitzeln, und das für wirklich kleines Geld.

wii-Komponenten-AV-Kabel

Wii-Komponenten-AV-Kabel

Component-Eingang

Component-Eingang

Einen entsprechenden Fernseher vorausgesetzt, lässt sich schon durch unser Komponenten-AV-Kabel das Optimum dessen erreichen, was die Wii leisten kann. Die Anforderungenen an den Fernseher bestehen dabei lediglich darin, dass es kein Röhrenmodell sein und er einen Komponenten-Videocinch-Eingang wie den links abgebildeten haben sollte. Es muss kein HDTV-tauglicher Fernseher sein, denn sowohl 1080p als auch 720p liegen jenseits dessen, was die Wii zu leisten vermag. Und einen Komponenten-Eingang ist ein dreifacher Cinch-Anschluss, der immer leicht an der Farbkombination Rot-Grün-Blau zu erkennen ist. Im Gegensatz zum anderen dreifachen Cinch-Anschluss in den Farben Rot-Gelb-Weiß wird bei Komponentenvideo das Video-Signal auf drei separate Kanäle aufgeteilt, während bei AV-Cinch nur die gelbe Leitung das Videosignal transportiert und der rote und weiße Kanal für die Audioübertragung vorgesehen ist. Durch die Aufteilung nur des Videosignals auf drei Leitungen ist Komponentenvideo die qualitativ hochwertigste analoge From der Videoübertragung.

Vermutlich wird die überwiegende Mehrzahl aller Wii-Konsolen an einen solchen Fernseher angeschlossen, der für den 480p-Modus geeignet ist. Dieser Modus stellt das Maximum an Auflösung dar, was die Wii ausgeben kann. Wenn man nun aber das AV-Kabel verwendet, das zum Lieferumfang der Wii gehört, und versucht, die Wii in den 480p-Modus umzuschalten, funktioniert es nicht. Der Grund hierfür ist das AV-Kabel, denn die Auflösung von 480p überfordert die gelbe Composite-Video-Leitung des Kabels, denn sie ist hier ein echter Flaschenhals.

Die Entfernung dieses Flaschenhalses geht ganz einfach mit unserem Komponenten-AV-Kabel. Man muss nur die Bandbreite für das Videosignal von Composite auf Component erweitern, also zusammen mit den zwei Audio-Kanälen ein Kabel mit fünf statt drei Cinchsteckern verwenden. Nun kann in den Einstellungen der Wii auf den 480p-Modus umgeschaltet werden und das Bild der Wii sieht viel besser aus als mit dem Standard-Kabel.

Filed under Konsolen
Feb 15, 2010

Sat-Fensterdurchführungen: Auch für DVB-T-Antennen geeignet

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Es ist zwar gerade absolut nicht das richtige Wetter, um Antennen auf dem Hausdach anzubringen, aber dennoch komme ich heute auf dieses Thema zu sprechen. Eine wirklich praktische Sache snd ja unsere beiden Fensterdurchführungen, die wir sowohl in einer günstigen, etwas dickeren Variante anbieten als auch in der Premium-Ausführung, die dünn wie eine Folie ist. Eine Fensterdurchführung klebt man auf den Fensterrahmen und schließt dann an beiden Enden jeweils ein Antennenkabel an. Da beide Durchführungen sehr flach sind, lässt sich das Fenster natürlich immer noch öffnen und schließen. Auf diese Weise kann man das Signal von einer Außenantenne bequem und ohne Bohren ins Haus befördern. Es ist also nicht notwendig, irgendwelche Löcher in den Fensterrahmen oder gar in die Hauswand zu bohren. Das freut sowohl Eigenheimbesitzer als auch Mieter und Vermieter, denn beim leidigen Dauerkonflikt um das Anbringen von Satellitenschüsseln gibt es zumindest ein Streitthema weniger.

Bei einer Satellitenschüssel gibt es auch keine Probleme beim Anschluss an die Fensterdurchführung, denn hier kommen ausschließlich Koaxialkabel nach der F-Norm zum Einsatz. Da die F-Norm die international gängigste Form für Antennenkabel ist, sind Fensterdurchführungen nur in diesem Format zu kriegen. Wenn man nun aber eine Außenantenne für DVB-T anbringt oder womöglich noch eine gute alte Hausantenne für terrestrisches analoges Fernsehen, passen die Antennenkabel leider nicht an die Anschlüsse der Fensterdurchführung.

F-Adapter

F-Adapter

F-Adapter

F-Adapter

Muss man deswegen also doch zum Bohrer greifen? Nein, natürlich nicht. Koaxialkabel sind grundsätzlich über einfache Adapter miteinander kombinierbar. Es gibt eine unüberschaubare Fülle von Steckverbindern und dementsprechend fast unendlich viele Adapter, von denen ich zwei herausgreifen möchte, weil man mit Ihnen eine Außenantenne mit klassischem deutschen Antennenstecker an eine Fensterdurchführung nach F-Norm anschließen kann. Sie brauchen nur die beiden links abgebildet Adapter, die Sie jeweils an die beiden Enden der Durchführung aufschrauben. Jetzt haben Sie an der einen Seite die Antennenkupplung und an der anderen Seite den Stecker. Prüfen Sie nun, ob das Kabel von der Außenantenne auf einen Stecker oder eine Kupplung endet und kleben Sie die Fensterdurchführung so auf, dass das Gegenstück nach außen zeigt. Jetzt können Sie die Antenne von außen anbringen und das Antennenkabel, dass zum Receiver führen soll, stecken Sie an die Innenseite.

Sie sehen also: Auch wenn es Fensterdürchführungen nur nach F-Norm gibt, können Sie sie dennoch auch für DVB-T nutzen. Eine praktische Alternative zu den Koax-Adaptern sind übrigens Kabel, die an einem Ende einen F-Stecker haben und am anderen Ende einen Antennenstecker wie dieses in 5 Meter Länge. Mit einem solchen Kabel kommen Sie mit weniger oder gar keinen Adaptern aus.

Filed under Sat und Antenne
Feb 10, 2010

iPod- und iPhone-Kabel: Apple sorgt bei uns für Verwirrung

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Es ist wahrlich nicht einfach, zu jedem unserer vielen iPod-Kabel eine definitive Aussage zur Kompatibilität mit manchen iPod- und iPhone-Kabeln abzugeben.

iPod-Klinkenkabel

iPod-Klinkenkabel

iPod-Cinchkabel

iPod-Cinchkabel

Zum Beispiel bei diesen beiden Audiokabeln: Eigentlich gingen wir bislang davon aus, dass der Dock-Connector bei ihnen eine alte Pinbelegung hat, von der sich Apple im Jahr 2008 verabschiedete. Die iPod- und iPhone-Generationen, ab denen diese Kabel nicht mehr unterstützt werden, sind:

  1. iPod classic 120 GB
  2. ipod nano ab 4. Generation
  3. ipod Touch ab 2. Generation
  4. iPhone 3G und 3GS

Kürzlich hat sich ein Kunde bei uns gemeldet, der beide Kabel für seinen iPod nano der 5. Generation gekauft hatte. Erstaunlicherweise wurde nur das Cinchkabel erwartungsgemäß vom iPod abgelehnt. Das Klinkenkabel hingegen funktioniert einwandfrei.

Deshalb unsere Frage an Kunden, die das Klinkenkabel gekauft haben: Mit welchen iPod- und iPhone-Modellen funktioniert das Kabel und mit welchen nicht? Wir würden das Kabel natürlich sehr gerne für neuere Modelle freigeben.

Filed under Apple
Feb 6, 2010

USB-Parallelportkabel: Über Sinn und Unsinn von Treiber-CDs

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Neulich habe ich mich gefragt, wozu überhaupt die Treiber-CDs unserer beiden Adapterkabel von USB auf Parallelport gut sind, denn eigentlich braucht man entweder den Treiber oder das ganze Kabel nicht.

USB-Centronics-Kabel

USB-Centronics-Kabel

USB-DB25-Kabel

USB-DB25-Kabel

Wir haben ja zwei verschiedene Kabel im Sortiment, um alte Drucker und Scanner mit paralleler Schnittstelle per USB anzuschließen: ein Kabel mit Centronics-Stecker und ein anderes Kabel mit 25-poligem D-Sub-Anschluss.

Beide Kabel enthalten im Stecker etwas Elektronik, um den PC einen Parallelport zu simulieren. Nach abgeschlossener Installation findet man in der Systemsteuerung einen virtuellen USB-Drucker-Port. Um diesen einzurichten, ist ein Treiber notwendig. Dieser Treiber wurde von Microsoft erstmals mit einem der Service-Packs für Windows XP ausgeliefert und ist seitdem fester Windows-Bestandteil. Die Installation dieser Kabel ist denkbar einfach: Nach dem Anstecken vollzieht Windows alle notwendigen Schritte von selbst.

Das bedeutet aber andererseits, dass nur unter Windows ME, 98, 95 oder sogar noch früher einer der Treiber von der beiliegenden CD benötigt wird. Aber ein Computer, auf dem ein dermaßen altes Windows läuft, hat normalerweise doch noch eine echte parallele Schnittstelle namens LPT. Deshalb frage ich mich: Benötigt irgendjemand die Treiber von der CD, weil er die Kabel an einem Computer mit Windows 98 ohne Parallelport benutzt?

Und falls jemand nun meint, wozu überhaupt das Kabel, wo doch ein neuer Drucker so günstig ist: Im adaptare-Lager verrichtet ein HP LaserJet 6L seinen Dienst, der im Sommer 2010 seinen 13ten Geburtstag feiert. Ein wahres Denkmal von einem Drucker, das immer noch druckt wie am ersten Tag. Unkaputtbar und gebaut für die Ewigkeit! Dieses Schätzchen war uns einen Printserver wert, der sowohl über WLAN als auch über eine parallele Schnittstelle verfügt.

Filed under USB
Feb 4, 2010

DiiVA: Besser als HDMI?

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Es scheint ja so, als wäre HDMI der unangefochtene Allzweckanschluss für digitales Audio und Video, doch das muss nicht unbedingt so bleiben:  Aus Asien kommt ein Konkurrent namens DiiVA (Digital Interface for Video and Audio).

DiiVA-Logo

DiiVA-Logo

Offenbar kann DiiVA alles, was HDMI in der Version 1.4 beherrscht und noch mehr. Ethernet, also die große Innovation von HDMI 1.4, ist für DiiVA selbstverständlich, denn DiiVA basiert auf Ethernet. Eine DiiVA-Verkabelung lässt sich mit einem CAT6-Patchkabel und Adaptern auf den 13-poligen DiiVA-Stecker herstellen.

Im Vergleich zu HDMI kann DiiVA zwei große Vorteile aufweisen:

  1. Größere Kabellänge: Während HDMI nur mit sehr dicken Kabeln Distanzen von mehr als 10 Meter überbrückt, verspricht DiiVA 25 Meter ohne Qualitätsverlust.
  2. Kabelketten: DiiVA-Kabel sind als Patchkabel sowieso günstiger, aber hinzu kommt noch die Möglichkeit der Kettenbildung. Wer zum Beispiel drei Geräte an seinen Fernseher anschließt, braucht mit HDMI drei Eingänge und drei Kabel. DiiVA-Geräte haben Ein- und Ausgänge und bilden damit eine Kette, die bis zum Endgerät reicht.

Fazit: Extrem vielversprechend. Eventuell gibt es schon bald bei uns DiiVA-Kabel oder zumindest Adapter, um DiiVA-Kabel aus Patchkabeln herzustellen.

Filed under Video
Jan 31, 2010

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