Es ist zwar gerade absolut nicht das richtige Wetter, um Antennen auf dem Hausdach anzubringen, aber dennoch komme ich heute auf dieses Thema zu sprechen. Eine wirklich praktische Sache snd ja unsere beiden Fensterdurchführungen, die wir sowohl in einer günstigen, etwas dickeren Variante anbieten als auch in der Premium-Ausführung, die dünn wie eine Folie ist. Eine Fensterdurchführung klebt man auf den Fensterrahmen und schließt dann an beiden Enden jeweils ein Antennenkabel an. Da beide Durchführungen sehr flach sind, lässt sich das Fenster natürlich immer noch öffnen und schließen. Auf diese Weise kann man das Signal von einer Außenantenne bequem und ohne Bohren ins Haus befördern. Es ist also nicht notwendig, irgendwelche Löcher in den Fensterrahmen oder gar in die Hauswand zu bohren. Das freut sowohl Eigenheimbesitzer als auch Mieter und Vermieter, denn beim leidigen Dauerkonflikt um das Anbringen von Satellitenschüsseln gibt es zumindest ein Streitthema weniger.
Bei einer Satellitenschüssel gibt es auch keine Probleme beim Anschluss an die Fensterdurchführung, denn hier kommen ausschließlich Koaxialkabel nach der F-Norm zum Einsatz. Da die F-Norm die international gängigste Form für Antennenkabel ist, sind Fensterdurchführungen nur in diesem Format zu kriegen. Wenn man nun aber eine Außenantenne für DVB-T anbringt oder womöglich noch eine gute alte Hausantenne für terrestrisches analoges Fernsehen, passen die Antennenkabel leider nicht an die Anschlüsse der Fensterdurchführung.
Muss man deswegen also doch zum Bohrer greifen? Nein, natürlich nicht. Koaxialkabel sind grundsätzlich über einfache Adapter miteinander kombinierbar. Es gibt eine unüberschaubare Fülle von Steckverbindern und dementsprechend fast unendlich viele Adapter, von denen ich zwei herausgreifen möchte, weil man mit Ihnen eine Außenantenne mit klassischem deutschen Antennenstecker an eine Fensterdurchführung nach F-Norm anschließen kann. Sie brauchen nur die beiden links abgebildet Adapter, die Sie jeweils an die beiden Enden der Durchführung aufschrauben. Jetzt haben Sie an der einen Seite die Antennenkupplung und an der anderen Seite den Stecker. Prüfen Sie nun, ob das Kabel von der Außenantenne auf einen Stecker oder eine Kupplung endet und kleben Sie die Fensterdurchführung so auf, dass das Gegenstück nach außen zeigt. Jetzt können Sie die Antenne von außen anbringen und das Antennenkabel, dass zum Receiver führen soll, stecken Sie an die Innenseite.
Sie sehen also: Auch wenn es Fensterdürchführungen nur nach F-Norm gibt, können Sie sie dennoch auch für DVB-T nutzen. Eine praktische Alternative zu den Koax-Adaptern sind übrigens Kabel, die an einem Ende einen F-Stecker haben und am anderen Ende einen Antennenstecker wie dieses in 5 Meter Länge. Mit einem solchen Kabel kommen Sie mit weniger oder gar keinen Adaptern aus.





