adaptare Blog

Kabel, Adapter und der Onlinehandel an und für sich

RSS Feed

Tag Archives: Stromadapter

PCIe-Kabel für SATA-Stromstecker: Die erste Skizze ist fertig

0 Comments

Was macht der vielbeschäftigte Onlinehändler am langen Neujahrswochenende? Natürlich plant er die Produktinnovationen für 2011, denn nach dem Adventsstress findet sich ja erst jetzt die Zeit dafür. Und es gibt da ja immer noch eine Idee für ein neues Grafikkarten-Stromkabel, die jetzt endlich mal umgesetzt werden soll.

In 2010 haben wir zwei PCIe-Kabel präsentiert, von denen streng genommen nur eines eine echte Innvation darstellte: Das Y-Kabel mit den beiden variablen Steckern, die sowohl sechs- als auch achtpolig verwendet werden können, hat es in der Form so noch nicht gegeben. Das Kabel für den Mac Pro hingegen gab es schon vorher, jedoch bieten nur wir es in einer preiswerten Variante an.

6-pin-Adapter

6-pin-Adapter

Mit Beginn des neuen Jahres machen wir uns nun an die Arbeit, den immer noch meistverkauften Stromadapter in das Jahr 2011 zu überführen. Konkret bedeutet dies: Weg mit den alten Molex-Anschlüssen, und her mit SATA!

Denn wer am Netzteil einen nicht vorhandenen PCIe-Stecker nachrüsten muss, ist immer noch gezwungen, den Umweg über die Molexstecker zu gehen. Sogar wenn das Netzteil, wie mittlerweile so häufig, überhaupt keine alten Stromstecker mehr hat, müssen immer erst zwei davon per Adapter an SATA-Steckern erzeugt werden, um dann wiederum endlich den PCIe-Anschluss zu bekommen. Wir sind der Meinung: Das geht auch einfacher!

Und so habe ich mich dann mal heute morgen hingesetzt, den Kugelschreiber gezückt und die erste Skizze des neuen Kabel gezeichnet, anhand derer unser chinesischer Hersteller hoffentlich erkennen kann, was wir gerne von ihm gefertigt haben möchten.

Skizze des PCIe-Kabels

Skizze des PCIe-Kabels

Wie man deutlich erkennen kann, gehört Zeichnen nicht zu meinen Stärken, doch für eine erste Skizze eines unterkomplexen Gegenstands, wie ihn interne Stromkabel darstellen, reicht es.

An der Eingangsseite finden wir also anstelle von zwei Molexsteckern nun zwei männliche fünfzehnpolige SATA-Stromanschlüsse mit offenliegenden Kontakten. Sie sind identisch mit dem Stromanschluss eines SATA-Laufwerks und werden an zwei SATA-Stecker des Netzteils angeschlossen. Von den zwei SATA-Anschlüssen werden dann jeweils nur die 12V- und Masseleitungen abgegriffen und im sechspoligen PCIe-Stecker zusammengeführt.

Das Ergebnis ist dann ein Adapterkabel zur Stromversorgung einer Grafikkarte durch zwei SATA-Stromstecker und ein weiterer Schritt hin zur Abschaffung der alten Molexstecker. Über die Fortschritte dieses Kabels halten wir Euch natürlich an dieser Stelle auf dem Laufenden.

Filed under PC-Stromkabel
Jan 2, 2011

PCIe-Stromkabel für Mac Pro: Wir lassen sie fertigen

1 Comment

Nachdem wir neulich einfach mal den Gedanken in den Raum geworfen haben, das Grafikkarten-Stromkabel für den Mac Pro fertigen zu lassen, erhielten wir ziemlich viel Zuspruch für unsere Idee. Nochmal zur Erinnerung: Es handelt sich um ein Kabel, das am anderen Ende eine geschrumpfte Version des 6-poligen PCIe-Steckers hat. Mit diesem Kabel werden Grafikkarten im Mac Pro versorgt und, und das ist das Wichtigste: Es gibt dieses Kabel in Deutschland praktisch nirgendwo zu kaufen.

Dieses Zustand wollen wir ändern und haben deswegen beschlossen, dieses Kabel fertigen zu lassen. Der Auftrag geht natürlich wieder an unseren chinesischen Lieferanten, der schon bei unseren ersten beiden Eigenentwicklungen – der 6-pin-PCIe-Verlängerung und dem PCIe-Y-Kabel – einwandfreie Qualität abgeliefert hat. Nicht zuletzt wegen dieser zwei Kabel haben wir ja auch unseren guten Ruf als Händler mit den seltenen Sonderlösungen für die Grafikkarten-Stromversorgung zu verteidigen.

Denn auch eine kleine Nische kann groß werden, wenn man sie pflegt und ausbaut. Der Satz ist von mir und wer irgendwann in ferner Zukunft einmal einen unternehmerischen Nachruf auf mich verfassen darf, dem habe ich damit schon mal ein nettes Zitat an die Hand gegeben. Aber wieso denke ich mit 34 Jahren schon an meinen Nachruf? Da muss doch was dran sein, was die Leute über den November so sagen. Egal. Zurück zur Nische: Gerade heute kam ein Kommentar von einem Leser herein, der verzweifelt ein Kabel sucht, mit dem er einen PCIe-Stromanschluss an einem SATA-Stecker nachrüsten kann. Der Bedarf hierfür ist auf jeden Fall da, denn es ist nicht so selten, dass man ein neues Netzteil ganz ohne klassische Molexstecker hat und einen weiteren PCIe-Stecker braucht. Denn was für Adapter bekommt man dann: Richtig, zweimal vierpolig Molex und unten ein sechspoliger Stecker. Wenn man aber nur SATA-Stecker frei hat, muss man zunächst zwei der uralten Molexstecker nachrüsten, um dann mit dem nächsten Kabel den PCIe-Stecker zu erzeugen. Wie umständlich. Das geht doch auch ohne den Molex-Umweg und wird unser nächstes Projekt, nachdem das Mac Pro-Kabel gestartet ist.

Die beiden Musterkabel

Die beiden Musterkabel

Doch ich bin abgeschweift, denn es ging ja um das Mac Pro-Kabel. Wir haben uns also zwei Kabel von einem Händler in den USA einfliegen lassen, von denen wir ein Exemplar gleich weiter nach Shenzhen geschickt haben.

Denn damit das ganze Vorhaben gelingt, ist es natürlich am Besten, wenn der Hersteller in China ein Musterkabel hat, das er lediglich nachbauen muss. Dieses Muster müsste dann auch morgen oder am Freitag dort eintreffen.

Ab dann kann es eigentlich ganz schnell gehen. Wir hoffen, dass unser Lieferant seinerseits eine Quelle für die kleinen Stecker hat, denn sie sind das einzige seltene Bauteil an diesem Kabel. Alle anderen Komponenten sind nichts, das er nicht bereits für uns verbaut hätte.

Wenn es also keine Verzögerung bei der Versorgung mit dem kleinen Stecker gibt, sind wir recht zuversichtlich, mit dem Verkauf dieses Kabels noch in diesem Jahr beginnen zu können.

Filed under PC-Stromkabel
Nov 17, 2010

Ab sofort bestellbar: Y-Stromkabel für Gaming-Grafikkarten

0 Comments

Das Warten hat ein Ende: Endlich ist unser selbstentwickeltes Y-Kabel für Gaming-Grafikkarten mit zwei Stromanschlüssen fertig. Die Kabel haben bereits chinesischen Boden verlassen und wir erwarten für Montag, Dienstag oder allerspätestens Mittwoch den UPS-Wagen, der sie bei uns anliefert.

PCIe-Y-Kabel

PCIe-Y-Kabel

Deshalb haben wir das Kabel schon heute unter der Artikelnummer 36052 in unseren Shop aufgenommen und ihm die EAN 4260189145282 verpasst. Das Kabel kann ab sofort bestellt werden und die Auslieferung beginnt sofort, wenn die Ware bei uns angeliefert worden ist.

Noch einmal in aller Kürze die Fakten:

Was macht das Kabel?

Es ist ein klassisches internes Y-Kabel, mit dem ein Stromanschluss verdoppelt wird. Das Prinzip ist identisch mit dem der Y-Kabel für den 4-poligen Molexstecker, die es schon seit Jahrzehnten gibt.

Neu an unserem Kabel ist, dass erstmalig ein PCI-Express-Stromstecker für Grafikkarten verdoppelt wird. Unseres Wissens nach gab es einen solchen Verteiler bisher noch nirgendwo zu kaufen.

Wer braucht das Kabel?

Während die meisten Grafikkarten bisher nur durch einen einzigen Stromanschluss vom Netzteil versorgt wurden, sind moderne High-End- und Gamer-Karten dermaßen stromhungrig geworden, dass sie gleich zwei Stromeingänge brauchen. Es müssen also zwei Kabel vom Netzteil zur Grafikkarte verlaufen, damit deren Strombedarf gedeckt wird.

Wer sich eine solche Grafikkarte gekauft hat und sie nun einbauen will, entdeckt vielleicht, dass sein Netzteil leider  über nur einen 6-poligen Stecker verfügt. Vielleicht hat das Netzteil auch gar keinen solchen Stecker und schon die vorherige Karte wurde durch einen Adapter versorgt. Hier kommt dann unser Y-Kabel ins Spiel und verdoppelt den 6-poligen Stecker.

Und was ist mit dem 8-pin-Stecker?

Clever, wie wir sind, haben wir eine Lösung entwickelt, die für ausnahmslose alle Grafikkarten mit zwei Stromanschlüssen geeignet ist. Beide Stecker sind 6+2-polig konstruiert und die beiden Massepole, die den 6- zum 8-poligen Stecker erweitern, kann man je nach Bedarf abnehmen oder dranlassen. Das bedeutet, dass man jede Karte versorgen kann, egal, ob sie einen 6+6-, 6+8- oder 8+8-poligen Anschluss hat.

Filed under PC-Stromkabel
Jun 19, 2010

SATA-Y-Stromkabel: Das geht noch besser

0 Comments

Es gibt einen ganz wesentlichen Unterschied zwischen echten SATA-Stromsteckern und solchen, die per Adapter an einem klassischen Molex-Stecker nachgerüstet werden: Die 3,3V-Spannung, die an einem Molex-Anschluss nicht vorhanden ist und deshalb auch an einem per Adapter geschaffenen SATA-Stecker fehlt.

Die SATA-Spezifikation reserviert die Pins 1-3 des Stromsteckers für 3,3V. Zwar wird diese geringe Spannung bisher aus Rücksicht auf per Adapter hergestellte SATA-Stromanschlüsse noch äußerst selten genutzt, aber dies könnte sich durchaus ändern. Die Verbreitung von SATA-losen Netzteilen wird immer weiter absinken und immer mehr Festplatten- und vor allem SSD-Hersteller werden den Stromverbrauch dadurch senken, dass sie sich mit 3,3V Versorgungsspannung begnügen.

Vor einigen Tagen haben wir bei einem großen deutschen Distributor dieses SATA-Y-Kabel eingekauft, das wir bisher nur bei amazon gelistet haben.

SATA-Y-Kabel

SATA-Y-Kabel

Wie man sieht, verlaufen hier die altbekannten vier Adern in den Farben rot-gelb-schwarz. Die beiden SATA-Stecker entsprechen damit lediglich adaptierten Anschlüssen, nicht aber originär vorhandenen Steckern. Zwar macht das im Moment noch keinen Unterschied, aber dennoch ist es schade, dass bei diesem Y-Kabel ohne Not die 3,3V-Leitung geopfert wird.

Wir finden, dass das nicht sein muss. Zwar gibt es noch keinen Bedarf für die 3,3V-Ader, aber sobald die ersten Laufwerke diesen Bedarf erzeugen, werden wir wohl Y-Kabel fertigen lassen, bei denen eine fünfte, orange Leitung auch die vernachlässigten 3,3V weiterführen.

Filed under PC-Stromkabel
Mai 2, 2010

PCIe-Stromkabel: Ein oder zwei Molex-Anschlüsse?

1 Comment

Diese Woche erreichte uns eine interessante Kundenanfrage zu unserem PCI-Express-Stromadapter für Grafikkarten.

6-pin-PCIe-Kabel

6-pin-PCIe-Kabel

Wir bieten diese Kabel ausschießlich in der klassischen Ausführung mit zwei Molex-Anschlüssen an. Inzwischen sind aber auch Kabel erhältlich, bei denen nur ein Anschluss vorgesehen ist wie bei diesem Modell von Hama.

Die Frage des Kunden war nun, welches Kabel er nehmen soll. Warum brauchen unsere Kabel und die vieler anderer Anbieter zwei Molex-Stecker wenn doch auch einer auszureichen scheint? Muss man also gleich zwei Molex-Anschlüsse opfern und tut es auch nur einer?

Diese Frage kann man nur mit einem klaren Kommt drauf an beantworten. Genauer gesagt kommt es auf das Netzteil an, oder noch genauer auf die 12-Leitung oder auch -Leitungen des Netzteils.

Ein PC-Netzteil liefert ja unterschiedliche Spannungen auf getrennten Leitungen. Schauen wir uns einmal den klassichen vierpoligen Molex-Stecker an, so finden wir in der Mitte zwei schwarze Adern, die Masse, englisch Ground, daher die Abkürzung GND. Die beiden äußeren Pole sind einmal rot, das ist die 5V-Leitung, und einmal gelb, die 12V-Leitung. Mit diesen vier Adern wurden über viele Jahre IDE-Laufwerke mit Strom versorgt.

Die CPU benötigt ebenfalls 12V und 5V. Die dritte Spannung, 3,3V, fristet vergleichsweise ein Schattendasein. Traditionell wurde sie nur über den Mainboardanschluss hinausgeführt, um den Arbeitsspeicher zu versorgen. Heute ist sie aber auch Teil des SATA-Stromanschlusses, was einer der Gründe dafür ist, warum die Zahl der Pole beim Übergang von IDE zu SATA von vier auf 15 explodiert ist. In einem originär am Netzteil verbauten SATA-Stromstecker sind auch die 3,3V-Pole belegt. Die Festplattenhersteller verzichten bislang aber auf die Nutzung dieser Spannung, denn andernfalls würden die Laufwerke nicht anspringen, wenn man sie mittels eines Stromadapters versorgt. Da der Molexstecker keine 3,3V führt, können diese bei einem Adapter nicht belegt werden.

Aber uns interessieren ja die stromhungrigsten aller Komponenten, die Grafikkarten. Eine Grafikkarte braucht 12V, und zwar nur 12V und davon gerne auch mal sehr reichlich. Deshalb sollte die erste Frage immer lauten: Ist mein Netzteil überhaupt in der Lage, meine Grafikkarte stabil zu versorgen? Sie sagen jetzt vielleicht: Na sicher, ich habe doch ein 400W-Netzteil. Doch diese 400W sagen erst einmal gar nichts, denn es kommt drauf an, wie sie sich berechnen.

Erinnern wir uns also an den Physikunterricht in der neuten oder zehnten Klasse. Was ist Leistung? Leistung wird in Watt gemessen und ist das Produkt aus Stärke, gemessen in Ampere, und Spannung, gemessen in Volt. P=U x I, wir erinnern uns. Für die Gesamtangabe der Leistung eines Netzteil führt man diese Rechnung für jede der drei Spannungen aus und die Summe daraus ergibt die Gesamtleistung.

Da ein heutiger Gaming-PC sehr viel Leistung aus 12V-Spannung benötigt, sehr wenig 5V und noch weniger 3,3V, können wir zwischen nützlicher und unnützer Leistung unterschieden. Es wurden schon Altbestände von Netzteilen auf den Markt geworfen, die sagenhaft starke 5V-Leitungen hatten, dafür aber extrem schwachbrüstige 12V-Schienen. In der Summe kamen die Hersteller auf 380W, aber trotzdem brach das System zusammen, wenn eine High-End-Grafikkarte zu versorgen war.

Heutige Oberklasse-Netzteile bringen manchmal drei 12V-Schienen zu je 25A mit sich. Hier bricht nie etwas zusammen, aber wenn Sie einen Adapter brauchen, um den 6-poligen PCIe-Stecker nachzurüsten, haben Sie vermutlich ein älteres Netzteil, das auch nicht in erster Linie für Gamer konzipiert wurde.

Aus dem 6-poligen Anschluss holt die Grafikkarte sich bis zu 75W Leistung. 75W / 12V = 6,25 Ampere Stärke, mit denen die Grafikkarte unter Volllast das Netzteil beansprucht. Nur die Grafikkarte und auch nur über den 6-pin-Anschluss. Weitere 75W, also noch einmal 6,25A, bezieht sie über den PCI-Express-Slot des Mainboards. Hängt die Grafikkarte also auf einer einzigen 12V-Leitung, beansprucht sie diese mit 12,5A. Dazu kommen noch die CPU und die Laufwerke. Fazit: Das wird knapp.

Deshalb sollten Sie die Leistungsverbraucher in Ihrem System gut verteilen. Hat das Netzteil zwei oder gar drei 12V-Leitungen mit 20A Stärke oder mehr, können Sie eine Leitung nur für die Grafikkarte reservieren und, wenn der PCIe-Stecker fehlen sollte, auch ohne Bedenken mit einem Adapterkabel mit nur einem Molex-Anschluss betreiben.

Meistens findet man aber nicht eine solche Ausgangslage vor. In diesen Fällen ist es ratsam, die Last der Grafikkarte auf zwei 12V-Schienen aufzuteilen, um nicht eine Leitung über Gebühr zu belasten. Und genau dafür nimmt man dann besser ein Adapterkabel mit zwei Molex-Steckern, die gemeinsam die Grafikkarte versorgen.

Filed under PC-Stromkabel
Apr 2, 2010

In Arbeit: 6-pin PCIe-Y-Kabel für Grafikkarten

8 Comments

Wir meinen eine Marktlücke im Bereich der Grafikkarten-Stromkabel entdeckt zu haben. Die nVidia- und AMD-Boliden der neueren Generationen begnügen sich längst nicht mehr mit einem einzigen 6- oder 8-poligen Stromstecker, sondern benötigen gleich zwei davon. Wenn das Netzteil nur einen Stecker hat, muss der zweite üblicherweise mit einem Kabel nachgerüstet werden, das zwei Molex-Stecker verbraucht. Richtig fies wird es aber erst, wenn man ein modernes Netzteil hat, an dem überhaupt keine Molex-Stecker mehr vorhanden sind. Hier kommt mir gleich die nächste Idee in den Sinn. Es müsste eigentlich auch Bedarf geben für Stromadapter, die PCIe-Grafikkartenstecker an einem SATA-Stromstecker nachrüsten. Sehe ich das richtig? Sollen wir so etwas mal fertigen lassen?

Doch zurück zu dem Kabel, über das ich berichten wollte. Wir werden ein klassiches Y-Kabel herstellen lassen, das einen vorhandenen 6-pin-Stecker verdoppelt. Wenn die 12V-Leitung des Netzteils kräftig genug ist, stellt ein kein Problem dar, mit einem Y-Kabel eine Grafikkarte zu versorgen, die zwei 6-polige Anschlüsse hat.

Danach ist dann noch ein weiteres Y-Kabel geplant, dass einen 6-poligen-Stecker um einem 8-poligen Anschluss ergänzt. Mit diesem Kabel kann man dann einen 6-pin-Stecker nehmen, um eine Grafikkarte zu versorgen, die einen 6-poligen und und einen 8-poligen Anschluss benötigt.

Und danach: Ein Stromadapter von SATA zu 6-pin und 8-pin? Sollen wir? Feedback, bitte.

Filed under PC-Stromkabel
Mrz 28, 2010

Lücke im ATX-Sortiment geschlossen: Adapter von Molex auf EPS-P8

0 Comments

In unserem gut ausgestatteten Sortiment von internen PC-Stromkabeln gab es tatsächlich noch eine Lücke, die wir nun geschlossen haben. Neben den breiten 20- und 24-poligen Mainboardstromsteckern gibt es ja noch zwei  12V-Zusatzstecker, die meistens P4 und P8 genannt werden. Für den achtpoligen P8 ist auch die Bezeichnung EPS oder 12VEPS geläufig.

Bisher hatten wir nur ein P8-Kabel angeboten, das als Eingang einen 4-poligen P4-Stecker benötigte. Dieses Kabel war recht simpel gestrickt, denn weil der P4-Stecker je zwei 12V- und Masse-Adern hat und der P8-Anschluss je vier, werden einfach nur alle vier Pins verdoppelt.

Für Netzteile ohne P4-Anschluss konnten wir bislang nur einen komplizierten Workaround anbieten, bei dem das P8-Kabel auf ein P4-Kabel aufgesteckt wird. Es muss also mit dem einen Stromadapter erst ein P4-Stecker an einem Molexstecker nachgerüstet werden, bevor der P4 in einen P8 verdoppelt werden kann. Dies geht jetzt auch mit nur einem Stromadapter.

P8-Kabel

P8-Kabel

Dieses Kabel greif von einem klassischen 5,25-Zoll-Molex-Anschluss die 12V-Ader sowie eine Masseleitung ab und führt beiden zu einem P8-Anschluss zusammen. Es kann also ein P8-Stecker direkt an einem Molex-Anschluss nachgerüstet werden, ohne den Umweg über den P4-Stecker zu nehmen.

Übrigens kann man nicht oft genug darauf hinweisen, dass der 8-polige Mainboardanschluss nicht identisch mit dem ebenfalls 8-poligen Grafikkarten-Stromanschluss ist. Ein irrtümliches Vertauschen ist hier aber ausgeschlossen, denn die Anordnung von quadratischen und abgerundeten Polen ist bei beiden Steckern unterschiedlich. Ein Mainboardstecker passt somit nicht in eine Grafikkarte und umgekehrt. Wenn es anders wäre, hätte dies auch fatale Folgen, denn ein Mainboardanschluss besitzt, wie bereits erwähnt, je vier 12V- und Masse-Adern, während ein Grafikkartenstecker nur drei 12V-Leitungen, aber fünf Masse-Pole hat. Das Ergebnis einer Verpolung wären entweder eine verbrutzelte Grafikkarte oder ein rauchendes Mainboards. Da die 8-poligen Stecker bei beiden Bauteilen eher im High- als im Low-End-Segment eingesetzt wären, hat es schon Sinn, die Stecker narrensicher zu entwerfen.

Filed under PC-Stromkabel
Feb 13, 2010

Neu bei uns: 5V-Lüfter-Adapter für Mainboardanschluss

0 Comments

Heute haben wir ein neues Lüfterkabel in unser Sortiment aufgenommen, dass deutliche Vorteile gegenüber allen bisherigen Kabeln bietet. Es geht darum, einen Lüfter langsamer laufen zu lassen, indem man ihn mit weniger als 12V Spannung betreibt. Bisher geschah dies zumeist dadurch, dass man den Lüfter an die 5V-Leitung des Netzteils anschließt. Dies erfüllt zwar seinen Zweck und der Lüfter läuft langsamer und dadurch leiser, aber natürlich geht das Tachosignal des Lüfters verloren, denn leider hat noch niemand ein Netzeil entwickelt, dass das Tachosignal auslesen könnte.

5V-Lüfteradapter

5V-Lüfteradapter

Dieses Manko wird von  unserem neuen Kabel beseitigt. Dieses Kabel wird nicht an das Netzteil angeschlossen, sondern an den 3-poligen Lüfteranschluss des Mainboards. Dieser Anschluss hat nur eine 12V-Leitung und nicht, wie das Netzteil, eine zusätzliche 5V-Leitung. Aus diesem Grund ist auf der Spannungsader des Kabel ein Spannungswandler verbaut, der die 12V-Eingangsspannung auf 5V herunterregelt. Als Ergebnis läuft der angeschlossene Lüfter leiser und langsamer.

Was ist jetzt aber der Unterschied zu einem 5V-Lüfteradapter, der an das Netzteil angeschlossen wird? Es ist das Tachosignal. Der Lüfteradapter greift nur in die Versorgungsspannung ein, aber die Masseadapter sowie vor allem die Ader für das Tachosignal bleiben unverändert. Somit ermöglicht dieses Kabel einen mit 5V betriebenen Lüfter, dessen Tachosignal weiterhin vom Mainboard ausgelesen wird.

Filed under PC-Stromkabel
Feb 3, 2010

Strom-Adapter für alte Geräte in neuen PCs: 3 Molex an 1 SATA

0 Comments

Ich habe mir noch gar nicht die Zeit genommen, einen neuen Artikel vorzustellen, der bereits sehr gut angenommen wird. Dieses Stromkabel löst ein zunehmend auftretendes Problem vieler PC-Schrauber, die alte Hardware verbauen und sich ein neues Netzteil gekauft haben. Das Netzteil hat dann jede Menge SATA-Stromanschlüsse, aber wenige bis gar keinen guten alten 4-poligen 5,25-Zoll-Molex-Anschluss.

Als eine mögliche Lösung hierfür führen wir schon länger diesen Adapter aus dem Sortiment eines großen deutschen Distributors, der einen SATA-Stecker in einen Molex-Anschluss umwandelt:

SATA-Molex-Adapter

SATA-Molex-Adapter

Wie schon an dem recht hohen Preis, verglichen mit anderen PC-Stromadaptern und -Kabeln zu sehen ist, handelt es sich hierbei um ein eher teures Bauteil. Man braucht wohl recht viel Handarbeit, um die 15 Strom-Pole des SATA-Anschlusses auf die 5V-, 12V- und 2 Masse-Pole des Molex-Steckers zu leiten.

Wenn diese Arbeit nun aber schon einmal geleistet wurde, ist es doch eigentlich geradezu eine Verschwendung, sie nur für einen einzigen Molex-Anschluss zu verwenden. Stattdessen bietet es sich doch an, für ein paar Cent an Materialkosten vier Kabel hinauszuführen, um noch mehr Anschlüsse zur Verfügung zu stellen.

Genau dieses tut ein Kabel, das wir bei einem unserer chinesischen Lieferanten entdeckt und sogleich bestellt haben. Hier kommt zunächst exakt das gleiche Bauteil zum Einsatz, das einen SATA-Stromanschluss in einen Molexstecker umwandelt.

SATA-3 Molex-Kabel

SATA-3 Molex-Kabel

Zusätzlich dazu werden dann jedoch vier Adern hinausgeführt, an die jeweils im Abstand von 15 cm ein weiterer Molexstecker angebracht ist. Somit rüstet dieses Kabel an nur einem SATA-Stecker gleich vier Molexstecker nach und man muss nur einen SATA-Stecker opfern, um drei IDE-Laufwerke oder Gehäuselüfter oder auch vielleicht ein paar unserer Laufwerksadapter betreiben zu können. Viele Adapter benötigen zwar einen Floppy-Stromstecker, aber der lässt sich auch noch problemlos mit diesem Kabel nachrüsten.

Fazit: Ein wirklich durchdachtes Kabel, bei dem nur ein SATA-Stecker verloren geht, um drei Molex-Stecker zu bekommen. Von der Kosten-Nutzen-Rechnung her vollkommen vertretbar.

Jan 27, 2010

PCI-Express-Y-Kabel: Eine gute Idee?

3 Comments

Seit einigen Wochen beglücken wir ja Gamer mit großem Towergehäuse, indem wir Verlängerungen für 6-polige PCI-Express-Anschlüsse anbieten. Wir sind mit den Verkaufszahlen recht zufrieden und denken deshalb über weitere Produkte nach. Da ja inzwischen viele Gamingkarten gleiche zwei 6-polige Anschlüsse brauchen oder sogar je einen 6- und 8-poligen, bieten sich Y-Kabel an.

Diese Kabel hätten einen weiblichen 6-pin-Anschluss als Eingang, von wo von jedem Pin 2 Adern abgehen würden, je eine zu jedem der beiden 6-pin-Stecker. Beim Y-Kabel auf 6- und 8-pin müssten dann schon von zwei der drei Masse-Eingangspins gleich drei Adern abgehen, um die zwei zusätzlichen Massepins des 8-poligen Steckers zu versorgen.

Da ich in allererste Linie den kaufmännischen Teil des Geschäfts beherrsche, hier meine Frage: Läuft sowas stabil? Wenn ja, was braucht man für ein Netzteil? Klappt es mit den 2-mal 6-pin-Kabel wahrscheinlich ganz gut und ist die 6-/8-pin-Lösung schon ziemlich heikel? Grafikkarten mit zwei Stromanschlüssen sind ja nicht eben im Low-End-Bereich angesiedelt, sondern ziehen Strom ohne Ende. Bitte Rückmeldungen, bevor wir die Chinesen an die Werkbank schicken, um Kabel zu basteln.

Filed under PC-Stromkabel
Jan 20, 2010

Informationen

Blog-Kategorien

Artikel nach Monaten

Februar 2012
M D M D F S S
« Jan    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829  

Formspring

  • Newsletter Anmeldung

    Tragen Sie sich hier in unseren Newsletter ein


    powered by CleverReach

  • eKomi