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adaptare enroute: Composite-Video

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Unser Tablet adaptare enroute hat einen HDMI-Ausgang, was großartig und mehr als die Standardausrüstung eines Tablets in dieser Preisklasse ist. Doch die Spezifikationen sprechen auch von einem Composite-Ausgang, den wir bisher vor lauter HDMI-Euphorie vollkommen vernachlässigt haben. HDMI ist großartig, aber längst nicht jeder potenzielle enroute-Käufer hat einen Fernseher mit HDMI zuhause stehen. Sind diese Käufer gezwungen,  <Flachwitz> in die Röhre zu schauen?</Flachwitz>

Ich habe mich deshalb heute auf die Suche nach der Composite-Funktion begeben. Allzuviele Möglichkeiten gibt es ja nicht, und da ich weder eine Cinch- noch eine S-Video-Buchse am enroute finde, hatte ich die Kopfhörerbuchse im Verdacht. Doch Kopfhörerbuchse wäre in diesem Fall der falsche Ausdruck, denn ich vermutete, dass es in Wahrheit eine vierpolige Klinkenbuchse ist, die also neben Stereo-Audio auf dem vierten Pol auch noch ein Composite-Videosignal liefert.

AV-Klinke-Cinch-Kabel

AV-Klinke-Cinch-Kabel

Um diese These zu überprüfen, bin ich dem enroute mit dem AV-Klinke-Cinch-Kabel aus unserem Sortiment auf den Pelz gerückt. Dies ist nicht nur ein Rot-und-Weiß-Stereo-Kabel, sondern es hat noch eine zusätzliche Leitung, die vom vierten Kontakt des Klinkensteckers zum gelben Video-Cinchstecker führt.

Dieses Kabel habe ich genommen und auf reinen Verdacht hin die Klinkenbuchse des Tablets mit dem rot-weiß-gelben AV-Cinch-Eingang des Fernsehers verbunden. Zunächst wollte es nicht so richtig funktionieren, doch das lag lediglich daran, dass noch immer der HDMI-Output in den Einstellungen aktiviert war. Als das enroute nun aber einen Klinkenstecker bemerkt hat, erschien dort auf einmal eine weitere Option namens Composite. Dies also ausgewählt, dazu noch eine Zeile tiefer von NTSC auf PAL gewechselt und schon erhielt ich ein sauberes Bild und Ton. Alles weitere seht Ihr im Video.

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Aug 19, 2010

S-Video, aber 7-polig: Ich hab da so ‘nen komischen Anschluss

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Nahezu seit den Anfängen der Bildübertragung gibt es S-Video, im Volksmund auch gerne S-VHS genannt. Wir haben es hierbei mit einer soliden analogen Übertragung zu tun, die qualitativ zwischen Composite und Component angesiedelt ist. S-Video ist besser als Composite, weil das Farb- (Chrominanz)- getrennt vom Helligkeits- (Luminanz)-Signal übertragen wird. Diese Signaltrennung ist der Grund für das S in S-Video, das für separate steht. Sie erreicht aber andererseits nicht die Qualität, die durch die Aufspaltung des Farbraums bei Komponentenvideo erzielt wird.

S-Video-Signale werden über vierpolige Mini-DIN-Stecker übertragen. Die enstprechenden Buchsen finden wir an den allermeisten Fernsehern, Receivern, DVD-Playern oder auch als TV-Out-Anschluss an Grafikkarten. An vielen Laptops jedoch und auch an manchen Grafikkarten steht der Anwender vor einem Problem, wenn er ein normales S-Video-Kabel anschließen möchte: Denn der TV-Ausgang präsentiert sich überraschend als eine siebenpolige Mini-DIN-Buchse.

An einem neueren Dell-Notebook handelt es sich um einen kombinierten S-Video-SPDIF-Anschluss, aber dies ist nur eine Ausnahmeerscheinung. Meistens hat man es aber mit einem reinen Video-Ausgang zu tun, vereinfacht gesagt: mit einem aufgebohrten S-Video-Anschluss, der auf seinen sieben Polen eine höhere Bildqualität liefert als Standard-S-Video mit nur vier Kontakten.

Dies wird besonders deutlich durch den Vergleich zur Übertragung mit Cinchkabeln. Ein vierpoliges S-Video-Signal kann nur auf ein Composite-Signal umgeleitet werden, was meistens per Adapter geschieht. Ein siebenpoliges S-Video-Signal hingegen kann mit einem Adapter oder gleich direkt per Kabel an einen Komponentenvideo-Eingang angeschlossen werden. Der nächste Unterschied liegt dann auch gleich im Zwang zur Adaptierung, denn während fast jeder Fernseher über einen vierpoligen S-Video-Eingang verfügt, sucht man vergebens nach Modellen mit siebenpoligem Anschluss.

Beim siebenpoligen S-Video-Ausgang gibt es ohnehin eine merkwürdige Diskrepanz zwischen dessen großer Verbreitung einerseits und dem knappen Kabelangebot anderseits. Diskrepanz aber ist in diesem Fall nur ein anderer Begriff für Marktlücke und deshalb haben wir uns ein Kabel erinnert, das bei uns seit einiger Zeit ausverkauft war und das wir nun wieder eingekauft haben.

7-poliges S-Video-Cinch-Kabel

7-poliges S-Video-Cinch-Kabel

Dieses Kabel dient dazu, einen 7-poligen S-Video-Ausgang eines Notebooks oder einer Grafikkarte mit einem Komponenten-Eingang eines Fernsehers zu verbinden. Leider hat auch hier die in China verbreitete Missachtung westlicher Farbgebungskonventionen zugeschlagen und es wurden rot-weiß-gelbe Cinchstecker verwendet, obwohl es rot-grün-blaue hätten sein müssen. Um dies zu ändern, muss wohl erst einer der großen Hersteller dieses Kabel fertigen lassen und seine Marktmacht einsetzen, denn wir sind dann doch zu unbedeutend, um in die Produktion eingeifen zu können.

Aber dieser Makel ist letztlich rein kosmetischer Natur. Wer an seinem Notebook einen 7-poligen TV-Ausgang vorfindet und am Fernseher einen Komponenten-Eingang, für den bieten wir ab der kommenden Woche wieder ein Kabel an, um Filme vom Notebook in Komponenten-Qualität auf dem Fernseher genießen zu können. Und das zum gewohnt niedrigen adaptare-Preis.

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Jun 16, 2010

Audio über Mini-DisplayPort: (Noch) nicht per HDMI-Adapter

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In dieser Woche hat uns ein Kunde bedauerlicherweise darauf aufmerksam macht, dass unser HDMI-Adapter für Apples Mini-DisplayPort von der technischen Entwicklung überholt wurde.

HDMI-Adapter für Mini-DisplayPort

HDMI-Adapter für Mini-DisplayPort

Dieser Kunde besitzt ein ganz neues MacBook Pro und war nun enttäuscht darüber, dass unser Adapter keine Audiosignale überträgt. Über diese Anfrage waren wir zunächst überrascht, da wir es für ganz normal hielten, dass der Mini-DisplayPort ein reiner Videoanschluss ist. Es war uns nämlich entgangen, dass Apple in der jüngsten Revision des MacBook Pro die Audioübertragung über den Mini-DisplayPort implementiert hat. Dass wir dies überlesen hatten, ist natürlich eine unverzeihliche Nachlässigkeit für einen Kabel- und Adapterhändler. Wir werden unsere Filter für den Informationsstrom etwas schärfer einstellen müssen.

Da unsere sämtlichen Lagerbestände des HDMI-Adapters vor der technischen Revision eingekauft wurden, die im April 2010 stattfand, kann der Adapter natürlich noch gar keine Audiosignale übertragen, da er diese schlicht nicht erwartet. Es wäre reiner Zufall, wenn die Audio-Kontakte der HDMI-Buchse mit den Audio-Kontakten des Mini-DisplayPort verlötet worden wären. Leider ist dem nicht so.

Wir werden aber sofort unsere Quellen in China aktivieren, um möglichst schnell einen HDMI-Adapter präsentieren zu können, der Video und Audio ausgibt.

Der Preis für die Restbestände reiner Video-HDMI-Adapter wird nun natürlich deutlich sinken. Aber es ist sicherlich nicht nötig, diese Adapter nun zu verramschen oder gar zu entsorgen, denn es wurden genügend MacBooks der drei Baureihen verkauft, bei denen am Mini-DisplayPort nur ein Videosignal anliegt.

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Jun 4, 2010

Wovon Adapterhändler träumen: Radeon HD 5870 Eyefinity 6

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Adapter zwischen Computer und Monitor sind ein fester Bestandteil unserer Produktpalette. Solange es noch analoge Monitore gibt, werden DVI-VGA-Adapter gebraucht. Eine Schnittstellengeneration weiter hat dann die neue Grafikkarte einen DisplayPort-Ausgang, während der Monitor noch nicht so aktuell ist, wodurch Adapter von DisplayPort auf DVI notwendig wird. Wenn man das MacBook mit seinen proprietären Videoausgängen Mini- und Micro-DVI sowie aktuell Mini-DisplayPort außer Acht lässt, gibt es jedoch für alle Videoschnittstellen auch die passenden Monitore, die sich ohne Adapter anschließen lassen.

Radion HD 5870

Radion HD 5870

Doch auch dies lässt sich ändern, und zwar mit der Radion HD 5870 Eyefinity 6. Dieser  Grafikkartenbolide steuert sage und schreibe bis zu sechs Monitore an. Damit sich überhaupt sechs Anschlüsse auf der begrenzten Fläche eines Slotblechs unterbringen lassen, kommt hierfür der bislang nur von Apple verwendete Mini-DisplayPort zum Einsatz.

Mangels Monitoren mit diesem Anschluss müssen also in jedem Fall Adapter verwendet werden. Wenn tatsächlich das Maximum von sechs Bildschirmen zum Einsatz kommt, bedeutet dies sechs Adapterkabel, wie auf dem Foto links. Der Traum eines jedes Adapter- und Kabelverkäufers wird wahr.

Es müssten natürlich nicht unbedingt sechs Adapter auf den großen DisplayPort sein, denn es lassen sich auch HDMI-, DVI- oder sogar VGA-Monitore anschließen. Zum Lieferumfang gehören Adapter auf alle Formate. Jedoch dürfen es nur maximal zwei Bildschirme sein, die nicht über den großen DisplayPort angesteuert werden. Die Kombinationsmöglichkeiten sind eine überaus komplizierte Angelegenheit und werden in der c’t 12/2010 ab Seite 112 ausführlich beschrieben.

Der c’t-Bericht befasst sich sehr gründlich mit dieser Karte, weswegen an dieser Stelle für weitere Infomationen auf ihn verwiesen sei. Im Interesse aller Kollegen ergeht das Plädoyer an die Industrie, noch viel mehr Grafikkarten zu entwickeln, an denen sechs oder mehr Adapterkabel angeschlossen werden können oder müssen.  Abschließend noch der Hinweis, dass wir Adapter von Mini-DisplayPort auf den großen DisplayPort eingekauft haben, deren Eintreffen wir in der Woche nach Pfingsten erwarten.

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Mai 23, 2010

Demnächst neu bei uns: Günstige DMS-59-Adapter

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Letzte Woche bekamen wir eine äußerst interessante Anfrage herein, denn ein potentieller Kunde war auf der Suche nach Y-Kabeln für Grafikkarten mit LFH-60-Anschluss. Diese Abkürzung war uns zwar schon ein paarmal über den Weg gelaufen, aber dennoch nicht unbedingt geläufig. Diese Unwissenheit wurde dann aber binnen kurzer Zeit beseitigt und wir werden erneut einige sehr vielversprechende Adapterkabel importieren.

Die erste Unklarheit betrifft den Namen dieses Anschlusses und ließ sich schnell klären. Der 60-polige LFH-60-Anschluss wurde vom 59-poligen DMS-59 abgelöst und zur Unterscheidung der beiden Ausgänge wurde beim DMS-59 ein Pin ausgelassen. Ein DMS-59-Stecker ist demnach abwärtskompatibel, wogegen sich aber ein LFH-60-Stecker aufgrund des einen zusätzlichen Pins nicht an eine DMS-59-Buchse anschließen lässt.

DMS-59-Grafikkarte

DMS-59-Grafikkarte

Ein DMS-59-Anschluss sieht wie eine DVI-Buchse aus, nur mit bedeutend mehr Pins, nämlich beeindruckenden vier Reihen mit jeweils 15 Kontakten. Denn es sind tatsächlich zwei DVI-Ausgänge, die aus Platzgründen zu einem Anschluss zusammengefasst werden. Eine detaillierte Beschreibung mit Pinbelegung gibt es bei Dell.

Der DMS-59-Anschluss wird natürlich nur im professionellen Bereich wie beispielsweise leistungs- und grafikintensiven Workstations eingesetzt. Keiner der großen Hersteller von Komplettsysteme oder Grafikkarten wird auf die Idee kommen, auch nur eines seiner Produkte für Heimanwender mit diesem Videoausgang zu versehen, denn der Supportaufwand würde ins Unermessliche wachsen, wenn unbedarfte PC-Käufer auf einmal ihre neue Hardware auspackten und sodann feststellten, dass ihr Monitor und die Grafikkarte überhaupt nicht zusammenpassen.

Denn bevor man einen oder mehrere Monitore anschließen kann, müssen natürlich zunächst die beiden Anschlüsse, die im DMS-59-Ausgang zusammengefasst sind, voneinander getrennt werden.

DMS-59-Y-Kabel

DMS-59-Y-Kabel

Hierfür wird ein solches Y-Kabel benötigt, das die beiden Monitoranschlüsse physisch voneinander trennt und an gängigere Videoformate wie DVI weiterleitet.

Optisch sieht eine solche Verkabelung derjenigen frappierend ähnlich, die mit einem VGA-Verteilerkabel hergestellt wird, aber dieser Eindruck täuscht gewaltig. Das VGA-Kabel verteilt als dumme Mehrfachsteckdose lediglich das gleiche Signal an zwei Empfänger, während bei einem DMS-59-Y-Kabel tatsächlich zwei richtige DVI-Anschlüsse existieren, die der Computer auch erkennt und jeweils separat voneinander ansteuert.

Eine Suche nach DMS-59-Adaptern ergibt überwiegend Originalkabel von HP für knapp unter 20 Euro. Wir werden sehr bald funktionsgleiche Kabel unserer Marke adaptare vorstellen und zum halben Preis anbieten.

Insgesamt werden wir sogar drei unterschiedliche Kabel anbieten, denn DMS-59 fasst zwei DVI-I-Anschlüsse zusammen, das heißt, zwei DVI-Anschlüsse, die analoge und digitale Signale enthalten. Somit besteht für beide Anschlüsse die Möglichkeit, sie entweder als DVI- oder VGA-Ausgang zur Verfügung zu stellen. Unsere drei Kabelvarianten sind also:

  1. DMS-59 auf 2-mal DVI
  2. DMS-59 auf 2-mal VGA
  3. DMS-59 auf 1-mal DVI + 1-mal VGA

Vermutlich Ende Mai gibt es alle drei Kabel in unserem Shop.

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Mai 9, 2010

Wie schließe ich einen Computer an den Fernseher an?

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Es ist an der Zeit, ein kleines How-To zu einer Frage zu verfassen, mit der viele Kunden an uns herantreten. Früher, zu seligen C64-Zeiten, war es ja noch ganz einfach, einen Fernseher als Monitor zu verwenden und heute, im Zeitalter der digitalen Anschlüsse, kehren wir zu dieser Unkompliziertheit zurück. Doch dazwischen liegen leider zwei analoge Jahrzehnte, in denen es eine Wissenschaft für sich war, das Computerbild auf den Fernseher zu bringen. Hier sind wir auch schon bei der grundsätzlichen Frage, die sich heutzutage stellt: Digital oder Analog?

Digital

Im einfachsten aller denkbaren Fälle haben sowohl Computer als auch Fernseher einen HDMI-Anschluss. Hier nimmt man ein HDMI-Kabel, verbindet die beiden miteinander und schon werden Bild und Ton in hervorragender, weil digitaler Qualität übertragen.

Nur geringfügig schwieriger wird es, wenn der Computer nur einen DVI-Anschluss hat, denn DVI ist ebenfalls digital und kann problemlos per Adapter in HDMI umgewandelt werden. Dies ist aber nur eine der denkbaren Möglichkeiten.

  1. Direktverbindung ohne Adapter: Es gibt Kabel mit einem DVI- und einem HDMI-Stecker, mit denen man beide Anschlüsse ganz ohne Adapter verbinden kann.
  2. DVI-Kabel mit Adapter: Wenn man ein DVI-Kabel hat, kann man es verwenden und per Adapter an die HDMI-Buchse des Fernsehers anschließen.
  3. Soll es ein HDMI-Kabel sein, dann bekommt man auch das mit einem Adapter an den DVI-Ausgang des Computers angeschlosen. Manche Grafikkarten sind sogar in der Lage, sich mit der Soundkarte zu verbinden und den Ton an den HDMI-Anschluss des Adapters weiterzuleiten. Wenn der Ton ausbleibt, obwohl der Grafikchipsatz dies kann, dann fehlt meistens das interne Digital-Audiokabel zwischen Sound- und Grafikkarte.

DVI wird inzwischen von DisplayPort abgelöst, aber auch hiermit gibt es keine Probleme, denn auch an einen DisplayPort-Ausgang kann man mit einem Adapter ein HDMI-Kabel anschließen.

Insgesamt ist die Verbindung von Computer und Fernseher also sehr einfach, wenn beide Geräte über digitale Anschlüsse verfügen. Mit dieser Unkompliziertheit ist es leider vorbei, wenn analoge Anschlüsse ins Spiel kommen.

Analog

Das Grundproblem im analogen Bereich besteht darin, dass VGA und Fernsehen so rein gar nicht zusammenpassen. Es sind vollkommen unterschiedliche Signale und ein Fernsehern nimmt VGA einfach nicht an. Zwar gab es vereinzelt TV-Geräte mit VGA-Eingang, aber die sind wirklich sehr selten gewesen.

Aber fangen wir mit den weniger komplizierten analogen Konstellationen an. Früher gab es Grafikkarten mit TV-Out-Funktion und daran, dass dies ein Zusatzmerkmal gehobener Karten war, erkennt man schon das eingangs erwähnt Grundproblem. Das TV-Out-Signal wurde entweder per S-Video- oder gelbem Composite-Cinch-Ausgang realisiert und die Verbindung zum Fernseher lässt sich in diesen Fällen entsprechend per S-Video-Kabel oder Cinchkabel herstellen.

Wenn auf der einen Seite der eine Anschluss existiert und auf der anderen Seite der andere, so haben wir auch hierfür eine Lösung in Form eines Videokabels mit Cinch- und S-Video-Stecker. Außerdem gibt es auch noch eine ganze Reihe von Adaptern zwischen den beiden Steckertypen.

Ein TV-Out wird nicht immer in Form eines separaten S-Video- oder Cinch-Anschlusses zur Verfügung gestellt. Manche Grafikkarten- oder Notebookhersteller entscheiden sich aus Platzmangel dafür, das TV-Out-Signal in den VGA-Ausgang einzuspeisen. In diesem Fall benötigt man eine sogenannte Kabelpeitsche, um das fernsehtaugliche Videosignal aus dem VGA-Signal herauszufiltern. Der Vorteil hierbei liegt darin, dass man die Wahl zwischen einem S-Video- und einenm Composite-Anschluss hat.

Kabelpeitsche

Kabelpeitsche

Hat man einen Computer mit kombiniertem VGA- und TV-Out-Signal, so bringt das einen weiteren Vorteil mit sich. Das VGA-Signal ist ein recht hochwertiges analoges Videosignal und deshalb lassen sich auch andere Videoformate als das eher simple Composite einspeisen.

YUV-Kabelpeitsche

YUV-Kabelpeitsche

Die Rede ist von Component oder auch YUV, wo das Videosignal sich nicht durch ein einziges Kabel quälen muss, sondern auf drei Cinchleitungen aufgeteilt wird. Wenn man einen Fernseher mit Komponentenanschluss hat, sollte man sich deshalb für das höherwertige Format entscheiden und zur YUV-Kabelpeitsche greifen. Natürlich braucht man auch noch ein YUV-Cinchkabel als Bindeglied zwischen Adapterkabel und Fernseher.

A propos Komponente: Wenn man einen TV-Out-Anschluss am Laptop hat, dann ist es gar nicht mal so ungewöhnlich, wenn es kein Standard-S-Video mit vier Pins ist, sondern einer mit sieben Polen. Dies ist eine leistungsfähigere Variante des regulären S-Video, zu der es leider an praktisch keinem Fernseher das passende Gegenstück gibt. Das macht aber gar nichts, denn wir bieten auch hierfür ein Kabel an, um einen siebenpoligen S-Video-Ausgang an einen YUV-Eingang anzuschließen. Dies ist dann auch gleich der große Vorteil der sieben Pins, denn mit einem vierpoligen S-Video ist Komponentenvideo gar nicht erst möglich.

Jetzt fehlt nur noch die bittere Pille zum Schluss, denn ich habe bis jetzt den ungünstigsten aller denkbaren Fälle verschwiegen. Was gibt es für Möglichkeiten, wenn mein Computer auschließlich über einen VGA-Ausgang verfügt und zwar über einen reinen VGA-Ausgang, in den keine TV-Out-Signale eingespeist werden? Hier klafft denn auch eine Lücke in unserem Sortiment und wir können noch nichts dafür anbieten. Ein reines VGA-Signal muss mit einem Signalwandler in ein TV-tauliches Format gewandelt werden, ich nutze privat dieses Modell von Manhattan, um meinen eeePC 901 bei Bedarf an den Fernseher anzuschließen. Unsere oben beschriebenen Kabel helfen bei einem reinen VGA-Signal nicht weiter, denn natürlich enthalten die Kabel keinen Wandler. Sie können nur ein vorhandenes Signal abgreifen und wenn dieses Signal fehlt, greifen beide Kabel ins Leere.

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Mrz 18, 2010

LCD-TV und Nintendo Wii: 480p-Modus einschalten mit Komponentenkabel

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Nintendo hat es bei der Entwicklung der Wii-Konsole sicherlich nicht primär auf fette Rechenpower abgesehen. Mit einer xbox 360 oder eine PS3 kann die wii es sicherlich nicht in Sachen Grafikqualität aufnehmen und sie will es ja auch gar nicht. Trotzdem kann man ohne viel Aufwand ein qualitativ sehr viel besseres Bild herauskitzeln, und das für wirklich kleines Geld.

wii-Komponenten-AV-Kabel

Wii-Komponenten-AV-Kabel

Component-Eingang

Component-Eingang

Einen entsprechenden Fernseher vorausgesetzt, lässt sich schon durch unser Komponenten-AV-Kabel das Optimum dessen erreichen, was die Wii leisten kann. Die Anforderungenen an den Fernseher bestehen dabei lediglich darin, dass es kein Röhrenmodell sein und er einen Komponenten-Videocinch-Eingang wie den links abgebildeten haben sollte. Es muss kein HDTV-tauglicher Fernseher sein, denn sowohl 1080p als auch 720p liegen jenseits dessen, was die Wii zu leisten vermag. Und einen Komponenten-Eingang ist ein dreifacher Cinch-Anschluss, der immer leicht an der Farbkombination Rot-Grün-Blau zu erkennen ist. Im Gegensatz zum anderen dreifachen Cinch-Anschluss in den Farben Rot-Gelb-Weiß wird bei Komponentenvideo das Video-Signal auf drei separate Kanäle aufgeteilt, während bei AV-Cinch nur die gelbe Leitung das Videosignal transportiert und der rote und weiße Kanal für die Audioübertragung vorgesehen ist. Durch die Aufteilung nur des Videosignals auf drei Leitungen ist Komponentenvideo die qualitativ hochwertigste analoge From der Videoübertragung.

Vermutlich wird die überwiegende Mehrzahl aller Wii-Konsolen an einen solchen Fernseher angeschlossen, der für den 480p-Modus geeignet ist. Dieser Modus stellt das Maximum an Auflösung dar, was die Wii ausgeben kann. Wenn man nun aber das AV-Kabel verwendet, das zum Lieferumfang der Wii gehört, und versucht, die Wii in den 480p-Modus umzuschalten, funktioniert es nicht. Der Grund hierfür ist das AV-Kabel, denn die Auflösung von 480p überfordert die gelbe Composite-Video-Leitung des Kabels, denn sie ist hier ein echter Flaschenhals.

Die Entfernung dieses Flaschenhalses geht ganz einfach mit unserem Komponenten-AV-Kabel. Man muss nur die Bandbreite für das Videosignal von Composite auf Component erweitern, also zusammen mit den zwei Audio-Kanälen ein Kabel mit fünf statt drei Cinchsteckern verwenden. Nun kann in den Einstellungen der Wii auf den 480p-Modus umgeschaltet werden und das Bild der Wii sieht viel besser aus als mit dem Standard-Kabel.

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Feb 15, 2010

Eine Adapterkette, die ins Leere führt: Von HDMI über DVI nach VGA

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Gestern ging eine Bestellung bei uns ein, bei der ich befürchte, dass der Kunde etwas plant, was nicht funktionieren wird. Vielleicht täusche ich mich ja und er plant nicht die Schaltung von zwei Adaptern in Reihe.

HDMI-DVI-Adapter

HDMI-DVI-Adapter

DVI-VGA-Adapter

DVI-VGA-Adapter

Der Einsatz von zwei Adaptern nacheinander ist nicht prinzipiell verkehrt, aber in diesem konkreten Fall würde es nicht gehen. Meine Befürchtung geht dahin, dass hier zuerst von einer HDMI- auf eine DVI-I-Buchse adaptiert werden sollen und dann in einem zweiten Schritt von DVI-I auf VGA. Das passt natürlich rein von den Steckern her alles perfekt zusammen, jedoch wird die Signalkette an einer entscheidenden Stelle unterbrochen.

Diese entscheidende Stelle ist die DVI-Verbindung. Zwar ist der Gedanke korrekt, dass der richtige DVI-Typ für den Übergang zu VGA DVI-I ist, da hier auch analoge Signale enthalten sind. Bei dem Adapter von HDMI auf DVI-I liegen aber keine analogen Signale an. Ohne eine elektronische Wandlung, die dieser simple Adapter natürlich nicht leistet, kann aus einem rein digitalen HDMI-Signal lediglich ein ebenfalls rein digitales DVI-D-Signal erzeugt werden. An den vier analogen DVI-Pins über und unter dem langen Pin liegen also keine Signale an. Die entsprechenden Pins des DVI-/VGA-Adapters, die genau diese analogen Signale benötigen, um sie an die VGA-Buchse weiterzuleiten, würden also ins Leere greifen, wenn man die beiden Adapter in Reihe schaltet.

Verkaufen wir da also ein Artikel der Marke Nepper, Schlepper, Bauernfänger? Nein, natürlich nicht. Man stelle sich folgende Situation vor: Ein DVI-I-Kabel, also ein DVI-Kabel mit der vollen Belegung aller 24+5 Steckerpins, soll an eine HDMI-Buchse angeschlossen werden. Wenn jetzt nur ein technisch einwandfreier Adapter von HDMI auf eine DVI-D-Buchse zur Hand ist, steht man vor einem ganz simplen mechanischen Problem, denn die vier analogen Pins verhindern, dass man das Kabel an den Adapter anschließen kann. Und genau hier kommt unser Adapter ins Spiel und macht den Weg frei für den vollbelegten Stecker.

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Feb 15, 2010

DiiVA: Besser als HDMI?

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Es scheint ja so, als wäre HDMI der unangefochtene Allzweckanschluss für digitales Audio und Video, doch das muss nicht unbedingt so bleiben:  Aus Asien kommt ein Konkurrent namens DiiVA (Digital Interface for Video and Audio).

DiiVA-Logo

DiiVA-Logo

Offenbar kann DiiVA alles, was HDMI in der Version 1.4 beherrscht und noch mehr. Ethernet, also die große Innovation von HDMI 1.4, ist für DiiVA selbstverständlich, denn DiiVA basiert auf Ethernet. Eine DiiVA-Verkabelung lässt sich mit einem CAT6-Patchkabel und Adaptern auf den 13-poligen DiiVA-Stecker herstellen.

Im Vergleich zu HDMI kann DiiVA zwei große Vorteile aufweisen:

  1. Größere Kabellänge: Während HDMI nur mit sehr dicken Kabeln Distanzen von mehr als 10 Meter überbrückt, verspricht DiiVA 25 Meter ohne Qualitätsverlust.
  2. Kabelketten: DiiVA-Kabel sind als Patchkabel sowieso günstiger, aber hinzu kommt noch die Möglichkeit der Kettenbildung. Wer zum Beispiel drei Geräte an seinen Fernseher anschließt, braucht mit HDMI drei Eingänge und drei Kabel. DiiVA-Geräte haben Ein- und Ausgänge und bilden damit eine Kette, die bis zum Endgerät reicht.

Fazit: Extrem vielversprechend. Eventuell gibt es schon bald bei uns DiiVA-Kabel oder zumindest Adapter, um DiiVA-Kabel aus Patchkabeln herzustellen.

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Jan 31, 2010

HDMI-/VGA+YUV-Kabel: Kundenerfolg mit Media Streamer

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Neben unserem HDMI-VGA-Kabel, über das wir hier im Blog schon viel berichtet haben, gibt es auch das Schwesterkabel, das außer dem VGA- auch noch drei Komponentenvideo-Cinchstecker hat. Auf der analogen Seite des Kabels hat man also die Wahl zwischen VGA und RGB/YUV-Cinch.

HDMI-/VGA+YUV-Kabel

HDMI-/VGA+YUV-Kabel

Jawohl, es ist Komponentenvideo, auch wenn die rot-weiß-gelbe Farbgebung üblicherweise für AV-Cinch verwendet wird. AV-Cinch wäre in der Tat eine feine Sache, um Bild- und Ton-Signale am HDMI-Anschluss zusammenzuführen. Aber dennoch ist es Komponente und nichts besonderes, dass manche chinesische Hersteller sich nicht um die Farbkonventionen kümmern. Wir haben mehrere Kabel im Angebot, bei denen rot-weiß-gelbe Cinchstecker verbaut werden, die als Komponentenstecker korrekterweiße rot-grün-blau sein müssten.

Aber zurück zum Analog-Digital-Kabel. Wir freuen uns über folgende 5-Sterne-Bewertung bei amazon vom 30. Januar:

bin begeistert kann jetzt multimediastreamer anschliessen

Nach unserem Bericht über den erfolgreichen Einsatz des Kabels ohne Cinch-Anschluss scheint es nun so zu sein, dass die Kabel in beide Richtungen funktionieren, sofern der HDMI-Anschluss mitspielt. Während bei der vorherigen Erfolgsmeldung erfolgreich ein VGA-Ausgang an einen HDMI-Eingang angeschlossen wurde, wird es beim Media Streamer vermutlich ein HDMI-Ausgang gewesen sein, der erfolgreich entweder einen VGA-Monitor oder einen Fernseher mit Komponenteneingang füttert. Wenn es sich also um einen HDMI-Anschluss handelt, der auch analoge Signale annimmt, gibt er offenbar auch analoge Signale aus. Anders ist der Erfolg mit dem Media Streamer nicht zu erklären.

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Jan 30, 2010

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