Adapter zwischen SATA-Formaten

Von SATA zu mSATA zu M.2

SATA war sehr lange sehr homogen, was die Schnittstellen betrifft. Die Varianten Slimline-SATA für optische Notebook-Laufwerke und Micro-SATA für 1,8-Zoll-SSDs unterschieden sich lediglich im Stromanschluss zum Standard-SATA-Interface, denn 12V wurde hier schlicht nicht benötigt.

Erst mit mSATA erschien eine echte Neuheit, und dies in vierlei Hinsicht. Ganz konsequent wurde hier die Frage gestellt und verneint, ob denn eine SSD überhaupt noch in ein 2,5- oder 1,8-Zoll-Gehäuse gesteckt werden muss, oder ob nicht blanke Chips auf einer Platine ausreichen. Natürlich reichen sie aus und der Siegeszug von mSATA-SSDs und ihren Nachfolgern, den noch kleineren und schnelleren M.2-Modulen, ist unaufhaltsam. M.2-Speicher jedoch lässt sich nur noch bedingt den SATA-Formaten zurechnen, denn die SSD sind bereits für eine Zukunft ohne explizite Massenspeicherschnittstelle vorgesehen, in der die direkte Anbindung an den PCIe-Bus erfolgt.

Was nach wie vor für Verwirrung sorgt, ist leider der Anschluss einer mSATA-SSD, der mechanisch vollkommen identisch ist mit dem einer Mini-PCIe-Karte, also zum Beispiel einem WLAN-Modul. Doch der mSATA-Anschluss ist eben nur mechanisch identisch, die Belegung ist eine vollkommen andere und ein Mini-PCIe-Slot kann keine mSATA-SSD aufnehmen.

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